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Israelische Luftwaffe kauft hochmoderne Kampfjets
Die israelische Luftwaffe hat 19 Kampfflugzeuge vom Typ F-35 bestellt. 2016 sollen die ersten Jets vom Rüstungs- und Technologiekonzern „Lockheed Martin“ überstellt werden.
Die 19 Flugzeuge kosten insgesamt 2,75 Milliarden US-Dollar und werden ab der zweiten Jahreshälfte 2016 an Israel geliefert. Die Luftwaffe hat sich zudem die Option auf insgesamt 75 Jets dieses Typs gesichert, sagte ein Sprecher von Lockheed Martin.
Die F-35 soll künftig das Hauptflugzeug in der Flotte der israelischen Luftwaffe sein. Die Maschinen haben eine besonders hohe Reichweite und sind für feindliches Radar weitgehend unsichtbar. Die Cockpits sind mit Touchscreens ausgestattet. Wie der Nachrichtendienst „yourjewishnews.com“ berichtet, liefert der israelische Flugzeugbauer „Israel Aerospace Industries“ die Tragflächen für die Flugzeuge zu. Der Rüstungskonzern „Elbit Systems“ mit Sitz in Haifa entwickelt die Helme für die Kampfpiloten. Bisher setzt sich Israels Luftwaffe aus Jets vom Typ F-15 und F-16 zusammen. -
Palästinenser suchen Gewalt, unterstützen Hamas
Zwei neue Umfragen haben ergeben, dass die Palästinenser seit dem letzten Krieg in Gaza Gewalt gegen Israel noch mehr befürworten als früher und sie die Hamas als Regierung auch im Westjordanland wollen. Eine Studie einer Agentur aus Ramallah hat herausgefunden, dass 87,7 Prozent palästinensischer Araber zustimmen oder sogar stark zustimmen, dass der „bewaffnete Widerstand“, wie die Hamas ihn anwendet, der beste Weg zur palästinensischen Unabhängigkeit sei.
Diese Fragen wurden nach dem acht Tage dauernden Krieg in Gaza gestellt. Israel hat einem Waffenstillstand schnell zugestimmt, obwohl seine Städte weiter beschossen wurden, während sich die Hamas sofort als Sieger dieses Konflikts darstellte.
Eine andere Umfrage zeigte, dass die Hamas auch im Westjordanland an die Macht käme, wenn jetzt Wahlen stattfinden würden. Es scheint als habe die Hamas in den Augen der Palästinenser wirklich gegen Israel gewonnen, da sie in ihrer Gunst gestiegen ist. Es wird hier wieder einmal deutlich, dass die palästinensischen Führer ihre Bevölkerung nicht zum Frieden erziehen, sondern sie lehrt, den zu favorisieren, der Israel am meisten schaden kann. -
Eine halbe Milliarde Dollar für die Klagemauer
Besucher stecken, so ist es Brauch, kleine Zettelchen mit Gebeten und Wünschen zwischen die Ritzen der Klagemauer.
Ein Betender hat nun dort etwas anderes entdeckt: Am Mittwoch fand er einen Umschlag mit 507 Schecks, von denen jeder einzelne auf die Summe von einer Million US-Dollar ausgestellt worden war.
Sie hatten jedoch weder einen Adressaten, noch ist es wahrscheinlich, dass sie gedeckt sind.
Rabbiner Shmuel Rabinovitch zufolge, der die Oberaufsicht an der Klagemauer hat, stammen die meisten der Schecks aus Nigeria; die Polizei erklärte, es seien auch Schecks aus den USA, Europa und Asien dabei gewesen.
Rabbiner Rabinovitch erläuterte, in den Spendenboxen der Klagemauer fänden sich häufiger Schecks über grössere Summen, die jedoch bisher immer geplatzt seien. In den meisten Fällen kämen sie aus afrikanischen Ländern. Die Menschen wollten „dem Schöpfer alles geben, was sie haben“, erkläre er sich das Phänomen, so Rabinovitch. -
E1 ist nicht das Problem
In der vergangenen Woche hat der Rat für Auswärtige Angelegenheiten der EU eine Erklärung zum dem von ihm so genannten „Friedensprozess im Nahen Osten“ abgegeben. Die EU erklärt darin, dass alle Parteien Schritte vermeiden sollten, die das Vertrauen und die Möglichkeit für eine Zweistaatenlösung gefährden. Die Erklärung zeigt, wie weit die EU heute von der Realität in Israel entfernt ist.
Tatsache ist, dass es überhaupt keinen Friedensprozess mehr gibt, seit die Palästinenser-Führung 2009 entschieden hat, die bilateralen Verhandlungen mit Israel abzubrechen – ein Schritt, der das Ergebnis eines kalkulierten Strategiewechsels in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) darstellte.Darüber hinaus haben die meisten EU-Staaten die Chancen für ein ausgehandeltes Abkommen für eine Zweistaatenlösung unterminiert, indem sie bei der Abstimmung über die Statusänderung der Palästinenser in der UN-Vollversammlung im November für den Vorschlag gestimmt oder sich enthalten haben. Die EU wurde hiermit zu einem Komplizen dabei, die Osloer Verträge aufzulösen.
