Autoren-Archive
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Sumitomo (SHI) Demag: Partner in Israel
Seit dem Zusammenschluss der Spritzgießmaschinen-Aktivitäten von Sumitomo Heavy Industries (SHI) mit der Demag Plastics Group im Frühjahr 2008 zur Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH baut der japanisch-deutsche Maschinenbauer mit Sitz in Schwaig seine Vertriebs- und Serviceaktivitäten kontinuierlich mit dem Ziel aus, in allen wichtigen Industrieländern vertreten zu sein. Jetzt konnte in Israel mit der ASAF Industries Ltd., Holon, ein renommierter Partner gewonnen werden. ASAF ist eine in der Kunststoffindustrie in Israel etablierte Handelsvertretung. Gegründet 1986 vertreibt das Unternehmen unter anderem Heisskanalsysteme, Normalien für den Formenbau sowie verschiedenste Peripherieeinrichtungen. Im Service arbeitet unter anderem ein Task-Force-Team mit sechs Ingenieuren.
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Syrien sieht Israel hinter Generalsmord
Die syrische Regierung sieht laut Wikileaks-Enthüllungen in Israel den Urheber der Ermordung des Generals Mohammed Suleiman, eines Beraters und engen Vertrauten von Präsident Bashar al-Assad, im August 2008. Nach neuesten britischen Medienberichten kamen US-Diplomaten in Damaskus in ihren vertraulichen Berichten zu dem Schluss, dass mit dem Mord die für Friedensverhandlungen mit Israel eintretenden „Tauben“ innerhalb der syrischen Führung, darunter Assad selbst, geschwächt wurden.
Den Tod General Suleimans, der unter anderem als Verbindungsmann für die Kontakte zu der libanesischen Schiitenorganisation Hisbollah zuständig war, wurde zuerst von der israelischen Zeitung „Yedioth Ahronoth“ gemeldet und erst sechs Tage später von der syrischen Regierung bestätigt. Zum Zeitpunkt des Mordes in der syrischen Hafenstadt Tartus hatte sich Präsident Assad zu Gesprächen mit der iranischen Führung in Teheran aufgehalten.
Im Februar 2008 war der militärische Hisbollah-Anführer Imad Moughniya in Damaskus ermordet worden. Die Hisbollah machte Israel dafür verantwortlich. Trotz ihrer Vorbehalte gegen religiösen Fundamentalismus hatte Syriens Baath-Führung der vom Iran gesteuerten Hisbollah das Tor zum Südlibanon geöffnet, um ein geeignetes Druckmittel gegen Israel zu haben. Syrien hatte während des libanesischen Bürgerkrieges (1975-90) mit einem Mandat der Arabischen Liga die Rolle einer Ordnungsmacht in dem Nachbarland übernommen und seine Truppen erst nach der „Zedernrevolution“ (die durch den Mord am libanesischen Ex-Premier Rafik Hariri ausgelöst wurde) im Frühjahr 2005 abgezogen. -
Netanjahu kritisiert Human Rights Watch
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat internationale Menschenrechts-organisationen, insbesondere Human Rights Watch, scharf in die Kritik genommen. Er rief dazu auf, deren Zweideutigkeit aufzudecken. Bei einem Treffen im Aussenministerium für die Festlegung einer Strategie gegen die Delegitimisierung Israels, sagte Netanjahu, dass die Menschenrechtsorganisationen bei anderen Diktaturen in der Welt, die unter anderem homosexuelle Personen hängen und Frauen zu Tode steinigen, ein Auge zudrücken und stattdessen sich immerzu gegen die einzige Demokratie im Nahen Osten – Israel – auflehnen. „Der Kampf gegen die ständigen Angriffe gegen Israel muss neu überdacht und besser finanziert werden. Am wichtigsten ist, wir brauchen eine bessere Zusammenarbeit zwischen dem jüdischen Staat und den jüdischen Gemeinden in der Diaspora. Eines verspreche ich euch, wir werden dies nicht mehr stillschweigend hinnehmen.“ Vizeaussenminister Danny Ayalon meinte, dass die Delegitimisierung Israels eine Delegitimisierung gegen die westliche Welt ist. Schritte, die zuerst gegen Israel vorgenommen wurden, wie Minister im Ausland vor Gericht zu stellen oder israelische Soldaten infolge ihres Dienstes anzuprangern, weiten sich nun auch gegen britische und amerikanische Soldaten aus. Israel steht an der vordersten Front im Kampf für die westliche Demokratie.
