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  • Wieder Rakete aus Gaza

    Die Sicherheitslage im Grenzgebiet zum Gaza-Streifen ist auch am Wochenende angespannt geblieben. Am Sonntag feuerten Terroristen aus dem Palästinensergebiet abermals eine Kassam-Raketen auf den westlichen Negev ab. Sie landete im Kreis Eshkol, richtete allerdings weder Sach- noch Personenschaden an.
    Einige Stunden später beschossen palästinensische Terroristen den Grenzübergang Erez mit einer Mörsergranate. Der bewaffnete Arm der Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas (DFLP) übernahm die Verantwortung für den Angriff.
    Die israelische Luftwaffe flog in Reaktion auf den erneuerten Beschuss am Sonntagabend einen Angriff auf eine Terrorzelle in Gaza-Stadt. Nach palästinensischen Angaben wurden dabei ein Palästinenser getötet und zwei weitere verletzt.
    In der vergangenen Woche hatten die Raketen- und Mörsergranatenangriffe auf den Süden Israels an Intensität zugenommen. So schlug u.a. eine Grad-Rakete in der Grossstadt Be’er Sheva ein und richtete dort Sachschaden an.

  • Ex-IDF Attaché in der Schweiz der Annahme von Bestechungsgeldern angeklagt

    Anklage beschuldigt Colonel (Res.) Shmuel Avivi die Geschäft der Schweizer Waffenhändler in Israel im Austausch für lukrative Vergünstigungen, darunter Autos und Gehalt für seine Frau gefördert zu haben.

    Colonel (Res.) Shmuel Avivi, der ehemalige IDF-Attaché in der Schweiz, wurde am Montag wegen Untreue und Bestechlichkeit angeklagt.

    Die Tel Aviv Bezirksstaatsanwaltschaft erhob die Anklage beim Amtsgericht Tel Aviv. Avivi diente zwischen 2002 und 2005 als Militär-Attaché in der Schweiz. In dieser Eigenschaft leitete Avivi die Mission des Verteidigungsministeriums und war verantwortlich für die Vermarktung israelischer Militärprodukte in die Schweiz, Norwegen, Dänemark und Schweden.

    Gemäss der Anklageschrift, half Avivi dem Schweizer Waffenhändler Heinrich Thomet zur Ausweitung seiner Geschäfte in Israel und dem Verkauf seinem militärischen Produkte ohne Genehmigung seiner Vorgesetzten. Avivi hatte zuvor bei Thomet um Hilfe beim Verkauf israelischer Militär-Ausrüstung und Sicherheitskomponente in der Schweiz angefragt…

  • Rentner demonstrieren gegen Preisanstieg

    Circa 1000 ältere Bürger haben sich am Sonntag vor dem Amtssitz des Ministerpräsidenten versammelt, während Benjamin Netanjahu seine wöchentliche Kabinettssitzung abhielt. Die Pensionäre demonstrierten gegen den Anstieg der Verbraucherpreise. Dem Rentnerverband zu Folge stiegen die Kosten um 300 Schekel (ca. 60 Euro) pro Familie und Monat. Unter dem Leitsatz „Kämpfen um Wasser und Brot“ machten die entrüsteten Protestler mit Wasserbechern, Trillerpfeifen und Schildern auf sich aufmerksam. Die 65-jährige Rentnerin Maya Krimen äusserte gegenüber der Nachrichtenagentur Ynet: „Meine Rente reicht nicht aus, so dass ich nach gebrauchten Dingen auf dem Markt suche“. Als menschenunwürdig bezeichnete die aus Russland nach Israel eingewanderte Frau ihre Situation. Der Leiter des Rentnerverbandes appellierte an Benzion Netanjahu, den 100-jährigen Vater von Benjamin Netanjahu: „Lass nicht zu, dass dein Sohn uns ausnutzt.“ (ih)

