Autoren-Archive
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Sportlerin disqualifiziert, weil sie nicht am Samstag spielen wollte
Estée Ackerman, 11, macht den Organisatoren der Meisterschaft aber keinen Vorwurf.
Die elfjährige Estée Ackerman aus Long Island wurde an den nationalen Tischtennismeisterschaften in Las Vegas disqualifiziert, weil sie es vorzog, zu ihrem auf den Freitagabend des 21. Dezembers fallenden Finalspiel nicht anzutreten. „Ping-Pong ist mir wichtig“, sagte Ackerman gegenüber der „New York Post“, „doch meine jüdische Religion ist mir nicht weniger wichtig“… -
Thorazitat des Tages
Unsere Weisen lehrten uns: „Wisse, was über dir ist: Ein sehendes Auge und ein hörendes Ohr, und darüber hinaus werden alle deiner Taten in einem Buch verzeichnet.“
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Witz des Tages
„Ich gebe Dir einen guten Rat.“, sagt die Mutter zu ihrer Tochter. „Wenn Du einmal heiraten solltest, dann nur einen Soldaten. Denn der kann kochen, Betten machen, aufräumen und hat gelernt zu gehorchen!“
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Hat türkische Polizei den Verkauf einer antiken Torahrolle unterbunden?
Laut inländischen Medienberichten hat die türkische Polizei vier Personen verhaftet, die dem Vernehmen nach dabei waren, eine antike Torahrolle zu verkaufen. Wie die private TV-Station NTV enthüllte ist die Torahrolle aus Leder angefertigt, und die Verkäufer schätzen deren Alter auf fast 2000 Jahre. Die nur mit ihren Initialen identifizierten Verdächtigen sind gemäss dem Bericht in der türkischen Mittelmeerprovinz Adana verhaftet worden. Die älteste bekannte komplette Version einer Torah ist der so genannte Leningrader Kodex, der aus dem frühen 11. Jahrhundert stammt. Nur wenige existierende Torahrollen sind laut israelischen Quellen älter als 500 Jahre. – Einer der Verhafteten soll gesagt haben, er und seine Komplizen hätten die Torahrolle in einem Antiquitätenladen gekauft. Sie wollen sie daraufhin einem Geografielehrer mit der Bitte vorgelegt haben, ihnen zu erklären, was in der Rolle geschrieben stand. NTV berichtete ferner, die Polizei habe eine Untersuchung des Falls eingeleitet und die Torahrolle Experten zur wissenschaftlichen Prüfung übergeben.
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Jüdisches Baby fast von palästinensischem Steinewerfer getötet
Am Sonntag ist in Samaria ein jüdisches Kleinkind fast getötet worden, als palästinensische Jugendliche einen grossen Stein auf die Windschutzscheibe des Autos warfen, in dem die gesamte Familie, darunter zwei weitere Kinder, sass. Der Stein krachte durch die Scheibe und landete nur Millimeter neben dem Kind. „Ich möchte nicht einmal daran denken, was passiert wäre, wenn der Stein das Baby getroffen hätte,“ sagte der verstörte Vater gegenüber dem Arutz Scheva Radio.
Israelische Soldaten, die in der Nähe stationiert waren, haben daraufhin die Strasse abgesperrt, um den Täter zu suchen, sie wurden jedoch von der israelischen Polizei angehalten, die Suche einzustellen.
Israelische Einwohner von Judäa und Samaria (als „Siedler“ bezeichnet) beschweren sich oft über mangelndes Pflichtbewusstsein der Polizei, die wenig Verständnis für ihre gefährliche Lage, in einem Gebiet, das die Araber für sich beanspruchen, zeigt. Mit anderen Worten, die Führungsriege der Polizei scheint eher links eingestellt zu sein und damit gegen die Siedler.
Vielleicht ist die Tatsache, dass die normalen Medien über solche Nachrichten überhaupt nicht berichten, noch frustrierender für die Opfer, auch weil Angriffe dieser Art in letzter Zeit noch häufiger vorkamen. Wenn keiner stirbt oder schwer verletzt wird, werden Steinewerfer an Strassen ignoriert… -
Junge Israelis tätowieren sich KZ-Nummern
In Israel sorgt ein neuer Trend für Kontroversen: Die Enkel ehemaliger Holocaust-Überlebender lassen sich deren KZ-Nummern eintätowieren. Total daneben oder nachvollziehbare Respektbezeugung?
Sie sind so jung, dass sie unmöglich die Gräuel des zweiten Weltkrieges haben erleben können. Und doch prangen auf ihren Unterarmen jene unverschnörkelten schwarzen Ziffern, die sich im kollektiven Gedächtnis der Welt eingebrannt haben: die mehrstellige Nummer, mit denen die Nazis die Häftlinge der Konzentrationslager wie Tiere brandmarkten.
