Autoren-Archive

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  • Witz des Tages

    Kurz bevor Samuel Kohn starb, rief er nach einem katholischen Priester. Alle sind bestürzt, aber es ist ja der letzte Wunsch, und so holt man einen Pfarrer. Samuel wünscht sich, auch noch getauft zu werden, der Priester führt die Zeremonie sofort durch. Danach fragen ihn alle „Samuel, was soll das?“ Sagt Samuel: „Ich hab mir gedacht, wenn ich schon sterben muss, soll’s wenigstens einen von denen erwischen!“

  • Ein hebräisches Wort zum Wochenende: balagan

    Anstatt des üblichen Wochenendtipps bieten wir heute an dieser Stelle die Erklärung für die Bedeutung des hebräischen Wortes balagan, dessen Gebrauch in Israel oft notwendig ist. Das Wissen um die Bedeutung dieses Wortes ist daher also geradezu essentiell. Auf Deutsch würde man es wohl am ehesten mit Unordnung oder unordentlich übersetzen. Das aber trifft nicht genau den Kern von balagan, das über die Bedeutung von Unordnung oder dessen Gegenteil hinausgeht. Balagan kann Verwirrung oder Chaos bedeuten. Es gibt sogar eine Plural-Form (balaganim), mit der am ehesten Probleme oder Schwierigkeiten beschrieben werden. Der Mikrobiologe Ehud Gazit, geht sogar so weit zu sagen, Kreativität und balaganistiyut („Balaganistentum“) seien die zwei Markenzeichen des israelischen Unternehmers. Doch trotz aller Israelischkeit, liegen die Wurzen von balagan nicht in der hebräischen Sprache. Vielmehr entstammt es der mittelalterlichen Unterhaltungsform der Commedia dell’arte…

  • 23.085 Soldaten fielen zum Schutz Israels

    Das Verteidigungsministerium veröffentlichte heute Morgen im Vorfeld des YomHaZikaron, dem „Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror“, die Anzahl der gefallen Soldaten. Dieses Jahr erhöhte sich die Zahl um 92 Soldaten, die seit dem zurückliegenden YomHaZikaron… Weiterlesen ›

  • Hamas versucht vermehrt, israelische Soldaten zu kidnappen

    Seit Anfang des Jahres verzeichnete Shin Bet im Westjordanland einen dramatischen Anstieg bei Versuchen der Hamas, israelische Soldaten zu entführen. Bereits 33 Entführungsversuche gab es 2013 verglichen mit insgesamt 24 im letzten Jahr. Hochrangige IDF-Offiziere warnten bereits in den vergangenen Monaten vor den Aktivitäten der Hamas, die entführten Soldaten als „Verhandlungsmasse“ zum Freipressen palästinensischer Gefangener aus israelischen Gefängnissen zu missbrauchen. Laut Aussage von Shin Bet wurden einige der Entführungsversuche nur wenige Stunden vor der geplanten Ausführung vereitelt…

  • Orthodoxe Autonomie in Israel?

    Wollen sich Israels orthodoxe Juden selbständig machen? Die ultra-orthodoxe Zeitschrift Modia kündigte diese Woche in ihrer Ausgabe an, dass sie über eine orthodoxe Autonomie im Staat Israel nachdenkt. In dem jüngsten Aufruf der Zeitung, die der ultra-orthodoxe Knessetpartei Vereinte Thora gehört, fordert sie eine unabhängige Führung in Sache Religion, Wirtschaft, Gesetz und Werte innerhalb der staatlichen Grenzen Israels. Gemäss der Zeitschrift ist dies das Resultat der Furcht einiger Orthodoxen, dass Israels neue Regierungskoalition den empfindlichen Status Quo zwischen der säkularen und orthodoxen Bevölkerung Israels antasten wird…

  • Freundschaftsspiel: Israel gegen Honduras in New York

    Die israelische Fussballnationalmannschaft tritt am 2. Juni in einem Freundschaftsspiel gegen das mittelamerikanische Team Honduras an. Das Spiel im New Yorker Stadion „Citi Field“ soll auf darauffolgende WM-Qualifikationsspiele vorbereiten – am Tag der “Feiert Israel”-Parade in Manhattan. Israel befindet sich momentan auf dem 74. Platz in der Liste des Weltfussballverbandes FIFA und auf dem 2. Platz in der Europagruppe F, berichtet die Tageszeitung “Yediot Aharonot“…

  • Israels Wirtschaftsminister verflucht

    Der Wirtschaftsminister von Israel Naftali Bennett hat eine anonyme Botschaft darübererhalten, dass auf ihn der hebräische Fluch „Pulsa de Nura“ gelegt worden sei. „Der Fluch wird in Dein Haus kommen. Du wirst jung nach einem Leben voller Leidensterben“, heisst es im Brief. Die Spannungen zwischen Haredim und dem Habayit Hayehudi Vorsitzenden Naftali Bennett führen, so scheint es, sogar zu extremen Handlungen…

  • Mysteriöser Steinkegel am Grund des Sees Genezareth

    Archäologen rätseln über Ursprung und Bedeutung eines grossen, offenbar von Menschenhand gemachten Steinhügels am Grund des Sees Genezareth. Es handele sich um einen kegelförmigen Hügel aus grossen, unbearbeiteten Basaltblöcken mit einem Durchmesser an der Basis von 70 Metern und einer Höhe von etwa 10 Metern, berichtete die Zeitung „Times of Israel“ am Freitag unter Berufung auf das Onlinemagazin „Live Science“. Die Struktur entspreche keinen natürlichen Formationen und müsse deshalb als menschengemacht angesehen werden. Sie könne vor mehr als 4000 Jahren entstanden sein. Ihr Bau müsse für die damaligen Menschen eine grosse Anstrengung dargestellt haben, wurde der Archäologe Izchak Paz von der Israelischen Altertumsbehörde zitiert. Das Gesamtgewicht der Steine schätzen Experten auf bis zu 60 000 Tonnen…

  • Österreich und Israel gegen Waffen für syrische Rebellen

    Der österreichische Vizekanzler Michael Spindelegger hat sich bei einem Israelbesuch gegen Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen ausgesprochen. Der israelische Staatspräsident Schimon Peres und Premierminister Benjamin Netanjahu pflichteten ihm in ihren Gesprächen am Donnerstag bei. „Österreich denkt, dass wir keine weiteren Waffen in Syrien brauchen“, sagte Spindelegger laut der „Tageszeitung „Jerusalem Post“…

  • Vergleich Hamas, KKK und orthodoxe Juden

    In Israel hat man sich über den Vergleich zwischen der internationalen Terrororganisation Al Qaida und orthodoxen Juden auf der US-Liste extremer Organisationen aufgeregt. Auf einer offiziellen PowerPoint-Präsentation der amerikanischen Reservesoldaten hat die amerikanische Armee alle extremen Bewegungen in der christlichen, jüdischen und islamischen Welt aufgezählt…