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  • Netanjahu reist nach China

    Der israelische Premier Benjamin Netanjahu ist nach China abgereist – ungeachtet der Zuspitzung der Lage im Nahen Osten infolge der jüngsten Luftschläge gegen Syrien, für die Damaskus Israel verantwortlich macht. Bereits an Bord des Flugzeugs äusserte Netanjahu, er habe keine Absage der China-Reise erwogen. Dabei betonte er die grosse wirtschaftliche Bedeutung des beginnenden Besuchs. Netanjahus Frau und Kinder begleiten den israelischen Premier bei dessen Staatsbesuch. Vor dem Abflug hatte der Premier eine nicht angekündigte Sitzung abgehalten, an der die wichtigsten Minister und Chefs der Sicherheitskräfte teilnahmen. Die Agenda und die Ergebnisse des Treffens wurden nicht bekannt gegeben…

  • Hochrangiger israelischer Militär sieht keine Kriegsgefahr im Nahen Osten

    Der Kommandierende der israelischen Truppen in den an Syrien angrenzenden Gebieten, Generalmajor Yair Golan, sieht nach eigenen Worten keine Kriegsgefahr im Raum seines Zuständigkeitsbereichs – ungeachtet der jüngsten Luftschläge gegen Vororte von Damaskus, für die Syrien Israel verantwortlich macht. Die israelischen Politiker und Militärs haben die Medienberichte, denen zufolge die israelische Luftwaffe ein Militärobjekt – vermutlich ein Forschungszentrum oder ein Depot für Raketen aus iranischer Produktion – in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus zerbombt hatte, weder bestätigt noch zurückgewiesen. Unbeantwortet bleiben auch die Äusserungen der syrischen Führung, die den israelischen Luftangriff mit einer Kriegserklärung verglichen und erklärt hat, sich mit allen nur möglichen Mitteln zu verteidigen…

  • Israel steigt zu einer Gasmacht auf

    Die Gasfelder vor der Küste Haifas machen Israel unabhängig von Energieimporten aus Ägypten. Mit dem Aufstieg Israels zur Gasmacht werden die Karten regional und geostrategisch neu gemischt. Gerade einmal fünf Wochen lang pumpt Israel Gas aus einer ergiebigen Quelle vor der Küste Haifas, und schon kursieren ambitionierte Pläne, wie die Profite angelegt werden sollen. Ein Naturgasfonds nach norwegischem Modell schwebt Energie- und Wasserminister Silvan Schalom vor Augen. Jüngst besprach er die Angelegenheit mit seinem Amtskollen Ola Borten Moe aus Oslo. Schalom gefällt die norwegische Perspektive. Er will „zum Nutzen der Bürger Israels“ einen Teil der Einkünfte beiseitelegen…

  • Kooperation Türkei mit Israel

    Uzi Mahnaimi, Journalist bei der britischen Sunday Times, berichtet über eine anstehende militärische Kooperation zwischen der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Saudi Arabien, Jordanien und Israel. Diese Koalition sei eine Idee der Amerikaner. Doch Ankara weist derartige „Gerüchte“ entschieden zurück. Das türkische Aussenministerium hat Berichte über eine anti-iranische Militär- Kooperation zwischen der Türkei, Israel und drei weiteren arabischen Staaten (Saudi Arabien, VAE und Jordanien) dementiert…

  • Israel Wahl zwischen „Pest oder Cholera“

    Die Nachricht zu der ersten Attacke hatten namenlose „amerikanische Offizielle“ dem Sender CNN gesteckt. Doch konnten die weder den Zeitpunkt noch den Ort des Angriffs nennen und wussten nicht einmal, was da zerstört worden sei. Je nach „offizieller“ Quelle lag das Ziel in Syrien oder im Libanon. Unbekannt ist, ob ein Lagerhaus oder ein Lastwagenkonvoi getroffen worden ist, ob die Kampfflugzeuge nach Syrien eingedrungen sind oder vom Libanon aus Raketen auf das Ziel in Syrien geschossen haben. Auffällig ist, dass die Syrer und die Hisbollah -Miliz zu jenem ersten Angriff schweigen…

