Autoren-Archive
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Luftschlag gegen Raketen-Basis: Fünf Terroristen getötet
Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben fünf Terroristen im Gazastreifen getötet, die israelische Gemeinden in der Negev-Wüste beschiessen wollten. Die fünf Männer seien vermutlich Mitglieder des militanten „Islamischen Dschihad“ gewesen. Nach Augenzeugenberichten waren unbemannte israelische Flugzeuge, so genannte Drohnen, bereits seit mehreren Tagen über dem Gazastreifen in der Luft. Offenbar beobachteten sie, wie die fünf Männer Raketen in einem landwirtschaftlich genutzten Gebiet zum Abschuss vorbereiteten. Bereits seit einigen Wochen ist die Lage im Süden Israels unruhig, da immer wieder Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert werden und die Luftwaffe mit Gegenschlägen antwortet.
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Zufahrt zum Georgkloster im Wadi Kelt wieder frei
Die israelische Zivilverwaltung im Westjordanland hat gemeinsam mit dem Tourismusministerium und dem Verkehrsministerium dafür gesorgt, dass das St-Georgs-Kloster im Wadi Kelt in der Wüste von Judäa wieder mit dem Auto zu erreichen ist.
Die Strasse, die an das griechisch-orthodoxe Kloster heranführt, war vor drei Jahren als Folge eines Erdbebens mit anschliessender Überflutung vollständig zerstört worden. Seit zwei Wochen ist sie nun wieder befahrbar – zur Zufriedenheit aller Beteiligten.Erzbischof Aristarchos, eines der Oberhäupter der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Israel, zeigte sich höchst erfreut: „Wir sind dankbar und möchten den israelischen Behörden dafür danken, dass sie die Bedeutung dieses Ortes verstanden haben. Ich segne Ihr Kommen. Möge jeder, der an diesen Ort kommt, von seinem Frieden und der Ruhe inspiriert werden. Mögen wir hier in Harmonie und in Freundschaft leben können.“
Oberst Raed Mansour, der stellvertretende Leiter der Zivilverwaltung, betonte bei der Eröffnung: „Weder beginnen noch enden unsere Pläne hier. Die Zivilverwaltung hat in den letzten Jahren in der ganzen Region Judäa und Samaria Tourismusprojekte entwickelt und gefördert. Mehr als 1.2 Millionen Touristen haben diese Orte besucht. Angesichts all dessen bin ich stolz, heute diese Strasse einzuweihen.“…
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Touristenrekord in Bethlehem – Bürgermeister fordert Sanktionen gegen Israel
Aufschwung in Bethlehem: Bethlehem kann bereits jetzt auf eine Rekordzahl von Touristen in diesem Jahr zurückblicken – und die 2750 Hotelzimmer der Stadt im Westjordanland sind über die Weihnachtsfeiertage sämtlich ausgebucht. Grund hierfür sind der Rückgang des Terrors in der Region und eine starke israelisch-palästinensische Zusammenarbeit in der Fremdenverkehrsbranche. In den zurückliegenden elfeinhalb Monaten haben 1.4 Millionen Touristen den überlieferten Geburtsort von Jesus besucht; zur Weihnachtszeit werden noch 90 000 weitere erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies einen beträchtlichen Zuwachs dar (2009 wurden 70 000 Besucher während der Weihnachtswoche gezählt). Das israelische Tourismusministerium hat einen kostenlosen Pendelverkehr zwischen Jerusalem und der Kleinstadt in den palästinensischen Autonomiegebieten eingerichtet. Die israelische Armee steht in engem Kontakt mit den Oberhäuptern der verschiedenen christlichen Gemeinden, um einen reibungslosen Ablauf des Besucheransturms zu ermöglichen…
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US-Touristin in der Nähe von Jerusalem ermordet
Am frühen Sonntagmorgen ist in der Nähe der Stadt Bet Shemesh die Leiche einer Frau gefunden worden. Die Leiche der etwa 40 Jahre alten US-Bürgerin sei am Sonntag in der Nähe von Beit Schemesch gefunden worden, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld. Die Frau war am Vorabend vermisst gemeldet worden, nach ihr hatte ein grosses Aufgebot von Sicherheitskräften in der Nacht gesucht. Ihre Freundin, eine 46-jährige aus Großbritannien stammende Reiseführerin, war gefesselt und mit Stichverletzungen aufgefunden worden. Es wurde bestätigt, dass es sich bei der Verletzten sowie dem amerikanischen Opfer um gläubige Christinnen handelt. Israelische Christen haben für sie einen Gebetsaufruf gestartet.
