Autoren-Archive
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Raketenbeschuss aus Gaza geht weiter
In der Nacht von Sonntag auf Montag ist eine Rakete von Gaza in der Eschkol-Region im Süden Israels eingeschlagen. Keine Verletzten oder Sachbeschädigungen wurden gemeldet. Diese Rakete folgte einem Luftangriff der israelischen Armee gegen Gaza, der als Antwort auf Raketenbeschuss am Samstagabend kam. Auf palästinensischer Seite wurden keine Verletzten gemeldet, die israelische Armee gab jedoch bekannt, ihre Ziele getroffen zu haben, darunter seien Terrorzentren und Lagerhäuser von Waffen gewesen. Als weitere Massnahme wurde der Grenzübergang „Keren Schalom“ für kommerzielle Güter geschlossen, es können jetzt nur noch humanitäre Hilfslieferungen über diesen Weg nach Gaza gelangen…
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„Frauen der Klagemauer“ dürfen laut beten
Zukünftig dürfen Frauen an der Klagemauer laut beten und den jüdischen Gebetsschal tragen. Mit diesem Urteil hob das Jerusalemer Bezirksgericht am Donnerstag die Entscheidung eines Magistratsgerichtes auf, das befunden hatte, dass laute Gebete der Frauen ein öffentliches Ärgernis darstellten. Das Tragen der Gebetsschals und lautes Gebet durch Frauen verletze weder die ortsüblichen Gepflogenheiten noch würde es ein öffentliches Ärgernis darstellen. Mit dieser Entscheidung des Jerusalemer Gerichts hat die Organisation „Frauen der Klagemauer“ einen Sieg errungen. Die Forderung nach einem gleichberechtigten Umgang mit Gebeten an der Klagemauer ist in den vergangenen Monaten Gegenstand öffentlicher Diskussionen geworden.
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Schweizer Bundesrat Didier Burkhalter kommt nach Jerusalem
Im Mittelpunkt steht Besuch beim Schweizerischen Zentrum für Konfliktsforschung. Als Gast der Hebräischen Universität (HU) von Jerusalem wird der schweizerische Aussenminister, Bundesrat Didier Burkhalter, am Donnerstag, den 2. Mai in Begleitung von Andreas Baum, den schweizerischen Botschafter in Israel, und einer Delegation von Diplomaten aus der Schweiz dem Sigi-und- Lisa-Daniel Schweizer Zentrum für Konfliktforschung, -verwaltung und –lösung an der HU einen Besuch abstatten…
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Thorazitat des Tages – Thora-Parascha
Gott sagt jedem von uns: „…den stolzen Blick und den hochfahrenden Sinn, ertrage Ich nicht“ (Psalme Davids, Psalm 101, Vers 5);
„Emor “ – Wochenabschnitt: 3. Mose 21 bis 24; Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 44,15-31 -
Witz des Tages
Gehen zwei Zahnstocher im Wald spazieren. Plötzlich läuft ein Igel an ihnen vorbei. Da sagt der eine Zahnstocher zum anderen: „Sag mal, wusstest du, dass hier ein Bus fährt?“
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Bildungsfreundliche Orthodoxie – Rabbiner Lichtensteins Weltanschauung
In Israel florieren zahlreiche Talmud-Akademien (Jeschiwot) unterschiedlicher Provenienz; in jedem Lehrhaus wirken jeweils mehrere Dozenten. Einige dieser Talmud-Lehrer haben in ihren jungen Jahren ein Hochschulstudium absolviert und entsprechende akademische Titel erworben. Zu dieser Gruppe gehört Rabbiner Dr. Aharon Lichtenstein (Jahrgang 1933), der seit mehr als 4 Jahrzehnten an der Spitze von Jeschiwat Har Etzion in Alon Schewut (südwestlich von Jerusalem) steht. Seit geraumer Zeit gilt Lichtenstein als einer der führenden Köpfe der bildungsfreundlichen Orthodoxie…
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Ohne Toleranz geht es nicht
Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, hat am Mittwoch im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in der offenen Debatte zum Nahen Osten gesprochen. Er kondolierte zunächst Frankreich angesichts des Anschlags auf die französische Botschaft in Libyen am Dienstag und dem amerikanischen Volk nach den Anschlägen in Boston in der vergangenen Woche. In der anschliessenden Rede sagte Prosor unter anderem: „Die jüdische Tradition lehrt, dass die Welt auf drei Säulen ruht – Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden. Ich würde heute gern über die drei Säulen sprechen, auf denen ein echter und dauerhafter Frieden in unserer Region stehen muss. […]
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Absolut Wodka – Absolut Tel Aviv
Das lässt Sammlerherzen höher schlagen: Der schwedische Wodka-Hersteller „Absolut Vodka“ hat Tel Aviv in seine streng limitierte Städteserie aufgenommen. Für das Design der Flasche ist der israelische Künstler Pilpeled verantwortlich. „Absolut Tel Aviv“ ist Teil der „Absolut Blank“-Serie von Nir Peled – bekannt unter dem Künstlernamen Pilpeled. Bei der Gestaltung der 750-Milliliter-Flasche hat sich Peled von den mit Ficus-Bäumen gesäumten Boulevards in Tel Aviv und dem Nachtleben der Stadt inspirieren lassen…
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Sperrmauer durch Klostergelände ist rechtens
Im Rechtsstreit um ein geplantes Teilstück der israelischen Sperrmauer im „christlichen Dreieck“ Bethlehem, Beit Jala und Beit Sahour hat die zuständige israelische Instanz dem Mauerbau auf palästinensischem Land zugestimmt. Von dem geplanten Verlauf wäre auch ein Klostergelände von Salesianerinnen betroffen. Die katholische Menschenrechtsorganisation „Society of St. Yves“, die bislang die Ordensschwestern bei einer Klage unterstützt hatte, erwägt laut einer Mitteilung vom Freitag einen Gang vor Israels Obersten Gerichtshof.
Der vom israelischen Berufungskomitee für Landbeschlagnahmungen gebilligte Bauplan sieht nach Angaben von St. Yves vor, dass der Konvent und ein Schulgebäude der Salesianerinnen auf drei Seiten von einer acht Meter hohen Betonmauer umgeben und von einem Grossteil ihrer Ländereien abgetrennt werden. Ursprünglich sollten die Ordenseinrichtungen auf israelischer Seite der Sperranlage liegen… -
Israelische Firmen kooperieren mit Google und „LinkedIn“
Google und das sozialen Netzwerk „LinkedIn“ haben Verträge mit zwei israelischen Firmen geschlossen. Das Unternehmen „Graduway“ entwickelte ein internes soziales Netzwerk für Universitäten. Die Firma „Gigya“ bietet für geschäftliche Webseiten eine „soziale Infrastruktur“ an. „Gigya“ schloss den Vertrag mit Google. Die Entwicklung der israelischen Firma eröffnet neue Möglichkeiten zur sozialen Vernetzung im Internet. Ziel sei es, Elemente in Webseiten von Unternehmen einzubauen, die sich mit bestehenden sozialen Netzwerken verknüpfen. Etwa anderthalb Millionen Menschen nutzen bereits die Funktionen der israelischen Start-up-Firma, berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“…