Familien der Opfer des Anschlags von Barkan fordern Todesstrafe für Terroristen


Rund 700 Angehörige und Freunde der bei dem Anschlag vor einem Monat im Industriepark Barkan von einem Terroristen ermordeten Kim Levengrond und Ziv Hagbi versammelten sich gestern (Dienstag) im Industriepark und marschierten zu der Alon Recycling Firma, wo die beiden Opfer gearbeitet hatten und auch ermordet wurden, und riefen zu harten Massnahmen gegen den Terroristen auf, der noch immer nicht gefasst werden konnte.

Die Protester liefen mit gefesselten Händen, genauso, wie Kim Levenground von dem Terroristen gefesselt worden war, bevor er sie erschoss.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Avigdor Liberman würden nur die Wahlurne verstehen, sagte der Vater von Kim. „Wir wollen leine leeren Versprechungen mehr hören“, sagte er.

Unterdessen ist bereits geplant, das Haus des noch immer flüchtigen Terroristen zu zerstören. Eine entsprechende Mitteilung wurde der Familie des Terroristen bereits übergeben. Allerdings kann die Familie noch bis zum 11. November Einspruch dagegen erheben. Allerdings soll nicht das gesamte Haus der Familie abgerissen werden, sondern nur der vom Terroristen bewohnte Teil, was anderthalb Stockwerke des Hauses ausmachen soll.

Der Befehl zur Zerstörung des Hauses soll in einem sonst nicht üblichen Schritt auch dann durchgeführt werden, wenn der Terrorist noch nicht gefasst werden konnte. In den meisten Fällen ist das Geständnis des Verdächtigen und die Rekonstruktion der Straftat ein fester Bestandteil des Prozesses für den Abriss eines Hauses von Terroristen, ins besonders vor dem Obersten Gericht, vor dem die Familien der Terroristen normalerweise der Anordnung des Haus-Abrisses widersprechen.

Die Mutter des ermordeten Ziv Hagbi ist nicht zufrieden. „Wir werden fp dumm verkauft“, sagte sie. „Mein Sohn wurde kaltblütig ermordet und der Staat plant den Abriss von anderthalb Stockwerken des Hauses des Terroristen, anstatt das gesamte Haus. Das ist keine Abschreckung. Das ganze Haus sollte abgerissen werden und die Familie ausgewiesen werden ohne Bezahlungen von der Palästinensischen Autonomiebehörde zu erhalten“, sagte sie weiter.

Seit dem Anschlag ist ein Monat vergangen und der Terrorist ist noch immer auf freiem Fuss. Der Sicherheitsdienst habe versagt, sagte die Mutter von Ziv. „Wir wissen nicht, was los ist“, sagte sie.

Industriepark zum Gedenken der Opfer

Auch der Vorsitzende des Landkreises Samaria, Yossi Dagan, meldete sich zu Wort und sagte: „Kim zu fesseln war ein barbarischer Akt. Wir schliessen uns den Familien der Opfer an, um eine klare Botschaft zu übermitteln: Die Terroristen und ihre Komplizen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) verdienen kein Leben. Wir sind hier, um die Regierung aufzufordern, die israelische Armee mit einer Vergeltungsmassnahme gegen die PA zu beauftragen. Die Terroristen wurden geschickt, um uns von hier zu vertreiben, aber damit werden sie keinen Erfolg haben. Nach diesem Terroranschlag, hätte die Regierung ein neues Industriegebiet in Samaria einrichten müssen. Wir fordern den Ministerpräsidenten auf. einen Industriepark zu bauen, in Gedenken an Kim und Ziv.“

(ih / Foto: Hulle Maeir/Flash90)

 



Kategorien:Sicherheit

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