Autoren-Archive
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„Bis Ende Jahr sind wir auf Kollisionskurs mit Iran“
Für den ehemaligen Abwehrchef des israelischen Militärs Amos Yadlin hat Teheran die nuklearen «rote Linien» bereits passiert. Muss die israelische Öffentlichkeit sich auf eine baldige Eskalation des Verhältnisses zu Iran vorbereiten? Amos Yadlin, Generalmajor d.R. und ehemaliger Chef der militärischen Abwehr des jüdischen Staates schlug am Dienstag einen Ton an, der kaum eine andere Interpretation zuliess. Kaum hatte der amerikanische Verteidigungsminister Chuck Hagel kurz vor dem Ende seines Israelbesuchs seine Gastgeber mit einem militärischen Sonderpaket im Wert von rund 10 Milliarden Dollar sichtlich erfreut, meinte Yadlin, Israel bewege sich in Bezug auf Iran auf einen «Kollisionskurs bis Jahresende» zu. Vor dem heute von ihm geleiteten Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) der Tel Aviv Universität spekulierte Amos Yadlin…
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CASABLANCA: Jüdisches Museum nach Renovation wieder eröffnet
Wertvoller Blick in die Geschichte des jüdisch-kulturellen Erbes in Marokko. In Casablanca ist das Museum des marokkanischen Judentums, eine der wenigen Institutionen dieser Art in der arabischen Welt, nach mehrmonatigen Renovationsarbeiten wieder eröffnet worden. An der Eröffnungszeremonie nahmen marokkanische Regierungsbeamte teil, Jacques Toledano, der Präsident des Museums, sowie Samuel Kaplan, der amerikanische Botschafter in Marokko, der früher Präsident der Jewish Federation in Minneapolis war…
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Expertenteam der UNESCO will in die Altstadt von Jerusalem reisen
Erstmals seit fast zehn Jahren reist wieder ein Expertenteam der UNESCO in die Altstadt von Jerusalem. Es soll den Zustand des Kulturerbes im arabisch geprägten Osten der Stadt untersuchen. Insbesondere der Schutz der Altstadt sowie der historischen Stadtmauer sollten dabei geprüft werden, teilte das jordanische Königshaus in Amman mit. Die Experten sollen ihre Arbeit am 15. Mai aufnehmen. Ihre Ergebnisse sollen noch vor der nächsten Sitzung des Weltkulturerbe-Komitees vom 16. bis 27. Juni in Kambodscha vorgestellt werden. Ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums erklärte, die UNESCO-Delegation werde Kulturstätten in ganz Israel und nicht nur in Jerusalem besuchen. Ausgeschlossen von der Inspektion sind nach einem Bericht der israelischen Zeitung „Haaretz“ ein Besuch des Tempelbergs und der umstrittenen Fussgängerrampe am Mughrabi-Tor…
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Israelische Parlamentsabgeordnete fahren Opel
Abgeordnete des israelischen Parlaments Knesset fahren jetzt Opel. 50 der insgesamt 120 Abgeordneten legen ihre Dienstfahrten ab sofort im Insignia zurück. Gemeinsam mit dem israelischen Opel-Importeur, der Shlomo-Gruppe, setzte sich der Automobilhersteller bei der öffentlichen Fahrzeugausschreibung der Knesset durch. Die ersten 25 Fahrzeuge wurden jetzt in Jerusalem an die Parlamentsvertreter übergeben…
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1.000 neue Arbeitsplätze in Nazareth
Der israelische Staatspräsident Schimon Peres hat am Dienstag einen Industrie- und Hightech-Park in Nazareth eingeweiht. Die Einrichtung schafft etwa 1.000 neue Arbeitsplätze und soll die wirtschaftliche Integration von Arabern, Juden und Drusen in der Gegend fördern. Etwa 30 Firmen sollen sich in den kommenden zehn Jahren auf dem Gelände ansiedeln. Peres dankte dem Initiator des Projekts, dem Grossunternehmer Stef Wertheimer, für dessen Einsatz und betonte die positiven Auswirkungen auf das kulturelle Zusammenleben, die der neue Park haben werde. Das Nebeneinander von Arabern und Juden werde eine Gleichberechtigung zur Folge haben, die sich auf die Lebensqualität in allen Bereichen beziehe, heisst es in einer offiziellen Mitteilung des israelischen Aussenministeriums. Peres sprach von einem revolutionären Wechsel in Bezug auf die Gleichberechtigung der verschiedenen ortsansässigen Kulturen. Der Industriepark biete ausserdem wertvolle Arbeitsplätze. Er sei das beste Zeichen für eine Koexistenz von Juden und Arabern und ein Zeichen für den Frieden untereinander…
