Autoren-Archive

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  • In geheimer Mission

    Dieser Fall einer Aktion der israelischen Armee bietet Stoff für einen Actionfilm: Es ist Dienstag, der 1. Januar 2013. Eine Undercover-Einheit der israelischen Armee hat die Aufgabe, einen gesuchten Terroristen aus dem so genannten Westjordanland in Gewahrsam zu nehmen. Shin-Bet-Geheimagenten verkleiden sich im Zuge der Aktion als örtliche Gemüsehändler, tragen versteckt Waffen und Kommunikationsgeräte und sind tatsächlich in der Lage, mitten am helllichten Tage den Gesuchten, Murad Bani Odeh, südlich von Jenin im Palästinenserdorf Tamoun zu lokalisieren…

  • Vom Volk des Buchs zum Volk des Facebooks

    Voller Hingabe, zu jeder Zeit und an jedem Ort frönen Israelis ihrer Sucht nach den sozialen Medien im Internet – mit teilweise beunruhigenden Auswirkungen.
    Die meisten Israelis standen dem technischen Fortschritt schon immer aufgeschlossen gegenüber und schon seit vielen Jahren gehört an das Ohr eines Israelis auch ein Handy – immerhin ist Israel das Land mit der anteilig höchsten Dichte an Start-ups weltweit. Doch durch die rasche Verbreitung von iPhone und Co. hat die Nutzung dieser Medien ungeahnte Ausmasse angenommen. Eine gerade erschienene Studie der Universität Haifa ermittelte, dass 94 Prozent der israelischen Oberschüler im Unterricht mit ihren Smartphones in sozialen Netzwerken wie Facebook oder YouTube surfen. 95 Prozent machen Fotos und Aufnahmen, die nichts mit dem Lehrstoff zu tun haben. Während des Unterrichts vergeht quasi kein Moment, an dem nicht mindestens ein Schüler mit seinem Handy beschäftigt ist…

  • Nationalbibliothek kauft 1.000 Jahre alte afghanische jüdische Dokumente

    Die Israelische Nationalbibliothek hat kürzlich einige Handschriften gekauft, die der sogenannten „afghanischen Geniza“ entstammen. Eine Geniza ist ein Raum, in dem ehemals religiöse Schriften aufbewahrt wurden, die nicht mehr verwendet werden. Als „die Geniza“ wird die Geniza der Ben-Esra-Synagoge in Kairo bezeichnet, in der im 19. Jahrhundert mehr als 200.000 religiöse und weltliche jüdische Dokumente aus 1.000 Jahren entdeckt wurden.
    Bei Entdeckung der jüdischen Dokumente in einer Höhle in Afghanistan im vorvergangenen Jahr wurden schnell Vergleiche mit der Kairoer Geniza angestellt. Sie ist jedoch allein was den Umfang betrifft, kaum mit dem ägyptischen Fund zu vergleichen, umfasst sie doch nur wenige hundert Schriftstücke. Auch handelt es sich nicht wirklich um eine Geniza, vielmehr scheinen die Dokumente in der Höhle vor den Taliban versteckt worden zu sein.
    Über einen Jerusalemer Antiquitäten-Händler ist nun ein kleiner Teil der Schriftstücke an die Nationalbibliothek geraten, die ein ganzes Jahr lang über den Kauf verhandelt hat. Über den Preis wurde nun auch Stillschweigen bewahrt. Die Nationalbibliothek erklärte, sie hoffe, noch weitere Teile der Sammlung kaufen zu können und wolle den Preis nicht in die Höhe treiben…

  • Palästinenser wollen keine palästinensischen Flüchtlinge

    Palästinenserchef Mahmud Abbas in Ramallah verweigerte ebenfalls jegliche Aufnahme palästinensischer Flüchtlinge in den Palästinensergebieten in Judäa und Samaria. Auch wenn die Palästinenserregierungen in Ramallah und Gaza nicht die Finanzen für die Aufnahme ihrer palästinensischen Geschwister haben, so ist die Absage an ihre syrischen Brüder in Zeiten der Not doch sehr seltsam. Auf einer Seite verlangen die Palästinenser im Gazastreifen und Ramallah ständige Hilfe von der UNRAW für sich selbst und andererseits verweigern sie, die sich selbst ebenso als Flüchtlinge betrachten, anderen Flüchtlingen aus ihrem Volk zu helfen.
    Vor über 60 Jahren war Israel ebenfalls nicht in der finanziellen Lage, jüdische Einwanderer aufzunehmen. Dennoch wurde jeder herzlich willkommen geheissen und im Land untergebracht. Im Libanon sind bereits 2.500 palästinensische Flüchtlingsfamilien untergebracht, 13.000 Menschen an der Zahl…

