Autoren-Archive
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Kritik an neuen Geldscheinen
Die israelische Regierung hat neu gestaltete Geldscheine genehmigt. Ende des Jahres sollen sie in Umlauf kommen. Kritiker monieren, diese zeigten nur aschkenasische Juden. Premierminister Benjamin Netanjahu versuchte, mit einem eigenen Vorschlag zu beschwichtigen. Die neuen 20-, 50-, 100- und 200-Schekel-Scheine zeigen die Portraits von Nathan Alterman (1910-1970), Leah Goldberg (1911-1970), Shaul Tchernichovsky (1875-1943) und Rachel Bluwstein, besser bekannt als „Rachel, die Dichterin“ (1890-1931). Sie alle wurden in Osteuropa geboren und siedelten im Lauf ihres Lebens in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina über…
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Israel will gegen hohe Verbraucherpreise vorgehen
In Israel hat der wegen hoher Verbraucherpreise in der Kritik stehende Regierungschef Benjamin Netanjahu ein Vorgehen gegen Monopole angekündigt. Bei der Kabinettssitzung am Sonntag forderte er von seinen Ministern Vorschläge für Reformen, mit denen der Wettbewerb im Land gefördert und Dienstleistungen verbessert werden können. Damit sollen die Preise im Land auf das niedrigere Niveau anderer Länder gedrückt werden, hiess es. „Der Hauptgrund für die hohen Lebenshaltungskosten in Israel sind die Monopole und Kartelle, die Wettbewerb und niedrigere Preise verhindern“, sagte Netanjahu.
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Anti-Terroristen-Gesetz vorgelegt
Die Abgeordnete Ayelet Shaked von der Partei Beit Jehudi hat ein Gesetz zur Abstimmung im Parlament vorgelegt, dass verhindern soll, dass Terroristen den Staat Israel vor israelischen Gerichten verklagen können. Durch dieses Gesetz wird Staatsbürgern von feindlichen Staaten die Möglichkeit genommen, den Staat Israel zu verklagen. Das Gesetz ist unter dem Namen „Dirani-Gesetz“ bekannt, benannt nach dem libanesischen Hisbollah-Terroristen Mustafa Dirani, der den israelischen Soldaten Ron Arad mehrere Jahre in Gewahrsam hielt. Dirani wurde von der israelischen Armee entführt und als Tausch für die Überreste von drei entführten Soldaten und einem israelischen Zivilsten wieder freigelassen.
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Türkei zeichnet israelische Firma aus
Der türkische Minister für Wissenschaft, Industrie und Technik, Nihat Ergün, hat am Freitag das israelische Unternehmen „Adam Elektronik“ für dessen Innovation ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt die Ehrung während einer Veranstaltung rund um Hightech-Parks in Istanbul. Die Technikfirma „Adam Elektronik“ ist im türkischen Hightech-Park „GOSB Teknopark“ angesiedelt, der vom israelischen Unternehmer Stef Wertheimer errichtet wurde. Als Vorbild für die Anlage diente der Industriepark Tefen, im Norden Israels – ebenfalls ein Projekt von Wertheimer. In den türkischen Park seien umgerechnet etwa 7,6 Millionen Euro investiert worden, berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“.
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Raketenbeschuss aus Gaza geht weiter
In der Nacht von Sonntag auf Montag ist eine Rakete von Gaza in der Eschkol-Region im Süden Israels eingeschlagen. Keine Verletzten oder Sachbeschädigungen wurden gemeldet. Diese Rakete folgte einem Luftangriff der israelischen Armee gegen Gaza, der als Antwort auf Raketenbeschuss am Samstagabend kam. Auf palästinensischer Seite wurden keine Verletzten gemeldet, die israelische Armee gab jedoch bekannt, ihre Ziele getroffen zu haben, darunter seien Terrorzentren und Lagerhäuser von Waffen gewesen. Als weitere Massnahme wurde der Grenzübergang „Keren Schalom“ für kommerzielle Güter geschlossen, es können jetzt nur noch humanitäre Hilfslieferungen über diesen Weg nach Gaza gelangen…
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„Frauen der Klagemauer“ dürfen laut beten
Zukünftig dürfen Frauen an der Klagemauer laut beten und den jüdischen Gebetsschal tragen. Mit diesem Urteil hob das Jerusalemer Bezirksgericht am Donnerstag die Entscheidung eines Magistratsgerichtes auf, das befunden hatte, dass laute Gebete der Frauen ein öffentliches Ärgernis darstellten. Das Tragen der Gebetsschals und lautes Gebet durch Frauen verletze weder die ortsüblichen Gepflogenheiten noch würde es ein öffentliches Ärgernis darstellen. Mit dieser Entscheidung des Jerusalemer Gerichts hat die Organisation „Frauen der Klagemauer“ einen Sieg errungen. Die Forderung nach einem gleichberechtigten Umgang mit Gebeten an der Klagemauer ist in den vergangenen Monaten Gegenstand öffentlicher Diskussionen geworden.
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Schweizer Bundesrat Didier Burkhalter kommt nach Jerusalem
Im Mittelpunkt steht Besuch beim Schweizerischen Zentrum für Konfliktsforschung. Als Gast der Hebräischen Universität (HU) von Jerusalem wird der schweizerische Aussenminister, Bundesrat Didier Burkhalter, am Donnerstag, den 2. Mai in Begleitung von Andreas Baum, den schweizerischen Botschafter in Israel, und einer Delegation von Diplomaten aus der Schweiz dem Sigi-und- Lisa-Daniel Schweizer Zentrum für Konfliktforschung, -verwaltung und –lösung an der HU einen Besuch abstatten…
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Thorazitat des Tages – Thora-Parascha
Gott sagt jedem von uns: „…den stolzen Blick und den hochfahrenden Sinn, ertrage Ich nicht“ (Psalme Davids, Psalm 101, Vers 5);
„Emor “ – Wochenabschnitt: 3. Mose 21 bis 24; Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 44,15-31 -
Witz des Tages
Gehen zwei Zahnstocher im Wald spazieren. Plötzlich läuft ein Igel an ihnen vorbei. Da sagt der eine Zahnstocher zum anderen: „Sag mal, wusstest du, dass hier ein Bus fährt?“
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Bildungsfreundliche Orthodoxie – Rabbiner Lichtensteins Weltanschauung
In Israel florieren zahlreiche Talmud-Akademien (Jeschiwot) unterschiedlicher Provenienz; in jedem Lehrhaus wirken jeweils mehrere Dozenten. Einige dieser Talmud-Lehrer haben in ihren jungen Jahren ein Hochschulstudium absolviert und entsprechende akademische Titel erworben. Zu dieser Gruppe gehört Rabbiner Dr. Aharon Lichtenstein (Jahrgang 1933), der seit mehr als 4 Jahrzehnten an der Spitze von Jeschiwat Har Etzion in Alon Schewut (südwestlich von Jerusalem) steht. Seit geraumer Zeit gilt Lichtenstein als einer der führenden Köpfe der bildungsfreundlichen Orthodoxie…