Diese Verträge enthalten in Artikel 31 folgenden Absatz: „Keine der beiden Seiten darf Schritte ergreifen, die den Status des Westjordanlands oder des Gazastreifens ändern, der an die Ergebnisse der Verhandlungen zu einem endgültigen Status gebunden ist.“ Die PA hat die Verhandlungen über einen endgültigen Status umgangen, um die weltweite Anerkennung eines palästinensischen Staates zu erhalten. Dies war eindeutig der Versuch, den Status des Westjordanlandes zu verändern.
Dieser einseitige Schritt hat ganz klar das Vertrauen beschädigt. Er hat auch eine herrschende relative Ruhe in Gefahr gebracht und den zerbrechlichen Status Quo im Westjordanland aufs Spiel gesetzt. Dies wurde durch eine Reihe gewalttätiger Zwischenfälle der vergangen zwei Wochen deutlich. Palästinenser in Hebron haben am Samstag sogar erklärt, die dritte Intifada habe begonnen.
Doch das ist noch nicht alles. Wer die Erklärung des EU-Aussenrates sorgfältig liest, erkennt, dass die Politik der EU offensichtlich auf Informationen basiert, die aus palästinensischen Quellen oder zumindest von Nicht-Regierungsorganisationen stammen, die eindeutig mit den Palästinensern identifiziert werden. So verwendet die EU beispielsweise das Wort „Grenzen“, wenn es um die Waffenstillstandslinien geht, die vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967 bestanden. Diese „Grenzen“ waren aber eben Waffenstillstandslinien, die erst nach dem arabischen Angriff auf Israel 1948 entstanden sind. Die Palästinenser sprechen bewusst von Grenzen, weil es ihren Anspruch auf das Westjordanland festigen würde, wenn es sie gäbe.
Als sie ihrer „tiefen Betroffenheit“ und „deutlichen Opposition“ gegenüber israelischen Plänen für die Entwicklung des sogenannten E1-Gebiets zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim Ausdruck verlieh, erklärte die EU, dieser Plan „gefährde die Möglichkeit eines zusammenhängenden und lebensfähigen palästinensischen Staates“. Die EU erklärte sogar, der Plan „könnte den erzwungenen Transfer von Zivilbevölkerung zur Folge haben“… -
Ehrenmorde bringen die Polizei in Bedrängnis
Der Mord an einem 16 Jahre alten israelisch-arabischen Mädchen durch ihren Bruder vor einigen Wochen, hat kritische Stimmen laut werden lassen, die der israelischen Polizei vorwerfen, zu wenig gegen das Phänomen der „Ehrenmorde“ zu tun. Die Tat geschah vor etwa drei Wochen in einem beduinischen Vorort von Beerscheva. Der 24 Jahre alte Bruder des Mädchens, Ahmed al-Assam, schlitzte ihr nach einer heftigen Diskussion die Kehle auf. Vorher war Aischa mit ihrem Freund zusammengezogen, aber auf Verlangen ihrer Eltern nach Hause zurückgekehrt – mit dem Versprechen, dass ihr Bruder ihr nichts antun werde.
Der Bruder brach sein Versprechen jedoch und ging nach der Tat sogar noch auf die Straße, wo er öffentlich erklärte: „Ich habe sie getötet“. Danach fuhr er zur Polizei und stellte sich. Am vergangenen Sonntag wurde offiziell Klage gegen ihn eingereicht. Während Ahmeds Gerichtsverhandlung warf sein Anwalt der Polizei vor, Appelle von Aischas Freund ignoriert zu haben, der darauf bestand, dass ihr Leben in Gefahr war.
Nach Aussage des Anwalts hat der Freund eine offizielle Beschwerde über Ahmeds gewalttätige Absichten gegenüber seiner Schwester bei der Polizei abgegeben. Dem Freund wurde angeblich gesagt, dass alles gut wird und seine Anklage warten müsse.
Israelische Beamte geraten bei solchen Fällen in eine schwierige Lage. Auf der einen Seite sind sie verpflichtet, alle Bürger Israels zu schützen, andererseits wird ihnen jedoch oft vorgehalten, in die Gesellschaftsstrukturen der Minderheiten (in diesem Fall der Beduinen) einzugreifen… -
Peres nimmt Jahresbericht zur Situation von Kindern in Israel entgegen
Präsident Shimon Peres hat am Dienstag das erste Exemplar des Jahresberichts „Kinder in Israel 2012“ entgegengenommen.
Peres erklärte: „Die Zahlen sind besorgniserregend. Wir können keine Situation akzeptieren, der zufolge sich in den vergangenen 30 Jahren die Zahl der armen Kinder vervierfacht hat. Der Bericht sollte ein Weckruf für den ganzen Staat sein, der jedes Jahr erneut erklingt und uns ein Bild zu dem vermittelt, was uns am wichtigsten ist – unsere Kinder.“
Der Präsident rief alle Parteien vor den anstehenden Knesset-Wahlen dazu auf, gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um die Situation der Kinder im Land zu verbessern. Kinder seien kein Risiko, sondern eine Chance, so Peres. -
Frauen lesen Bücher, Männer lesen Zeitung
24% der Israelis (20% der Männer und 28% der Frauen) besuchen in ihrer Freizeit Kurse, die nicht in Zusammenhang mit ihrer Berufstätigkeit stehen. Das geht aus einem Bericht des Zentralamts für Statistik zum Freizeitverhalten der Israelis hervor.