  • Ziele nahe Damaskus angegriffen

    Schwere Explosionen haben am frühen Sonntagmorgen die Aussenbezirke der syrischen Hauptstadt Damaskus erschüttert. Augenzeugen berichteten von riesigen Feuersäulen am Nachthimmel (Bild: Szene aus einem Video). Das staatliche syrische Fernsehen meldete, israelische Raketen hätten ein Militärgelände nördlich der Stadt getroffen…

  • Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

    „Eine weiche Zunge bricht Knochen“ (Sprüche Salomons 25. Kapitel, Satz 15); Thora-Parascha: „BeHar und Bechukotei – Auf dem Berg und in meinen Gesetzen“; Wochenabschnitt: 3. Mose 25,1 bis 27,34; Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 16,19-17,14

  • Witz des Tages

    Drei chassidische Juden, Anhänger dreier verschiedener Rabbis, sitzen in der Bahn.
    Erster Chassid: „Letzthin gab Toscanini in unserer Stadt ein Konzert. Kurz vor Beginn trat einer auf ihn zu und flüsterte ihm ins Ohr: „Stellen Sie sich die Ehre vor, der Rebbe wird kommen“ Da senkte Toscanini den bereits erhobenen Taktstock und sagte: Solange der Rebbe nicht da ist, kann ich nicht anfangen…“
    Zweiter Chassid: „Das ist noch gar nichts. Unser Rebbe war in London, als gerade die Königin gekrönt werden sollte. Alles war schon versammelt. Links stand der Erzbischof mit der Krone in der Hand, rechts der englische Adel – der Erzbischof krönte und krönte nicht! Als man ihn schliesslich fragte: „Nu – was ist?“
    Da sagte er: „Ich warte, bis der Rebbe kommt. Solange der Rebbe nicht da ist, dann ich nicht krönen…“
    Der dritte Chassid: „Das ist ja alles gar nichts! Letzthin war unser Rebbe in Rom. Er promenierte mit dem Papst zusammen über den Petersplatz. Da kam König Viktor Emanuel aus der Peterskirche heraus, verneigte sich tief vor unserem Rebben und flüsterte seinem Adjutanten zu. „Sag mal, wer ist der Pfarrer, der neben dem Rebbe geht?“

  • Kampfansage an Ultraorthodoxe oder nur ein Gleichbehandlung

    Die zahlreichen Privilegien und finanziellen Hilfen, die ultraorthodoxe Familien in Israel erhalten, erregen seit langem die Gemüter vieler Säkularer. Israels neuer Politstar Finanzminister Jair Lapid will jetzt damit aufräumen. Der ehemalige Fernsehjournalist und Buchautor Lapid war mit seiner Partei Jesch Atid bei der Wahl im Jänner überraschend zur zweitstärksten Kraft hinter dem Bündnis Likud-Beiteinu von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geworden. Lapid hatte sich im Wahlkampf insbesondere für eine Entlastung der Mittelschicht und die Einbeziehung Ultraorthodoxer (Haredim) in die gesellschaftlichen Lasten wie den Wehrdienst starkgemacht. Seine Partei sprach sich im Wahlkampf für die Einführung der Wehrpflicht für alle in Israel aus – bisher sind streng orthodoxe Juden und arabischstämmige Israelis davon ausgenommen…

  • Dvora Omer verstorben

    Die Kinder- und Jugendbuchautorin Dvora Omer ist am Donnerstag im Alter von 80 Jahren verstorben. Omer wurde 1932 im Kibbutz Maoz Chayim geboren. Nach ihrem Militärdienst wurde sie Erzieherin im Kibbutz. Diese Arbeit war Einfallsgeber für ihre ersten Geschichten, die in der Kinderbeilage der Zeitung „Davar“ erschienen und 1958 als Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht wurden…