„Sie hat erklärt, sie sei von zwei Arabern angegriffen und gefesselt worden, dann hätten sie auf sie eingestochen“, gab Polizeisprecher Micky Rosenfeld bekannt. Das Opfer habe die Männer nicht gekannt. Die Ermittlungen der Polizei liefen auf Hochtouren. Die Britin wird im Krankenhaus behandelt, ist aber nicht in Lebensgefahr. Zu den genauen Umständen des Todes ihrer Freundin machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Polizei hat Strassensperren errichtet und sucht auch mit Helikoptern nach den mutmasslichen Mördern. -
Ägypten besorgt über iranisches Engagement auf dem Sinai
Ägyptens Geheimdienstchef Omar Suleiman hat US-Offiziellen im vergangenen Jahr über Versuche des Iran berichtet, Beduinen auf der Sinai-Halbinsel zur Hilfe beim Waffenschmuggel in den Gaza-Streifen anzuheuern. Das geht aus Dokumenten hervor, die von WikiLeaks veröffentlicht wurden.
Im April 2009 verurteilte Ägypten 26 Männer wegen Verbindungen mit der vom Iran unterstützen libanesischen Terrororganisation Hisbollah. Sie wurden angeklagt, Terroranschläge in Ägypten geplant zu haben.
Ein durchgesickertes US-Telegramm berichtete zudem, Ägyptens Präsident Hosni Mubarak habe amerikanischen Offiziellen mitgeteilt, im Falle einer atomaren Aufrüstung des Iran werde womöglich auch sein Land Atomwaffen entwickeln müssen.
Iran und Ägypten brachen ihre Beziehungen 1980 nach der Islamischen Revolution und der Anerkennung Israels durch Ägypten ab. Nach wie vor sind beide Staaten wegen einer Vielzahl von Fragen zerstritten. Dazu gehört neben dem Verhältnis zu Israel und den USA auch die Tatsache, dass der Iran weiterhin den Mörder des ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat, Khaled Islamboli, in Ehren hält. -
Lieberman begrüsst CERN-Ankündigung zu Israels Mitgliedsantrag
Israels Aussenminister Avigdor Lieberman hat am Donnerstag die Ankündigung der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) begrüsst, den Prozess der Aufnahme Israels einzuleiten. Dieser Schritt bezeichne einen erfolgreichen Abschluss der intensiven diplomatischen Bemühungen von Seiten des Aussenministeriums.
Vertreter des israelischen Aussenministerium haben während der vergangenen beiden Jahre die Hauptstädte der Mitgliedsstaaten besucht, sind im CERN-Hauptquartier in Genf vorstellig geworden und haben Israels Errungenschaften auf dem Gebiet der Kernforschung präsentiert.
Lieberman betonte, die Ankündigung der CERN stelle eine Anerkennung von Israels Leistungen dar und platziere es an seiner rechtmässigen Position, an der Speerspitze internationaler wissenschaftlicher Anstrengung. Er dankte den Mitgliedern und der Leitung der Organisation für das Vertrauen in den Staat Israel im Allgemeinen und die israelische Wissenschaft im Besonderen… -
Römische Statue freigespült
Der heftige Sturm vom vergangenen Wochenende hat große Schäden an den archäologischen Stätten entlang von Israels Mittelmeerküste angerichtet. Er hat jedoch auch eine eindrucksvolle römische Statue zum Vorschein gebracht.
Es handelt sich um eine 1.20 Meter hohe Frauenfigur aus dem 3. bis 4. Jh. n. Chr., die nach dem Zusammensturz eines Felsens an der Küste unweit von Ashkelon auftauchte. Allem Anschein nach stand sie einst in einem Badehaus, von dem nun ebenfalls Trümmer entdeckt wurden.
Dr. Yigal Israel, der für das Gebiet um Ashkelon zuständige Archäologe der Israelischen Altertumsbehörde (IAA), beschreibt den erfreulichen Fund: „Es ist dies eine Statue aus weißem und sehr schönem Marmor, der der Kopf und auch ein Teil des Armes fehlt. Wahrscheinlich wurde sie aus Italien, Griechenland oder Leinasien importiert, und womöglich stellt sie Aphrodite dar. Die Frau hat eine Toga an und lehnt an einer quadratischen Steinsäule. Ihre Kleidung ist aufs Sorgfältigste gestaltet, ihre Zehen sind fein, wir sehen ihre Sandalen und ihre kleine hervorstechende Brust. Einfach eine herrliche und wundervolle Statue.“… -
Zur Nordkorea-Iran-Connection
Die jüngste Bestätigung, dass Nordkorea eine Zetrifugenanlage zur Urananreicherung gebaut hat, bringt für den Nahen Osten nicht weniger bedeutsame Implikationen als für Ostasien mit sich. Das Washington Institute for Near East Policy hat dazu eine kurze Analyse veröffentlicht.