55% der Männer und 24% der Frauen treiben ausserdem regelmässig Sport. 50% der Frauen und 43% der Männer erklärten, sie gingen regelmässig ins Theater, 67% der Frauen und 57% der Männer bezeichnen sich als regelmässige Leser von Büchern; 41% davon lesen bis zwei Stunden pro Woche, 27% zwischen zwei und fünf Stunden und immerhin noch 24% mehr als fünf Stunden pro Woche.
84% der über 20-Jährigen lesen ausserdem eine Zeitung. Dabei geben 86% der Männer und 72% der Frauen an, sich für Nachrichten und Politik zu interessieren, 51% der Männer und 22% der Frauen für Wirtschaft und 39% der Männer, aber nur 3% der Frauen für Sport.
Starke Unterschiede im Freizeitverhalten gibt es in den verschiedenen Einkommensgruppen: 58% der Gut-Verdiener gehen regelmässig ins Museum oder in Ausstellungen, gegenüber 16% der Israelis mit niedrigem Einkommen. Ins Kino dagegen gehen 66% der weniger gut Verdienenden, während es bei den Gut-Verdienern lediglich 19% sind. -
Anklage gegen Bus-Attentäter
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Verdächtigen erhoben, der gestanden hat, den Sprengsatz in einem Linienbus deponiert zu haben, der am 21. November, dem letzten Tag der Militäroperation „Wolkensäule“, in Tel Aviv detoniert war. 24 Menschen waren bei dem Anschlag verletzt worden.
Der Angeklagte, der israelischer Staatsbürger ist, wird wegen des versuchten Mordes in mehreren Dutzend Fällen, Unterstützung des Feindes während des Krieges und mehrerer weiterer Vergehen angeklagt. Auf Unterstützung des Feindes während des Krieges steht eine lebenslange Freiheitsstrafe. -
Holocaustüberlebende demonstrieren vor dem Regierungsbüro
Hundert Holocaustüberlebende haben vor dem israelischen Regierungsbüro in Jerusalem demonstriert. Sie bestehen darauf, dass ihnen die 5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden, die in der israelischen Staatskasse aus unverständlichen Gründen eingefroren worden sind.
Auf den Plakate war zu lesen: „Wir brauchen keine Windeln, wir haben gelernt wie man alles absorbiert“ oder „Steinitz (Finanzminister) spart auf unseren Rücken 700 Euro“.
Einer der führenden Fussballtrainer im Land, Abraham Grant, unterstützt die Demonstranten. Er vertrat seine Eltern, die ebenfalls Holocaustüberlebende sind: „Es ist einfach unglaublich, dass solche Menschen, die sich heute nicht mehr alleine helfen können, auf der Strassen protestieren müssen. Der Judenstaat Israel wurde auf diesen Menschen gegründet und daher ist es die Pflicht des Staates, sich um diese Menschen zu kümmern.“ Auf einem anderen Plakat stand geschrieben: „Steinitz, ich hoffe du hast es nachts warm, denn mir ist kalt“.
Es ist nicht das erste Mal, dass Holocaustüberlebende auf die Strasse gehen und für ihre Rechte und um Hilfe ringen. In Israel wird dies als Schande betrachtet, dass soetwas selbst in der Heimat des jüdischen Volkes möglich ist. „Ich hätte nie gedacht, dass wir in Israel um Geld betteln müssen“, sagte die Holocaustüberlebende Rachele (83) israel heute gegenüber. -
Israeli Embassy’s Facebook Gedanke: Hätte Jesus heute in Israel gelebt
Am Montagnachmittag erschien der folgende Beitrag auf der offiziellen Facebook der Botschaft: „Ein Gedanke für Weihnachten … Wenn Jesus und Mutter Mary heute leben würde, würden sie als Juden ohne Sicherheit, wahrscheinlich am Ende in Bethlehem durch feindliche Palästinenser gelyncht. Nur ein Gedanke ……. “
Viele empörte Surfer kritisierten den Beitrag als beleidigend und forderten die Botschaft auf diesen zu entfernen und sich weltweit bei den Palästinensern und Christen zu entschuldigen. Manche Leute forderten, dass der Botschafter in Dublin entlassen werde, andere bemerkten sarkastisch, dass, wenn Jesus und Maria heute leben würde, würden sie wahrscheinlich durch das israelische Militär während der Wanderung das Heilige Land belästigt werden.
Nach mehr und mehr kritische Anmerkungen an die Botschaft in Dublin und das Aussenministerium in Jerusalem, wurde das Bild und der dazugehörige Text wurden von Facebook entfernt und…