Autoren-Archive
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Unwetter in Israel: In Jerusalem Schneefall erwartet
Das Unwetter in Israel hat komplett den Bahnverkehr im zentralen Teil des Landes l ahm gelegt, einige Bahnhöfe wurden überflutet. Mehrere Liegeplätze des Hafens in Haifa wurden geschlossen.
Das gesamte öffentliche Verkehrsmittelsystem befindet sich in einer schweren Situation. Tausende von Menschen können nicht ans Ziel ankommen, die Busse sind total überfüllt.
Seit Unwetteranfang fielen in einigen Regionen Israels bis knapp 90 mm Niederschläge. Das Unw etter bleibt die nächsten zwei Tage weiterhin erhalten. Der Regen wird am Abend sich verstärken, in Jerusalem wird Schneefall erwartet. -
„Digitale Stahlkappe“: Israel rüstet sich für den Cyber-Krieg
Der Krieg der Zukunft spielt auf dem digitalen Schlachtfeld. Israel zum Beispiel wird nach Informationen fast täglich angegriffen – nicht von Einzelpersonen, sondern von Staaten und Organisationen. Nun reagiert das Land…
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Red Bull floppt in Israel: Zu teuer
Der österreichische Getränkehersteller Red Bull hat seine Präsenz in Israel auf ein Minimum reduziert, nachdem sein Marktanteil bei Energiegetränken von früher 80 Prozent auf nur noch sechs Prozent gesunken ist. Alle 15 Mitarbeiter der Red-Bull-Vertretung in Israel wurden nach einem Bericht der Zeitung „Jedijot Achronot“ gekündigt. Es blieben nur noch der CEO und der Verkaufsdirektor. Das Werbebudget sei vollständig gestrichen worden…
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Palästina nennt sich jetzt offiziell „Staat“
Die Palästinensische Autonomiebehörde verwendet künftig in allen offiziellen Dokumenten den Namen „Staat Palästina». Palästinenserpräsident Mahmud Abbas habe ein entsprechendes Dekret unterzeichnet, berichteten israelische Medien „m Samstag…
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Netanjahu will Grenzzaun im Golan
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu plant nun auch einen Sicherheitszaun an der Grenze zu Syrien. Dieser soll gegen illegale Eindringlinge und gegen Terroristen schützen. Als Vorbild solle die Sperranlage an der ägyptischen Grenze dienen, gab der Regierungschef am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung bekannt.
„In der vergangenen Woche habe ich den Sicherheitszaun besucht, den wir an der Südgrenze errichten“, sagte Netanjahu laut einer Mitteilung seines Büros zum Auftakt der Sitzung. Die Sperranlage ist fast fertiggestellt, bis zur Stadt Eilat am Roten Meer fehlen nur noch wenige Bauabschnitte. Durch den Zaun sei das Eindringen illlegaler Einwanderer in die israelischen Städte beinahe vollständig zum Erliegen gekommen, fügte der Premierminister hinzu. „In den letzten sieben Monaten sind null Eindringlinge in die israelischen Städte gekommen. Jeden Monat kamen ein paar Dutzend an den Zaun und wurden in die Auffangeinrichtungen gebracht, aber nicht ein einziger illegaler Einwanderer kam in eine Ansiedlung oder Stadt in Israel.“… -
Thorazitat des Tages
Unsere Weisen lehrten uns: „Bete für das Wohl der Regierung, denn wenn man sich nicht vor ihr fürchten würde, würde einer den anderen bei lebendigem Leib verschlingen!“
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Witz des Tages
In der Kaserne war bereits Zapfenstreich. Aber auf Bude 155 ist noch Lärm. Wütend kommt der Spiess in die Bude. „Wenn ‚Gute Nacht‘ gesagt worden ist, ….
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In geheimer Mission
Dieser Fall einer Aktion der israelischen Armee bietet Stoff für einen Actionfilm: Es ist Dienstag, der 1. Januar 2013. Eine Undercover-Einheit der israelischen Armee hat die Aufgabe, einen gesuchten Terroristen aus dem so genannten Westjordanland in Gewahrsam zu nehmen. Shin-Bet-Geheimagenten verkleiden sich im Zuge der Aktion als örtliche Gemüsehändler, tragen versteckt Waffen und Kommunikationsgeräte und sind tatsächlich in der Lage, mitten am helllichten Tage den Gesuchten, Murad Bani Odeh, südlich von Jenin im Palästinenserdorf Tamoun zu lokalisieren…
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Vom Volk des Buchs zum Volk des Facebooks
Voller Hingabe, zu jeder Zeit und an jedem Ort frönen Israelis ihrer Sucht nach den sozialen Medien im Internet – mit teilweise beunruhigenden Auswirkungen.
Die meisten Israelis standen dem technischen Fortschritt schon immer aufgeschlossen gegenüber und schon seit vielen Jahren gehört an das Ohr eines Israelis auch ein Handy – immerhin ist Israel das Land mit der anteilig höchsten Dichte an Start-ups weltweit. Doch durch die rasche Verbreitung von iPhone und Co. hat die Nutzung dieser Medien ungeahnte Ausmasse angenommen. Eine gerade erschienene Studie der Universität Haifa ermittelte, dass 94 Prozent der israelischen Oberschüler im Unterricht mit ihren Smartphones in sozialen Netzwerken wie Facebook oder YouTube surfen. 95 Prozent machen Fotos und Aufnahmen, die nichts mit dem Lehrstoff zu tun haben. Während des Unterrichts vergeht quasi kein Moment, an dem nicht mindestens ein Schüler mit seinem Handy beschäftigt ist… -
Nationalbibliothek kauft 1.000 Jahre alte afghanische jüdische Dokumente
Die Israelische Nationalbibliothek hat kürzlich einige Handschriften gekauft, die der sogenannten „afghanischen Geniza“ entstammen. Eine Geniza ist ein Raum, in dem ehemals religiöse Schriften aufbewahrt wurden, die nicht mehr verwendet werden. Als „die Geniza“ wird die Geniza der Ben-Esra-Synagoge in Kairo bezeichnet, in der im 19. Jahrhundert mehr als 200.000 religiöse und weltliche jüdische Dokumente aus 1.000 Jahren entdeckt wurden.
Bei Entdeckung der jüdischen Dokumente in einer Höhle in Afghanistan im vorvergangenen Jahr wurden schnell Vergleiche mit der Kairoer Geniza angestellt. Sie ist jedoch allein was den Umfang betrifft, kaum mit dem ägyptischen Fund zu vergleichen, umfasst sie doch nur wenige hundert Schriftstücke. Auch handelt es sich nicht wirklich um eine Geniza, vielmehr scheinen die Dokumente in der Höhle vor den Taliban versteckt worden zu sein.
Über einen Jerusalemer Antiquitäten-Händler ist nun ein kleiner Teil der Schriftstücke an die Nationalbibliothek geraten, die ein ganzes Jahr lang über den Kauf verhandelt hat. Über den Preis wurde nun auch Stillschweigen bewahrt. Die Nationalbibliothek erklärte, sie hoffe, noch weitere Teile der Sammlung kaufen zu können und wolle den Preis nicht in die Höhe treiben…