  • Israel freut sich über mehrere „Oscars“

    Der israelische Film „Strangers No More“ hat am Sonntag einen Oscar gewonnen. Die Filmemacher Karen Goodman und Kirk Simon dokumentieren darin das Leben von Flüchtlingskindern, die eine Grundschule in Tel Aviv besuchen. Auch die jüdische Schauspielerin Natalie Portman erhielt einen Oscar.
    „Strangers No More“ erzählt die Geschichte von Flüchtlingskindern aus 48 verschiedenen Ländern, die alle an der Bialik-Rogozin-Schule in Tel Aviv unterrichtet werden. Jedes Kind bringt einen anderen Hintergrund und eine eigene Geschichte mit. Ihre Familien sind meist wegen Hunger, Krieg und Völkermord aus ihren Heimatländern geflohen und nach Israel eingewandert. Die Schule hat es sich daher zum Motto gemacht, dass „kein Kind ein Fremdes“ ist. Sie will ihnen helfen, sich in ihrem „neuen Leben“ zurechtzufinden. Das berichtet die Tageszeitung „Ha´aretz“.
    Der Film von Goodman und Simon ist nun mit einem Oscar in der Kategorie „Kurz-Dokumentation“ ausgezeichnet worden. Zusammen mit der Rektorin der Schule, Karen Tal, haben die Regisseure den Preis am Sonntag in Los Angeles entgegen genommen. „Unser Herz setzte aus, als sie uns als Gewinner bekanntgaben“, sagte die Schulleiterin gegenüber der Zeitung „Jediot Aharonot“…

  • Koschere Tropfen: Wein aus Israel immer beliebter

    Zichron Jaakov (dpa) – Bei Israel denkt man an vieles, nur nicht an guten Wein. Dabei schwärmen führende Experten mittlerweile von den mediterranen Tropfen aus dem Heiligen Land. Denn im israelischen Weinbau hat eine Revolution stattgefunden.
    Ein Israeli trägt Kisten durch Reben während der Merlot-Weinlese im Weinberg vom Kibbutz Tzuba. Der israelische Wein setzt sich langsam durch.
    Wein aus Israel galt lange Zeit als mittelmässig oder gar ungenießbar. „Die billigsten Weine in europäischen Supermärkten kamen von hier“, sagt Daniel Rogov, Israels führender Weinkritiker. Niemals hätte der Journalist der Tageszeitung „Haaretz“ eine israelische Weinflasche zum Vergnügen geöffnet. „Viel zu süss“, winkt der Kritiker ab. Doch seit die Weingüter ihre Winzer im Ausland ausbilden lassen und nur die besten Reben für ihren Wein verwenden, hat sich einiges verändert.
    Zahlreiche Experten loben mittlerweile das Weinland Israel. „Israel hat den Dreh hin zu hochwertigen Qualitätsweinen geschafft“, schreibt der Wein-Papst, Robert Parker, in seinem monatlichen Expertenblatt „Wine Advocate“. Ganze 40 Weine aus dem Heiligen Land hat Parker für gut befunden. 14 von ihnen gab der Kritiker über 90 von 100 Punkten.
    „Unser Wein schmeckt heute mediterran“, erklärt Adam Montefiore den Erfolg. Der Direktor für Weinentwicklung auf Israels grösstem Weingut, „Carmel“ in Galiläa, vermeidet ganz bewusst den Begriff „Naher Osten“. „Das klingt nach Problemen, Politik und Selbstmordattentätern“, meint der Experte. „Bei mediterran denken die Menschen an Olivenöl, gutes Essen und vorzüglichen Wein.“ Und davon gibt es in Israel inzwischen mehr als genug. 200 Betriebe füllen jährlich über 36 Millionen Flaschen ab, so das israelische Institut für Export in Tel Aviv.
    Den Erfolg hat bei „Carmel“ die Abkehr von der Massenproduktion gebracht. 15 Millionen Flaschen verlassen jedes Jahr das Weingut. Vor wenigen Jahren waren es noch doppelt so viele. „Wir haben die Menge reduziert, um besseren Wein zu machen“, sagt Montefiore. Das 1882 von Baron Edmond Rothschild gegründete Traditionsunternehmen setzt jetzt auf Klasse statt Masse. Der Yatir Forest, Jahrgang 2003, von „Carmel“ gilt international als Spitzenwein.
    Hinzu kommt, dass eine neue Generation von Weinbauern Erfahrung auf der ganzen Welt gesammelt hat. Die drei Winzer des zweitgrössten Produzenten „Barkan“ östlich von Tel Aviv beispielsweise gingen in Australien, Frankreich und den USA in die Lehre. „Israels Weinbauern greifen auf internationales Wissen zurück“, sagt die Barkan-Winzerin Irit Boxer.
    Und so stieg 2010 auch Israels Weinexport ins Ausland um fast 30 Prozent auf 21 Millionen Euro. Über die Hälfte landet nach Angaben des Instituts für Export dabei in amerikanischen Läden. Deutschland liegt nach Frankreich und Grossbritannien auf Platz vier. Auf der „ProWein“ (27. bis 29. März) in Düsseldorf stellen erstmals zehn israelische Weingüter ihre Produkte vor, so viele waren es noch nie…

