Autoren-Archive

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  • Israelis beseitigen Minen

    Die israelische Armee hat im Westjordanland ein jordanisches Minenfeld geräumt. Eine nahegelegene palästinensische Ortschaft war so sehr gewachsen, dass die Gefahr für die Bewohner immer mehr zunahm. Das jordanische Militär hatte die Landminen 1967 vor dem Sechstagekrieg nördlich von Hussan bei Bethlehem gelegt. Seitdem hat sich das Dorf vergrössert, so dass die Gefahrenzone nun an ein Wohngebiet grenzt. Deshalb begannen die Israelis am 21. April, die Minen zu entfernen. Hierbei arbeitete das Pionierkorps mit der Behörde für die Koordination von Regierungsaktivitäten in den Palästinensergebieten (COGAT) zusammen. Dies teilten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte mit…

  • Landaustausch und Zwei-Staaten-Lösung

    Der von US-Aussenminister Kerry vorgeschlagene Landaustausch zwischen Israel und den Palästinensern wurde von den Staaten der Arabischen Liga für gut befunden. Für die Grenzziehung zur Zwei-Staaten-Regelung sollen kleinere Gebiete ausgetauscht werden. Die Fatah-Palästinenser stimmen dem bereits zu. Die islamistischen Hamas-Palästinenser wollen jedoch dafür kämpfen, dass ganz Israel zu „Palästina“ wird, und zwar ohne Juden…

  • Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

    „Ewiger, mein Gott, zu Dir habe ich geschrieen und Du heiltest mich!“ (Psalm 30, Satz 3)

  • Witz des Tages

    Ein alter, frommer Jude, ein Zaddik, verliess eines Tages diese verrückte Welt und kam in jener, der wirklichen Welt, vor den Engel, der das Buch des Gedenkens, in welchem die Lebensgeschichte eines jeden verzeichnet ist, hütet und öffnet. Ein Blick ins Buch genügte, und gleich standen zwei Engel bereit, den Zaddik ins Paradies zu führen. Aber der Zaddik steht still und will nicht weggehen. Denkt sich der Engel: er hat recht. Zwei Engel sind zu wenig Ehre, und gleich war ein Engelschwarm bereit, den Zaddik ins Paradies zu führen. Aber der Zaddik geht nicht von der Stelle und sagt schlicht und einfach: ? Ich verdiene es nicht!? Entsteht eine Aufregung; Ah! Ein wahrer Zaddik! Man will ihn ins Paradies führen, und er will nicht!
    Als der Herr der Welt von der Sache hört, ruft er den Zaddik zu sich und will wissen, was los ist. Sagt der Zaddik; „Rebojne Schelolam! Du kennst doch die Wahrheit! Ich habe zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Ein Unglück hat mich getroffen: Meine Tochter ist gestrauchelt und hat vor der Hochzeit ein Kind geboren, und mein Sohn hat sich taufen lassen!“
    Da tröstete ihn der Herr der Welt!: „Mein Lieber, es hätte, Gott behüte, noch Ärgeres passieren können! Meine Tochter Miriam hat auch ein Kind, einen Sohn, vor der Hochzeit geboren, und als der gross war, hat er sich taufen lassen. Aber das ist noch nicht alles! Nachher hat man sogar behauptet, dass ich der Vater von dem Kind bin!“

  • Betende Jüdinnen lösen Tumulte aus

    Sie wollten beten und lösten schwere Tumulte aus: An der Klagemauer in Jerusalem ist es zwischen einer Gruppe religiöser Frauen und ultraorthodoxen Juden zu einem Streit um religiöse Praktiken gekommen. Ein Gericht hatte Frauen vor Kurzem das Gebet mit Gebetsschal an der Klagemauer genehmigt. Nach Ansicht der Orthodoxen ist dies aber nur Männern erlaubt. Ein Grossaufgebot der Polizei sicherte das Gebet der Gruppe “Frauen der Mauer”. Orthodoxe Rabbiner wollten das Ereignis unbedingt verhindern und hatten zu Protesten aufgerufen…