„Die Existenz der neuen Zentrifugenanlage in Yongbyon, die Nordkorea theoretisch die Fähigkeit verleiht, hoch angereichertes Uran (HEU), einen alternativen atomaren Sprengstoff, herzustellen, erweckt Zweifel an gegenwärtigen Einschätzungen zu Irans Zentrifugen-Möglichkeiten. Nordkorea hat dem Iran dabei geholfen, die Shahab-3-Rakete zu entwickeln, die – wie die Ghauro-Rakete – eine Kopie der Nodong-Rakete darstellt. Irans Zentrifugenanlage in Natanz verwendet die technisch unzuverlässige P1-Zentrifuge, hat es aber dennoch geschafft, Uran von seinem natürlichen Grad von 0.7 Prozent des spaltbaren Isotops U-235 auf etwas unter 20 Prozent anzureichern. Von diesem Grad aus ist es verhältnismäßig einfach, die 93% zu erreichen, die notwendig für den Bau einer Atombombe sind… -
Trilaterales Kooperationsprojekt in Ghana eingeweiht
In Ghana ist vor kurzem ein trilaterales Projekt zur Entwicklungshilfe zwischen dem westafrikanischen Staat, Israel und Deutschland eingeweiht worden. Es handelt sich dabei um ein System zur Steigerung der Ernteerträge von Zitrusfrüchten durch verbesserte Bewässerungsmethoden, das auf israelischer Technologie basiert.
An der Eröffnungszeremonie an dem zwei Stunden nördlich der Hauptstadt Accra gelegenen Standort nahmen u.a. Ghanas Finanzminister Kwabena Duffuor, Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel und Israels Botschafter in Nigeria, Moshe Ram, teil.
Die Bewässerungsanlage israelischer Herstellung ist der Realität vor Ort bestens angepasst. Sie stützt sich allein auf die Schwerkraft des Wassers, ohne dass externe Energiequellen angezapft werden müssten.
Alle Beteiligten waren sich über die Bedeutung dieses ersten trilateralen Projekts seiner Art einig. Sowohl Duffuor als auch Niebel priesen die Errungenschaften der israelischen Wassertechnologie… -
Yad Vashem: Holocaust-Lektionen für Araber
Israel will arabische Lehrer für den Völkermord an den Juden sensibilisieren. Keine einfache Aufgabe: Der Holocaust hat für beide Parteien verschiedene Bedeutungen.
Israels zentrale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat eine neue Initiative gestartet, um die arabische Minderheit im Land über den Völkermord an den Juden aufzuklären. Viele Palästinenser streiten ab, dass er überhaupt stattgefunden hat, oder sie halten die Zahl von sechs Millionen Getöteten für übertrieben.
Der Grund für diese Haltung ist einfach: Wie die Palästinenser im Westjordanland und im Gaza-Streifen betrachten viele der 1,2 Millionen Araber in Israel den Holocaust als «Katalysator ihres eigenen Leidens», wie die israelische Tageszeitung «Haaretz» schreibt. Während er in israelischen Schulen zum Pflichtprogramm gehört, wird in den arabischen kaum darauf eingegangen.
Yad Vashem will das ändern und bietet arabischen Lehrern eine entsprechende Weiterbildung an. 150 nahmen am ersten Kurs im November unter Ausschluss der Medien teil. In 20 Unterrichtsstunden hörten sie Erinnerungen von Überlebenden und wie das Unheil in Deutschland seinen Lauf nahm. Obwohl die Politik für einmal hätte aussen vorbleiben sollen, verglichen manche Teilnehmer den Holocaust mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Ein Balance-Akt für Dorit Novak, die Chef-Lehrbeauftragte der Gedenkstätte: «Ich versuche dann immer zu fragen: Gut, es gibt Ähnlichkeiten, aber es gibt auch Unterschiede. Können Sie den Unterschied sehen? Es war das extremste Ereignis der modernen Geschichte.»
Mitarbeiter von Yad Vashem, die am Projekt mitarbeiten, sagten im Anschluss, sie seien erfreut über den Enthusiasmus der arabischen Lehrer. Gleichzeitig machten sie klar, dass keine schnellen Erfolge erwartet werden können. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass auch die Palästinenser oft den Eindruck haben, die Geschichtskenntnisse ihrer jüdischen Mitbürger seien lückenhaft…