Autoren-Archive
-
Fünftes U-Boot für Israel getauft
Ein neues U-Boot für Israel ist am Montag in Kiel auf den Namen „Rahav“ getauft worden. Es handle sich um das fünfte Boot des Typs der Klasse „Dolphin AIP“, teilte die Armee in Tel Aviv mit. Generalmajor Ehud Shani als Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums und Marinekommandeur Admiral Ram Rutberg nahmen an der Feier teil. Die „Rahav“ – der Name steht für ein Seemonster – soll innerhalb des nächsten Jahres in Israel sein, wenn alle Operationssysteme installiert sind. Der Essener Konzern ThyssenKrupp, zu der die frühere Kieler Werft HDW gehört, kündigte eine Stellungnahme an. Die bei HDW bestellten Boote des Tpy „“Dolphin AIP“ sind eine Weiterentwicklung der 1998 bis 2000 in Kiel und Emden für Israel gebauten drei Boote der „Dolphin“-Klasse. Das Boot soll vom Typ „Super-Dolphin“, 68 Meter lang sein und 2300 Tonnen verdrängen…
-
Biopharma: Übernahme von Prolor
Der multinationale Pharmakonzern OPKO Health Inc übernimmt das israelische Unternehmen PROLOR BIOTECH für 480 Mio USD. PROLOR ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Kommerzialisierung von länger wirkenden Versionen von bereits genehmigten therapeutischen Proteinen konzentriert. Zum Beispiel hat es eine besser wirkende Version des Wachstumshormons hGH-CTP entwickelt. Klinische Tests haben nachgewiesen, dass mit dieser Version des Hormons nur noch eine Dosis pro Woche injiziert werden muss statt wie bislang eine Dosis am Tag…
-
ZAHAL behandelt Verwundete mit Trockenplasma
Seit einigen Jahren werden in Krankenhäusern in der westlichen Welt zunehmend Trockenblut-Produkte eingesetzt, um Blutungen zu behandeln. Diese Produkte bestehen vornehmlich aus Blutplasma, das zu Pulver getrocknet wurde. Eine Expertenkommission des Sanitätscorps der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hat den möglichen Einsatz solchen Trockenplasmas im Feld geprüft und entschieden, dass ZAHAL die weltweit erste Armee sein wird, die solche Produkte ausserhalb von medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Verletzten einsetzen wird…
-
“Anlage 911″: USA überwachen mysteriöses Bauprojekt in Israel
Das US-Hauptkommando USACE (United States Army Corps of Engineers) plant die Überwachung der Konstruktion einer fünfgeschossigen unterirdischen Anlage der Israelischen Streitkräfte (Israel Defense Forces, IDF) mit dem seltsamen Namen „Anlage 911“ („Site 911“) auf einem israelischen Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Tel Aviv. Die etwa 100 Millionen Dollar teure Anlage mit einer Bauzeit von voraussichtlich mehr als zwei Jahren soll Klassenräume haben, die sich auf Ebene 1 befinden, ein Auditorium auf Ebene 3, sowie ein Labor, erschütterungsfeste Türen, einen Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung und schärfste Sicherheitsvorkehrungen. Für alle Bauarbeiter werden Sicherheitsfreigaben erforderlich sein, am Zaun werden Wachen aufgestellt und durch Sperren wird sie vom Rest der Basis getrennt…
-
IAF soll einen Standort für Chemiewaffen in Syrien angegriffen haben
Die die Zeitung Maariv berichtet, dass die israelische Luftwaffe über Präsident Bashar Assad Palast flog und einen Chemiewaffen-Standort in der Nähe von Damaskus bombardiert habe. Der Bericht besagt, die freie syrische Armee habe beobachtet wie israelische Jets am Samstagmorgen in den syrischen Luftraum eingedrungen wären und in der Nähe von Assads Palast in Damaskus, einen Standort für chemische Waffen bombardiert hätten. Die in hebräischer Sprache erscheinende Zeitung berichtet, dass eine in der Stadt positionierte syrische Luftabwehr Batterie auf die israelischen Jets gefeuert habe, diese den syrischen Luftraum aber unversehrt verlassen hätten…