Diese Tätowierung wurden die Überlebenden des Holocausts ihr Leben lang nicht mehr los, einige wollten dies auch gar nicht. Nun aber haben die Enkel der Schoah-Überlebenden die KZ-Nummer für sich entdeckt. So ist auf der Innenseite von Eli Segals Unterarm die Nummer „157622“ eintätowiert. „Das gibt mir Kraft“, sagt die junge Frau gegenüber «RTL.de». „Mein Grossvater war ein Held. Seine Geschichte ist ein Teil von mir.“
In Israel, wo jeder zweite Über- 18-Jährige ein Tattoo trägt, denken viele wie Eli Segal. „Das machen immer mehr Jugendliche bei mir“, sagt Tatowierer Poco, der ein Studio in Jerusalem hat. „Weil es eine einmalige Geste ist, seinen Grosseltern Respekt zu zeigen.“… -
Netanjahu zu Friedensgesprächen aufgefordert
Israels Staatschef Schimon Peres hat der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eindringlich zur Wiederaufnahme der Nahost-Friedensverhandlungen geraten. Er empfahl den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas als guten Partner.
In seiner Residenz in Jerusalem sagte Peres am Sonntag vor israelischen Diplomaten, Israels einziger Weg, die Geschicke in der Region positiv zu beeinflussen, bestehe darin, ein Friedensabkommen mit den Palästinensern zu schliessen.
Abbas sei dafür ein guter Partner. Er kenne ihn bereits seit 30 Jahren und niemand wird meine Meinung über ihn ändern, sagte Peres.
Zwar stehe Abbas häufig in der Kritik, bemerkte Israels Staatschef. Es gebe aber derzeit keine anderen arabischen Führer, die sich für den Frieden aussprechen, gegen Terrorismus und für einen entmilitarisierten Palästinenserstaat. Peres mahnte zugleich zur Eile im Nahost-Prozess, denn es bleibe «nicht mehr viel Zeit…. -
Anklage gegen Israels Ex-Aussenminister Lieberman erhoben
Zwei Wochen nach seinem Rücktritt hat die israelische Staatsanwaltschaft Anklage gegen den früheren Aussenminister Avigdor Lieberman erhoben. Ihm werden Betrug und Vertrauensbruch vorgeworfen.
Dies teilte das Justizministerium am Sonntag in Jerusalem mit. Der Anklageschrift zufolge soll Lieberman 2009 einen Bekannten zum Botschafter in Lettland gemacht haben, nachdem dieser ihn illegal über Details zu Korruptionsermittlungen gegen ihn informiert hatte. Der erzkonservative Lieberman weist die Anschuldigungen zurück.
Vor zwei Wochen war er wegen des Untreueverdachts von seinem Amt als Aussenminister sowie als stellvertretender Regierungschef zurückgetreten. Lieberman führt weiter die rechte Partei «Unser Haus Israel», die mit dem Likud von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Koalition bildet.
Gegen den einflussreichen Politiker wird seit Jahren wegen einer ganzen Reihe von Anschuldigungen ermittelt. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt den 54-Jährigen unter anderem, illegal Geld von Unternehmern erhalten und es mithilfe von Briefkastenfirmen gewaschen zu haben… -
Wasserstreit geht in nächste Runde
Der Wasserstreit zwischen der Stadt Jerusalem und der Grabeskirche scheint trotz eines ausgehandelten Übereinkommens vor wenigen Wochen noch lange nicht beigelegt zu sein. David Hadari, der stellvertretende Bürgermeister Jerusalems erklärte nun, das Finanzkomitee der Stadt habe die Vereinbarung abgewiesen, die der Kirche ca. 9 Mio. Schekel (fast 2 Mio. Euro) Schulden der letzten acht Jahre erlassen hätte. Ausgehandelt worden war unter anderem, dass die Kirche ab 2013 regulär ihre Wasserrechnung bezahlt und die Stadt die Altschulden übernimmt.
Ein Sprecher des Finanzkomitees sprach sich nun gegen dieses Arrangement aus und verlangt, dass die Kirche so wie die anderen wichtigen Institutionen der Stadt, darunter die Klagemauer, Yad Vashem und die Knesset, ihre Rechnungen ohne besondere Zugeständnisse begleichen. Es sei unfair, die Kirche zubevorzugen, so der Sprecher. -
2012 in review
Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an. Hier ist ein Auszug: 600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.500 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel… Weiterlesen ›