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kabel eins und Sat.1 zeigen Spiele der U21-EM
Im Juni spielen Lewis Holtby und seine Kollegen in Israel um dem U21-EM-Titel. Die deutschen Spiele werden von Sat.1 und kabel eins übertragen. Vor vier Jahren besass noch das ZDF die Rechte – und erzielte damals Spitzen-Quoten. kabel eins und Sat.1 werden im Juni die U21-Europameisterschaft aus Israel übertragen. Die ProSiebenSat.1-Gruppe hat sich die entsprechenden Rechte gesichert. „Mit den deutschen Spielen der U21-EM zeigen wir die Jungstars, die auch 2014 bei der WM in Brasilien mitmischen wollen. Die U21-EM ist für sie ein wichtiger Schritt in Richtung Weltklasse – für alle eine riesige Chance – für ‚ran‘ ein erstklassiges Event“, sagte Alexander Rösner, Director Sports bei ProSiebenSat.1 TV Deutschland. Aus Israel berichten Moderatorin Andrea Kaiser sowie die Kommentatoren Hansi Küpper und Holger Pfandt…
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Jordanische Partei entlässt Mitglied wegen Händedruck mit Peres
Die Islamische Zentrumspartei in Jordanien hat einen Abgeordneten ausgeschlossen, weil er an den Feierlichkeiten zu Israels Unabhängigkeitstag teilgenommen hat. Muhammad Esa al-Doima wird ausserdem vorgeworfen, dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres die Hand geschüttelt zu haben.
Al-Doima sei ausgeschlossen worden, weil die Zentrumspartei („Al-Wasat al-Islami“) jegliche Normalisierung der Beziehungen mit Israel ablehne, teilte die Partei laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Sie erklärte weiter, Al-Doima „hat an einer Zeremonie teilgenommen, die im zionistischen Gebilde stattfand, um dessen Unabhängigkeitstag zu feiern, und er hat sogar die Hand des kriminellen Schimon Peres geschüttelt – eine Hand, die mit dem Blut der Palästinenser befleckt ist“…
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Heute ist „Zweites Pessach“
Heute, am Mittwoch, den 24. April ist der Tag, an dem die Bibel (nach dem hebräischen Kalender: der 14. Ijar) ein nachträgliches Pessachopfer („Pessach Scheni – Zweites Pessach“) für diejenigen vorschreibt, die es zu Pessach nicht geschafft haben. In 4.Mose 9; 6-11 heisst es: „Und es waren etliche Männer da, die wegen der Leiche eines Menschen unrein waren, so dass sie das Passah an jenem Tag nicht halten konnten; sie traten vor Mose und Aaron an jenem Tag, und diese Männer sprachen zu ihm: Wir sind unrein wegen der Leiche eines Menschen. Warum sollen wir zu kurz kommen, dass wir die Opfergabe des Herrn nicht darbringen dürfen in der Mitte der Kinder Israels zur bestimmten Zeit? Und Mose sprach zu ihnen: Wartet, und ich will hören, was der Herr euretwegen gebietet! …
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Facebook macht unglücklich
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Maccabi Tel Aviv holt die Meisterschaft
Nach einem titellosen Jahrzehnt hat Maccabi Tel Aviv am Montagabend erstmals wieder die Meisterschaft in Ligat ha-Al, der israelischen Nationalliga, sichergestellt. Das Team besiegte Ramat ha-Sharon mit 2:0 und liegt damit vier Spieltage vor Saisonende 13 Punkte vor dem Tabellenzweiten Maccabi Haifa. Dieser Vorsprung auf Maccabi Haifa bei vier ausstehenden Spielen nicht mehr einzuholen…