-
Libanon verbietet preisgekrönten Film mit israelischen Schauspielern
Der preisgekrönte libanesische Film „The Attack“ darf in libanesischen Kinos nicht gezeigt werden. Der Grund: Teile davon wurden in Tel Aviv gedreht. Filmemacher im Libanon müssen ihre Drehbücher den Behörden zur Bestätigung vorlegen. Das libanesische Innenministerium habe die Ausstrahlung des Films „The Attack“ verboten, weil der Regisseur Ziad Doueiri sich während der Filmaufnahmen in Israel befunden habe. Dies berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ unter Berufung auf Doueiris Facebook-Seite. Der Libanese schreibt: „Um Dinge angemessen darzustellen und weil Teile des Films in Tel Aviv spielen, habe ich Teile des Films in Tel Aviv gedreht“…
-
Kritik an neuen Geldscheinen
Die israelische Regierung hat neu gestaltete Geldscheine genehmigt. Ende des Jahres sollen sie in Umlauf kommen. Kritiker monieren, diese zeigten nur aschkenasische Juden. Premierminister Benjamin Netanjahu versuchte, mit einem eigenen Vorschlag zu beschwichtigen. Die neuen 20-, 50-, 100- und 200-Schekel-Scheine zeigen die Portraits von Nathan Alterman (1910-1970), Leah Goldberg (1911-1970), Shaul Tchernichovsky (1875-1943) und Rachel Bluwstein, besser bekannt als „Rachel, die Dichterin“ (1890-1931). Sie alle wurden in Osteuropa geboren und siedelten im Lauf ihres Lebens in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina über…
-
Israel will gegen hohe Verbraucherpreise vorgehen
In Israel hat der wegen hoher Verbraucherpreise in der Kritik stehende Regierungschef Benjamin Netanjahu ein Vorgehen gegen Monopole angekündigt. Bei der Kabinettssitzung am Sonntag forderte er von seinen Ministern Vorschläge für Reformen, mit denen der Wettbewerb im Land gefördert und Dienstleistungen verbessert werden können. Damit sollen die Preise im Land auf das niedrigere Niveau anderer Länder gedrückt werden, hiess es. „Der Hauptgrund für die hohen Lebenshaltungskosten in Israel sind die Monopole und Kartelle, die Wettbewerb und niedrigere Preise verhindern“, sagte Netanjahu.
-
Anti-Terroristen-Gesetz vorgelegt
Die Abgeordnete Ayelet Shaked von der Partei Beit Jehudi hat ein Gesetz zur Abstimmung im Parlament vorgelegt, dass verhindern soll, dass Terroristen den Staat Israel vor israelischen Gerichten verklagen können. Durch dieses Gesetz wird Staatsbürgern von feindlichen Staaten die Möglichkeit genommen, den Staat Israel zu verklagen. Das Gesetz ist unter dem Namen „Dirani-Gesetz“ bekannt, benannt nach dem libanesischen Hisbollah-Terroristen Mustafa Dirani, der den israelischen Soldaten Ron Arad mehrere Jahre in Gewahrsam hielt. Dirani wurde von der israelischen Armee entführt und als Tausch für die Überreste von drei entführten Soldaten und einem israelischen Zivilsten wieder freigelassen.
-
Türkei zeichnet israelische Firma aus
Der türkische Minister für Wissenschaft, Industrie und Technik, Nihat Ergün, hat am Freitag das israelische Unternehmen „Adam Elektronik“ für dessen Innovation ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt die Ehrung während einer Veranstaltung rund um Hightech-Parks in Istanbul. Die Technikfirma „Adam Elektronik“ ist im türkischen Hightech-Park „GOSB Teknopark“ angesiedelt, der vom israelischen Unternehmer Stef Wertheimer errichtet wurde. Als Vorbild für die Anlage diente der Industriepark Tefen, im Norden Israels – ebenfalls ein Projekt von Wertheimer. In den türkischen Park seien umgerechnet etwa 7,6 Millionen Euro investiert worden, berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“.