  • Israelische Söldner wegen geplanter Attentate auf Politiker beschuldigt

    Ein Korrespondent des Senders Press-TV berichtet davon, dass die kenianische Regierung das Handeln zweier israelischer Söldner verurteilte. Die Söldner sollen Attentate auf hochkarätige Politiker und Einrichtungen der Regierung Kenias geplant haben, zum Zweck der Destabilisierung des Landes.
    Lawmakers listen to proceedings during a Kenyan parliament session
    Der kenianische Premierminister Kenias Raila Odinga bestätigte diese Vorwürfe ebenfalls bei einer Pressekonferenz in Nairobi. Außerdem gebe es wegen diesen Vorwürfen zurzeit Gespräche mit dem israelischen Botschafter in Kenia.
    Im Hintergrund zu dem neuen Fall belegen Zahlen der Regierung Kenias, dass Israel und andere westliche Länder an den ethnischen Unruhen aus dem Jahre 2007 in dem für Israel strategisch sehr wichtigem Land verantwortlich waren.

  • Raketenabwehrsystem erfolgreich getestet

    Das israelische Militär hat am Dienstag im US-Bundesstaat Kalifornien erfolgreich das Raketenabwehrsystem „Arrow 2“ getestet. Verteidigungsminister Ehud Barak sprach von einem „wichtigen Meilenstein“ bei den Bemühungen, ein aktives und mehrschichtiges Verteidigungssystem zu entwickeln.
    Das System konnte eine Testrakete abfangen und zerstören, die von einem Schiff im Meer abgefeuert worden war. Der Tageszeitung „Jediot Aharonot“ zufolge war der Test bereits der 18. seiner Art. Bei der letzten Bewährungsprobe im Juli 2009 konnte die Abfangrakete durch eine Fehlfunktion nicht starten. Israel wollte den Test noch im selben Jahr wiederholen, dies war von den US-Behörden jedoch nicht genehmigt worden.
    Verteidigungsminister Barak sagte nach dem Erfolg vom Dienstag: „Die Bürger des Staates Israel können stolz auf die Tatsache sein, das Israel die weltweit führende Nation im Bereich der mehrschichtigen Raketenabwehr ist.“ Mit dem „Arrow“-System will sich Israel vor Angriffen aus Syrien und dem Iran schützen.

  • Gaddafis Zuflucht in Israel und die Möglichkeit der Alijah

    Die Gerüchte über jüdische Wurzeln des libyschen Diktators Gaddafi sind nicht neu. Im Blickpunkt der aktuellen Ereignisse in Libyen und der Gefahr, die Protestierenden könnten den Diktator stürzen, so wie es in Tunesien und Ägypten der Fall war, ergibt sich die Frage, ob Gaddafi Zuflucht in Israel finden könnte. Sollte der libysche Diktator Gaddafi von seinem Volk vertrieben werden, könnte er aufgrund seiner jüdischen Wurzeln in Israel Zuflucht finden.
    Schon im vergangenen Jahr hat der israelische TV-Sender „Channel 2“ zwei israelische Frauen interviewt. Diese behaupten entfernte Verwandte von Gaddafi zu sein. Die ältere , Guita Brown, sagte, sie sei seine Cousine zweiten Grades. Die Grossmutter von Guita Brown sei angeblich die Schwester von Gaddafis Grossmutter. Die jüngere der Frauen, Rahel Saada, ist die Enkelin Guitas. Demzufolge soll Gaddafis Grossmutter eine Jüdin gewesen sein. Sie war auch mit einem Juden verheiratet.
    Nach dem Gaddafis Grossmutter von ihren Ehemann schlecht behandelte wurde verliess sie ihn. Später heiratete sie einen muslimischen Scheich. Aus dieser Ehe ging die Mutter von Muammar Gaddafi hervor. Durch Heirat mit ihren muslimischen Mann vollzog sich für Gaddafis Grossmutter zum Islam übertritt automatisch. Aber gemäss jüdischem Gesetz gilt sie ethnisch noch immer als Jüdin. „Also heisst das“, sagte der erstaunte Reporter, der das Interview führte, „dass Gaddafi nicht nur jüdische Verwandte hat, sondern jüdisch ist!“. Sollten die Ausführungen von Brown und Saada stimmen, so kann er ganz legal nach Israel wie jeder andere Jude einwandern. Selbst wenn jedes andere Land ihm das Exil verweigern würde, darf Israel ihn vom Gesetz her nicht abweisen. „Es gibt doch sicher eine Behörde in Israel, die es begrüssen würde, ein ehemaliges Staatsoberhaupt im Team begrüssen zu dürfen.“, scherzte der Moderator im israelischen TV nach diesem Interview.

