Autoren-Archive
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Ohne Toleranz geht es nicht
Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, hat am Mittwoch im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in der offenen Debatte zum Nahen Osten gesprochen. Er kondolierte zunächst Frankreich angesichts des Anschlags auf die französische Botschaft in Libyen am Dienstag und dem amerikanischen Volk nach den Anschlägen in Boston in der vergangenen Woche. In der anschliessenden Rede sagte Prosor unter anderem: „Die jüdische Tradition lehrt, dass die Welt auf drei Säulen ruht – Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden. Ich würde heute gern über die drei Säulen sprechen, auf denen ein echter und dauerhafter Frieden in unserer Region stehen muss. […]
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Absolut Wodka – Absolut Tel Aviv
Das lässt Sammlerherzen höher schlagen: Der schwedische Wodka-Hersteller „Absolut Vodka“ hat Tel Aviv in seine streng limitierte Städteserie aufgenommen. Für das Design der Flasche ist der israelische Künstler Pilpeled verantwortlich. „Absolut Tel Aviv“ ist Teil der „Absolut Blank“-Serie von Nir Peled – bekannt unter dem Künstlernamen Pilpeled. Bei der Gestaltung der 750-Milliliter-Flasche hat sich Peled von den mit Ficus-Bäumen gesäumten Boulevards in Tel Aviv und dem Nachtleben der Stadt inspirieren lassen…
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Sperrmauer durch Klostergelände ist rechtens
Im Rechtsstreit um ein geplantes Teilstück der israelischen Sperrmauer im „christlichen Dreieck“ Bethlehem, Beit Jala und Beit Sahour hat die zuständige israelische Instanz dem Mauerbau auf palästinensischem Land zugestimmt. Von dem geplanten Verlauf wäre auch ein Klostergelände von Salesianerinnen betroffen. Die katholische Menschenrechtsorganisation „Society of St. Yves“, die bislang die Ordensschwestern bei einer Klage unterstützt hatte, erwägt laut einer Mitteilung vom Freitag einen Gang vor Israels Obersten Gerichtshof.
Der vom israelischen Berufungskomitee für Landbeschlagnahmungen gebilligte Bauplan sieht nach Angaben von St. Yves vor, dass der Konvent und ein Schulgebäude der Salesianerinnen auf drei Seiten von einer acht Meter hohen Betonmauer umgeben und von einem Grossteil ihrer Ländereien abgetrennt werden. Ursprünglich sollten die Ordenseinrichtungen auf israelischer Seite der Sperranlage liegen… -
Israelische Firmen kooperieren mit Google und „LinkedIn“
Google und das sozialen Netzwerk „LinkedIn“ haben Verträge mit zwei israelischen Firmen geschlossen. Das Unternehmen „Graduway“ entwickelte ein internes soziales Netzwerk für Universitäten. Die Firma „Gigya“ bietet für geschäftliche Webseiten eine „soziale Infrastruktur“ an. „Gigya“ schloss den Vertrag mit Google. Die Entwicklung der israelischen Firma eröffnet neue Möglichkeiten zur sozialen Vernetzung im Internet. Ziel sei es, Elemente in Webseiten von Unternehmen einzubauen, die sich mit bestehenden sozialen Netzwerken verknüpfen. Etwa anderthalb Millionen Menschen nutzen bereits die Funktionen der israelischen Start-up-Firma, berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“…
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Teherans Bürgermeister verurteilt Holocaust-Leugnung
Der Oberbürgermeister von Teheran, Mohammad Bagher Ghalibaf, hat scharfe Kritik an der Rhetorik des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad geübt. Vor allem dessen Leugnung des Holocaust habe der Islamischen Republik bedeutenden Schaden zugefügt. Wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ unter Berufung auf den Informationsdienst „Al-Monitor“ meldet, sagte Ghalibaf im Blick auf die Politik Ahmadinedschads: „Umstrittene und geschmacklose Äusserungen, Slogans und Scharaden haben uns geschädigt und unsere rechtmässige Position geschwächt.“ Die rechtmässigen Standpunkte des Iran könnten nur durch kluge und vernünftige Diplomatie umgesetzt werden…