  • Israel nimmt am meisten Rücksicht im Nahen Osten

    Die israelische Menschenrechtsorganisation Betzelem hat einen Report veröffentlicht, wonach etwa die Hälfte der Palästinenser, die während der Gaza-Militäroperation „Wolkensäule“ ums Leben kamen, nicht aktiv an den Kämpfen gegen die israelischen Streitkräfte teilgenommen hat. 167 Palästinenser sind während der Militäraktion umgekommen, davon 87 Zivilisten, Männer, Frauen und Kinder. Betzelem betonte, dass sie ihren Report zum Teil auf die Angaben des israelischen Armeesprechers gründet, der während der achttägigen Operation die palästinensischen Todesfälle überprüft hat…

  • 1-Mrd-Dollar-Deal: Facebook angeblich kurz vor Waze-Kauf

    Ca. 800 Mio bis 1 Mrd US-Dollar will Facebook angeblich für den israelischen Kartendienst Waze auf den Tisch zu legen. Das berichten die israelischen Medien „Calcalist“, „Ynet“ und „The Marketer“ und auch einige US-amerikanische Medien. „TechCrunch“ will aus einer nicht genannten Quelle erfahren haben, dass der Deal zustande kommt. Noch vor einem Jahr gab es Gerüchte, dass Apple an einer Übernahme von Waze interessiert wäre…

  • Wagners «Tannhäuser» nach einer knappen Woche abgesetzt

    Nach weniger als einer Woche ist eine Produktion von Richard Wagners Oper «Tannhäuser» vom Düsseldorfer Opernhaus bereits wieder vom Programm abgesetzt worden, nachdem die Darstellung von Nazi-Grausamkeiten heftig kritisiert worden war. Beabsichtigt war, an dem in ein Konzentrationslager während des Holocausts positionierten Bühnenbild Änderungen vorzunehmen, doch laut Medienberichten weigerte sich Direktor Burkhard Kosminski aus «künstlerischen Gründen», dem Ansinnen nachzukommen. «Nach der Berücksichtigung aller Argumente», erklärte die Deutsche Oper am Rhein in einer Verlautbarung, «sind wir zum Schluss gelangt, dass wir einen derart extremen Einfluss auf unsere künstlerische Arbeit nicht rechtfertigen können.» Die realistischen Szenen hätten bei einigen Zuschauern, wie es in der Verlautbarung weiter hiess, «psychologischen und physischen Stress» ausgelöst…

  • Hohe Auszeichnung für ehemaligen Haaretz-Chefredaktor

    David Landau, 66, der aus London stammende ehemalige Chefredaktor der Tageszeitung «Haaretz», erhält nächsten Monat von der internationalen Organisation Bnai Brith eine Auszeichnung für sein Lebenswerk verliehen. Das in Jerusalem befindliche Bnai Brith World Center verleiht Landau den Preis «in Anerkennung für seinen Beitrag an eine ausgedehnte Diaspora-Berichterstattung während seiner Karriere». 1993 begann Landau seine Arbeit bei Haaretz als Nachtredaktor, und 1997 begann er mit der Herausgabe der englischen Version dieser Tageszeitung, und von 2004 bis 2008 war er Chefredaktor der hebräischen Ausgabe. In den 1960er Jahren lernte David Landau an einer Jeschiwa in Israel, bevor er sich 1970 definitiv im jüdischen Staat niederliess.

  • JEWISH CLAIMS CONFERENCE – Urteil in Betrugsprozess

    Am gestrigen Mittwoch sprach eine New Yorker Jury die drei Angeklagten in dem Verfahren wegen der Unterschlagung von 57 Millionen Dollar bei der Jewish Claims Conference schuldig.
    Drei Jahre nach Aufdeckung eines Betrugs-Skandals im Hauptquartier der Jewish Claims Conference (JCC) hat eine Jury gestern in New York die drei Angeklagten Semen Domnitser, Oksana Romalis und Luba Kamrish schuldig gesprochen. Der zuständige Richter wird das Strafmass in den kommenden Tagen festlegen. Die JCC fungiert seit 1951 als die offizielle Vertretung der jüdischen Diaspora bei der Entschädigung von Holocaust-Opfern…