Autoren-Archive
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Minister Bennett fordert Volksabstimmung über das Abgeben von Land
Die bevorstehenden Friedensgespräche mit den Palästinensern führen innerhalb der israelischen Regierung zu schweren Spannungen. Besonders umstritten sind Meldungen, wonach die Gespräche auf Grundlagen der israelischen Grenzen von 1967 geführt werden sollen. Handelsminister Naftali Bennett (Foto) von der national-religiösen „Haus Juda“-Partei fordert, dass jede Friedensvereinbarung, bei der Israel Land abgibt, durch eine Volksabstimmung bestätigt werden muss. Sollte dies nicht der Fall sein, werde seine Partei dem israelischen Haushaltsplan nicht zustimmen. Das würde zu einer ernsthaften Regierungskrise und einem womöglichen Ende der Regierungskoalition führen…
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500 Jahre altes jüdisches Skelett in Brasilien gefunden
Aufsehenerregender Fund für die Wissenschaft und die jüdische Gemeinschaft. Die rund 500 Jahre alten Überreste eines jüdischen Mannes haben Archäologen nach eigenen Angaben in der Stadt Recife im Borden von Brasilien entdeckt. Die online-Ausgabe der in Rio de Janeiro erscheinenden Zeitung «O Globo» sprach dieser Tage von vom «perfekt bewahrten» Skelett eines männlichen Erwachsenen. In Recife hatten portugiesische Juden 1636 die erste Synagoge in der «neuen Welt» gebaut…
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Hisbollah-Miliz von EU auf Terrorliste gesetzt
Die EU-Aussenminister haben am Montag in Brüssel über die Einstufung der schiitischen Hisbollah-Miliz als Terrororganisation entschieden. Die seit 1992 im libanesischen Parlament vertretene Organisation wird verdächtigt, hinter einem Anschlag auf einen Bus mit israelischen Urlaubern im bulgarischen Burgas zu stehen. Die Einstufung bedeutet, dass dessen Vermögenswerte in der EU eingefroren werden. Der niederländische Aussenminister Frans Timmermans betonte, dies hindere die Hisbollah an der Aufstellung von Geldern und beschränke sie dadurch in ihrem Handeln. Die EU sah offenbar ausreichend Beweise dafür, dass die Hisbollah-Miliz hinter dem Anschlag auf einen Bus mit israelischen Urlaubern im bulgarischen Burgas vor genau einem Jahr zu stehen. Dabei wurden im vergangenen Sommer sieben Menschen getötet…
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Thorazitat des Tages – Thora-Parascha
„Er wird einem an Wasserbächen gepflanzten Baum gleichen, der seine Früchte stets zur rechten Zeit geben wird und dessen Laub niemals welkt, und alles was er tut gedeiht.“ (Psalm 1 Vers 3); Thora-Parascha: Schabbat Nachamu „WaEtchanan – Und ich flehte“; Wochenabschnitt: 5. Mose 3,23 – 7,11; Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 40, 1-26
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Witz des Tages
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Uri Geller soll für CIA und Israel gearbeitet haben
War der Magier ein Spion? Uri Geller kann mehr als nur Löffel verbiegen. Durch Gedankenkontrolle soll er zum Ende des Kalten Krieges beigetragen haben. Eine TV-Doku soll die Spionagearbeit für Israel und die CIA aufdecken. Den deutschen Fernsehzuschauern ist Uri Geller (66) vor allem durch seine Casting-Show „The next Uri Geller“ im Gedächtnis, in der der löffelverbiegende Magier vor fünf Jahren seinen Nachfolger suchte. Der 66-Jährige kann aber offenbar weit mehr. Eine Dokumentation des britischen Senders „BBC2“ über das Leben des Zauberkünstlers enthüllt jetzt, dass dieser jahrelang als geheimer Spion für Israel und die CIA arbeitete und angeblich rein durch Gedankenkontrolle dabei half, den Kalten Krieg zu beenden…
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Saudi Arabian Airlines: Israelis verboten
Die Fluglinie verkauft keine Tickets an Inhaber eines israelischen Passes. Diese Diskriminierung will man in den USA nicht hinnehmen und droht mit Sanktionen. Die Antarktis stellt keine Pässe aus – weil sie gar keine Bürger hat. Und dennoch kann man bei der Buchung eines Flugtickets bei Saudia «Antarctica» als Heimatland angeben. Wer mit der Fluggesellschaft fliegt, muss das Feld ausfüllen. Ohne Angabe zur Herkunft gibt es kein Ticket. Doch auch, wenn die Auswahl der möglichen Heimatländer bei der Buchung übergenau ist, ein Land schliesst die saudische Fluggesellschaft aus. Wer einen israelischen Pass besitzt, kann kein Ticket buchen. «Israel» fehlt in der Auswahl…
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Fünf Medaillen für israelische Schüler bei der internationalen Physikolympiade
Bei der internationalen Olympiade der Physiker in Dänemark waren israelische Schüler sehr erfolgreich: die fünf Teilnehmer gewannen eine Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille. Der Wettbewerb fand bereits zum 44. Mal statt und dauerte acht Tage. Unter den 83 Ländern, aus denen Schüler vertreten waren, belegten die Israelis den 13. Platz und verbesserten sich damit um 12 Ränge im Vergleich zum Vorjahr…
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EU-Boykott schadet laut Autonomiebehörde den Palästinensern
Nun wehren sich sogar die Palästinenser gegen die Entscheidung der Europäischen Union, jüdische Siedlungen in den sogenannten „besetzten Gebieten“ zu boykottieren. Ein hochrangiger Beamter der Palästinensischen Autonomiebehörde hat israelischen Medien bestätigt, dass viele in Ramallah mit der EU-Entscheidung unzufrieden seien. „Wir für unseren Teil haben eine Reihe von Beamten der Europäischen Union, der palästinensischen Autonomiebehörde und auch in Israel angesprochen und versucht, die Entscheidung rückgängig zu machen“, so der Behördensprecher…
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Schweizer Sportler an der Maccabia
Gestern Donnerstag wurde in Jerusalem die 19. Maccabia eröffnet. Wie stehen die Erfolgschancen der kleinen Schweizer Delegation? Im Rudern sind die Sportler am Grössten. Mit der Eröffnungszeremonie im wiedereröffneten Teddy-Kollek-Stadion in Jerusalem wurde gestern Donnerstag die 19. Maccabia eröffnet. 32 000 Zuschauer empfingen die 9000 Athleten aus 71 Ländern, lauschten den Worten von Staatspräsident Schimon Peres und Ministerpräsident Binjamin Netanyahu sowie den Klängen diverser israelischer Sänger. Für die Schweiz bestreiten nur 18 Sportler die Wettkämpfe in Israel…