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Israel erlaubt E-Mail-Prüfung bei Einreise
Die Generalstaatsanwaltschaft Israels erlaubt weiterhin die Untersuchung privater E-Mail-Konten bei der Einreise ins Land. Der Beschluss kommt, nachdem es im letzten Jahr zu heftigen Beschwerden kam, als einige Besucher Israels am Ben Gurion Flughafen abgewiesen und in ihre Heimatländer zurückgeschickt wurden. Israelische Behörden hatten dies im Zusammenhang mit einem „Fly in“ praktiziert, als internationale Aktivisten dazu aufgerufen hatten, den Flugverkehr des Landes lahmzulegen, indem sie den internationalen Flughafen besetzen. In einem Fall wurde drei palästinensisch-amerikanischen Frauen die Einreise verboten, nachdem antiisraelische E-Mails bei ihnen gefunden wurden…
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Israel schiesst Drohne ab
Eine aus dem Libanon kommende Drohne näherte sich der israelischen Küste und wurde abgeschossen. Ministerpräsident Netanyahu sprach von einem «sehr schwerwiegenden» Zwischenfall. Die israelischen Streitkräfte haben am Donnerstag eine aus dem Libanon kommende Drohne über dem Mittelmeer abgeschossen. Als Sender des Gerätes verdächtigte das Verteidigungsministerium die schiitische Hisbollah-Miliz. Diese wies den Vorwurf zurück. Nach Militärangaben wurde das unbemannte Fluggerät über dem Libanon entdeckt und abgeschossen, als es Kurs auf die israelische Küste nahm. Ein Kampfflugzeug vom Typ F-16 habe die Drohne neun Kilometer vor der Hafenstadt Haifa abgefangen. Die Marine suche nach dem Wrack der Drohne…
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Darum starb der „Gefangene X“
Der Tod des australischen Mossad-Agenten Ben Zygier gab viele Rätsel auf, zum Beispiel wie er sich trotz 24-Stunden-Überwachung das Leben nehmen konnte. Ein Bericht bringt nun Licht ins Dunkle. Der Tod des mutmasslichen Mossad-Agenten Ben Zygier in einer israelischen Hochsicherheitszelle ist auf Nachlässigkeit des Gefängnispersonals zurückzuführen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die zuständige Richterin in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Demnach hat sich der 34-jährige Australier mit einem feuchten Laken erhängt, das an das Badezimmerfenster geknotet war. Der Häftling hätte jedoch unter ständiger Überwachung stehen müssen, schrieb die Richterin Daphna Blatman Kedrai in dem Bericht vom 19. Dezember vergangenen Jahres. Teile dieses Berichts waren bislang geheim…
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Neues Wasserreinigungssystem für die Menschheit
Israel hat vor 120 UN-Abgeordneten im UN-Hauptquartier in New York ein neues Wasserreinigungssystem vorgestellt. Dies soll Menschen von Afrika bis Südamerika eine Versorgung mit reinem Trinkwasser ermöglichen. Während die israelische Delegation ihren 65. Unabhängigkeitstag feierte, präsentierte sie unter anderem auch Israels Beitrag für die Menschheit. „In nur sechs Jahrzehnten hat sich Israel von einer Wüste zu einem Staat, der zehn Nobelpreisträger hervorbrachte, entwickelt“, sagte Israels UN-Botschafter Ron Prosor…
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Strafmass nach tödlichen Steinwürfen festgelegt
Ein Palästinenser ist am Mittwoch vom Militärgericht Ofer zu zweimal Lebenslänglich plus weiteren 58 Jahren Haft verurteilt worden. Zuvor war er Anfang des Monats für schuldig befunden worden, im September 2011 durch Steinwürfe den 25-jährigen Asher Palmer und seinen einjährigen Sohn ermordet zu haben. Das Gericht hatte es damals als erwiesen angesehen, dass der Angeklagte Palmers Auto in der Nähe von Kiryat Arba mit Steinen beworfen und diesen dabei im Gesicht getroffen habe. Dadurch habe Palmer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und den Unfall verursacht, bei dem er und sein Sohn getötet worden waren…