  • Keine Anklage gegen Sharon und Sohn

    Staatsanwalt Moshe Lador hat am Donnerstag entschieden, die Ermittlungen gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Ariel Sharon und seinen Sohn Gilad Sharon in der Affäre „Cyril Kern“ einzustellen. In der Affäre, die bereits vor etwa zehn Jahren von der Tageszeitung Haaretz aufgedeckt worden war, ging es um die Frage, ob Kern, ein südafrikanischer Geschäftsmann, Ministerpräsident Sharon einen Kredit über 1,5 Millionen US-Dollar gegeben habe, damit dieser illegal erhaltene Wahlkampfspenden an Spender in den USA zurückzahlen konnte.
    Cyril Kern sollte allerdings dabei nur der Strohmann für den österreichischen Unternehmer Martin Schlaff gewesen sein, der ausserdem über Kern noch weitere 3 Millionen US-Dollar auf Konten der Familie Sharon überwiesen habe…

  • Thorazitat des Tages

    Unsere Weisen lehrten uns: „Wer in den Augen der Menschen angenehm wirkt, an dem hat auch Gott Wohlgefallen!“

  • Witz des Tages

    Ein Mann kommt zur Musterung. „Wo wollen sie denn hin?“ fragt der General. „Zur Marine.“ „Können sie schwimmen?“ „Nein wieso? Haben sie denn keine Schiffe?“

  • Weltweit 14 Mio. Juden

    Eine ausführliche Studie des Pew Forums hat ergeben, dass es weltweit 14 Millionen Juden gibt, das sind 0,2 Prozent der Weltbevölkerung. Zum Vergleich: Die Zahl der Muslime beträgt 1,6 Milliarden.
    Mehr als die Hälfte, nämlich 59 Prozent der Juden, leben in Ländern, in denen sie eine Minderheit bilden. Dagegen gibt es nur 3 Prozent an Hindus, 13 Prozent an Christen und 27 Prozent an Muslimen, die weltweit in Staaten leben, in denen sie die Minderheit sind. Nach Angaben des Pew Forums sind 5,8 Milliarden Menschen der 6,9 Mrd. Bewohner der Erde (Stand: 2010) in irgendeiner Form einer anerkannten Religion zugehörig.
    Das Forum fand desweiteren heraus, dass das Judentum das höchste Durchschnittsalter aufweist – mit 36 Jahren sind die Juden im Durchschnitt acht Jahre älter als der globale Durchschnitt, sogar 13 Jahre älter als Muslime. Das bedeutet im Klartext, in den nächsten Jahren könnte das Judentum am langsamsten wachsen.

  • Netanjahu eröffnet Lehrgang für Cyberkrieg

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Dienstag einen nationalen Lehrgang für Cyberkrieg an der akademischen Hochschule Aschkelon eröffnet. Besonders begabte Schüler sollen dadurch im Computer-Bereich gefördert werden.
    „Die Bedrohung von Cyber-Attacken kommt unter anderem aus dem Iran. Unsere grundlegenden Systeme sind Ziele für Attacken und mit dem Einstieg in das digitale Zeitalter werden diese nur zunehmen“, sagte Netanjahu bei der Eröffnung. Das speziell für diese Zwecke eingerichtete nationale Cyber-Büro (INCB) schaffe die Möglichkeit, mit diesen Bedrohungen besser umzugehen. Ausserdem werde am Aufbau eines digitalen Abwehrsystems gearbeitet, heisst es auf der Internetseite des Büros des Premierministers. Israel sei eines der führenden Länder im Computer-Bereich und diese Position müsse erhalten bleiben. „Deshalb werden wir die zukünftige Generation weiter ausbilden“, sagte der Premierminister…

  • Das neue Branding für Israel: Mehr Start-ups und weniger Konflikt

    „Creative Energy“ ist der zentrale Begriff, um den sich künftig das Branding von Israel drehen wird. Dies gab das Aussenministerium bekannt.
    Drei Themenfelder sollen dabei besonders im Vordergrund stehen: Israel als vitaler und bunter Staat; eine lebendige und kreative Gründerszene und die Zukunftsgewandtheit des Landes.
    Das Branding von Israel ist wichtig, weil vor allem die ausländischen Medien das Land häufig nur in Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt präsentieren. ..