  • Ägypten könnte militärisch in Libyen eingreifen

    Der israelische Rundfunk berichtet unter Berufung auf arabische Medienberichte, dass der regierende Militärrat unter General Hussein Tantawi in Kairo nach den libyschen Luftangriffen auf Demonstranten gedroht habe, in Libyen eingreifen zu müssen. Hierbei sind über dreissig Ägypter ums Leben gekommen.
    Viele der über etwa zwei Millionen Ägypter versuchen angeblich aus Libyen zu fliehen und nach Ägypten zurückzukehren. Bereits nach den ersten Berichten über Massaker in Libyen gab, boten die Ägypter Hilfe für Verletzte an. Daraufhin hat Libyen die Grenze zu Ägypten geschlossen. Die Landebahn des Flughafens von Benghazi sind zerstört. Flugzeuge können nicht mehr starten oder landen. Für den Fall, dass es verletzten Libyern gelingt sich nach Ägypten durchzuschlagen, hat Ägypten nahe der Grenze ein grosses Lazarett errichtet. Ägypten hat bereits am Montag seine Truppen entlang der Grenze zu Libyen verstärkt habe.
    Am Dienstag hat Libyen alle Verbindungen mit dem Ausland wurden gekappt, sowohl die Satellitenverbindungen als auch die Handynetze innerhalb von Libyen.
    Damit auch Palästinenser aus Libyen über die von Israel kontrollierte Grenze in die Autonomiegebiete einreisen können, hat Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat Israel um eine grundsätzliche Genehmigung gebeten. Nach Schätzungen halten sich etwa 20.000 Palästinenser in Libyen auf, genaue Zahlen wurden nicht genannt.

  • ADTECH sagt „Shalom“

    Der deutsche Adserving-Anbieter wächst international und geht nach Israel. Erste Kundengewinne mit Artivision und Port2Port. ADTECH, internationaler Anbieter von Adserving-Lösungen und Tochterunternehmen der AOL Advertising, expandiert. Das Unternehmen mit Stammsitz in Frankfurt eröffnet ein Büro in Israel. Damit arbeiten nun Kunden in 44 Ländern weltweit mit der Adserver-Lösung ADTECH IQ.
    „Israel ist ein Markt mit grossem Online-Potenzial. Die Internetnutzung ist hier noch alltäglicher als in Mitteleuropa. Das Ergebnis sind sehr hohe Nutzer- und Lieferzahlen“, charakterisiert der CEO von ADTECH, Dirk Freytag, den neuen Wachstumsmarkt. „Entsprechend zukunftsorientiert nehmen wir die Unternehmen wahr, mit denen wir vor Ort schon in Gesprächen sind.“
    In der neuen Geschäftsstelle in Tel-Aviv geht ein dreiköpfiges Team mit den Schwerpunkten Vertrieb, Kundenservice und technische Beratung an den Start. Die Leitung übernimmt Michael Sturm, der den gesamten asiatischen Markt betreut. „ADTECH hat grosse Chancen in Israel. Das hiesige Online-Geschäft erfordert sehr viel lokales Knowhow, wir haben uns daher intensiv auf den Markteintritt vorbereitet. Ich freue mich sehr, den Launch aktiv mitzugestalten“, beschreibt Michael Sturm die Herausforderungen.
    Die Online-Profis Ursula Mergui und Shlomi Laufer gehören ebenfalls zum Team. Beide arbeiten seit über zehn Jahren in der Internet-Branche Israels. Neben der Betreuung vor Ort und in Landessprache bietet ADTECH die Anleitungen für seinen Adserver IQ ebenfalls auf Hebräisch…