Palästinenser wollen, dass die Klagemauer muslimisch wird


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Ein ultraorthodoxer Jude bläst an der Klagemauer das Schofarhorn. Foto: Yonatan Sindel (Flash 90)

Heftiger Protest regt sich weltweit von jüdischen Organisationen, Politikern und Bürgern über eine geplante UNESCO-Resolution, die Klagemauer zu einem heiligen muslimischen Ort zu erklären. Die Palästinenser wollen die Klagemauer als Teil der Al Aksa-Moschee international anerkennen lassen. Ein entsprechender Antrag soll der Kulturorganisation der Vereinten Nationen (UNESCO) zur Abstimmung vorgelegt werden.

Gleich sechs arabische Staaten (Algerien, Ägypten, Kuwait, Marokko, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate) wollen den Antrag gemeinsam einbringen. Widerstand gibt es aus den USA: Zwei amerikanische Kongressabgeordnete haben der US-Repräsentantin in der UNESCO, Crystal Nix-Hines, geschrieben mit der Bitte, sich in der Versammlung gegen den Vorschlag auszusprechen.

Der Resolutionsentwurf beinhaltet auch, dass die Palästinenser als offizielle Bezeichnung für den Platz vor der Klagemauer „Al Buraq Plaza“ durchsetzen wollen. Dies spielt auf die Überlieferung der nächtlichen Himmelsreise des Propheten Mohammed an. Zudem verlangt der Antrag, Ausgrabungen durch israelische Archäologen im Bereich des Tempelbergs sowie Zugangsbeschränkungen für Muslime zu verurteilen. Weiter soll sich die UNESCO gegen den geplanten Bau eines israelischen Museums aussprechen. Zudem behaupten die Palästinenser, das Grab der Patriarchen in Hebron und Rachels Grab nahe Bethlehem seien „palästinensisch“. Die Palästinensische Autonomiebehörde ist Vollmitglied der UNESCO.

Die antike Westmauer („Klagemauer“) unterhalb des Plateaus der Al Aksa-Moschee ist die heiligste jüdische Stätte. Die Klagemauer ist der Stelle am nächsten, auf der der zerstörte Tempel einmal stand. Verschiedene jüdische Organisationen sind über die UNESCO-Initiative empört. „Bevor der jüdische Staat 1948 ausgerufen wurde, haben sich Jahrhunderte lang keine arabischen Führer für Jerusalem interessiert. Auf Rachels Grab oder die Klagemauer wurde kein Anspruch erhoben. Für die jetzige Forderung gibt es keinerlei berechtigte Gründe. Es ist eine blasphemische Initiative. Wir rufen die Mitglieder der UNESCO auf, die Forderung abzulehnen. Israel unternimmt grosse Anstrengungen, um die Muslime an ihrer heiligen Stätte zu schützen, wobei die Muslime den Zugang für Juden und Christen einschränken“, kritisierte Stephen Greenberg, Vorsitzender der „Grossen Amerikanischen Jüdischen Organisationen“. „Keine UNESCO- und keine UN-Resolution können 2000 Jahre Geschichte ungeschehen machen oder verändern. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas möchte nicht nur die Zukunft der Israelis zerstören, sondern auch ihre Vergangenheit.“

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, unterstrich: „Die UNESCO darf nicht zum Schlachtfeld für Konflikte zwischen Religionen werden. Die Klagemauer den Muslimen zuzusprechen würde Extremisten dazu motivieren, ihre Kampagnen gegen Juden noch zu verstärken.“ (ih)



Kategorien:Politik

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1 reply

  1. Die Mär von der Mähre „Buraq“ muss man sich auf der Zuge zergehen lassen. Der Mohamed träumte er wäre mit einer Zosse, einem geflügelten Pferd mit Menschengesicht, geflogen und irgendwo gelandet.
    Professionelle Traumdeuter haben später entschieden, er wäre in Jerusalem, am Tempelberg der Juden gelandet, wo sich der 1. und 2. Tempel befand. Also auf dem Vorplatz der Klagemauer.

    Nun verlangen die palästinensischen Araber, dass der Platz vor unserer Klagemauer in „Buraq-Platz“ unbenannt wird. Schön frech, was? Nach den heimtückischen Morden an israelischen Zivilisten und Soldaten folgt nun der politische Terror.

    Ich schlage vor, auch einen Platz irgendwo im WJL zu umbenennen, passend für diese Ideologie:

    „Plaza der geschändeten Ziege“

    PS: Zudem bin ich der Meinung, ob es die propalästinensische jüdische Lobby war, die diese Idee hatte? Nur denen kann so etwas Perfides gegen Israel einfallen.

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