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Situation in Gaza ist explosiv
Generalstabs-Chef Gabi Ashkenasi hält die Lage in Gaza für „instabil und explosiv“. Das erklärte er bei einer Anhörung im Verteidigungsausschuss des Parlaments. Die Armee haben ihre Einsätze im Süden Israels verstärkt, nachdem es aus dem Gazastreifen zu ständigen Raketenangriffen komme. In den vergangenen Monaten habe die israelische Armee 112 Einsätze gegen Terroristen durchgeführt, wobei 60 militante Kämpfer getötet worden seien.
Die Zahl der Freiwilligen, die sich für Kampfeinheiten in den israelischen Streitkräften melden, sei von 64 auf 74 Prozent gestiegen. Dennoch plagen den Armeechef Personalsorgen, weil sich viele religiöse Israelis dem Armeedienst entziehen. Ashkenasi sprach sich erneut dafür aus, dass Ultra-Orthodoxe rekrutiert und arabische Israelis zu einem nichtmilitärischen Nationaldienst herangezogen werden.
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Neues Gesetz gegen Verkauf von Tierversuch-Kosmetika
Der Tierschutz in Israel hat einen weiteren Erfolg errungen. Die Knesset verabschiedete heute in zweiter und dritter Lesung eines der weltweit fortschrittlichsten Gesetze zur Verhinderung überflüssiger Tierquälerei. Dem Gesetz nach wird im ganzen Land der Verkauf von Kosmetikprodukten verboten, bei deren Herstellung Tierversuche gemacht wurden.
Das Gesetz wurde von den Abgeordneten Dov Khenin (Hadash), Eitan Cabel (Avoda), Nitzan Horowitz (Meretz) und Yoel Hasson (Kadima) initiiert. Es wird nach einer Übergangszeit im Jahr 2015 in Kraft treten.
Khenin (Bild) äusserte sich zufrieden über den Abstimmungserfolg in der Knesset: „Die Knesset schliesst heute auf zu den fortschrittlichsten Standards auf der Welt, denen zufolge es verboten ist, kosmetische Erzeugnisse an Tieren auszuprobieren. Die Versuche verursachen bei den Tieren Leid, und es ist ganz gewiss, dass Kosmetik solch ein Leid nicht rechtfertigen kann.“
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Haifa feiert mit Riesen-Öko-Weihnachtsbaum
Haifa schmückt sich zum diesjährigen Weihnachtsfest mit einem ganz besonderen Baum: Er besteht aus 5480 recycelten Plastikwasserflaschen, die von energiesparenden Leuchtdioden (LED) illuminiert wird. Auch die Höhe ist mit knapp zwölf Metern durchaus aussergewöhnlich.
Kreiert haben den Baum die junge israelische Designerin Hadas Itzcovich und ihr Vater, der Künstler Ernest Itzcovich. Sie wollen damit das Bewusstsein für Umweltschutzfragen stärken. Das Umland von Israels drittgrösster Stadt ist vor kurzem von einem verheerenden Waldbrand heimgesucht worden.
Die Stadtverwaltung Haifas ist für die Realisierung des Projekts verantwortlich und hat die Tausenden von Flaschen aus den Recycling-Behältern der Stadt zusammengesammelt. Sie dankt den Bürgern dafür, so hingebungsvoll Plastikflaschen aufbewahrt und zur Wiederverwertung in die Container gebracht haben, anstatt sie einfach in den Hausmüll zu werfen.
Israel erwartet dieses Jahr 90 000 Weihnachtsurlauber… -
Weihnachts- und Sylvesterfeiern sind heidnischer Götzendienst
Jüdische Firmen in Israel, die einen Weihnachtsbaum aufstellen, verlieren das Anrecht auf ein Koscherzertifikat. Dies teilte ein Vertreter des israelischen Oberrabbinates am Dienstag mit. Streit gibt es zudem über die Frage, ob Juden Sylvester feiern dürfen.
Hotels in Jerusalem, die sich in der Vergangenheit nicht an die Anweisung hielten, wurden nun gewarnt, dass ihr Zertifikat ungültig werden könnte. Jüdische Unternehmen sollten in keiner Weise Bezug nehmen auf die „Feiertage der Gojim (Nichtjuden) am Ende des bürgerlichen Jahres“, hiess es aus dem Oberrabbinat.
Rabbi Elijahu Schlesinger, der für den Jerusalemer Stadtteil Gilo zuständig ist, erklärte gegenüber dem Internetportal „Walla“: „Ein Hotel, das ein Koscherzertifikat erhält, muss ein jüdisches Hotel sein. Es kann nicht angehen, dass an einem Ort, der ein Koscherzertifikat hat, ein christlicher Tannenbaum steht. Wir sind stolz darauf, hier im Staat Israel zu leben – einem jüdischen Staat.“ Allerdings könne das Rabbinat wohl nicht verhindern, dass sich Juden dem in der gesamten Welt üblichen Brauch anschlössen und Weihnachten feierten…
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Zulu-König lässt seine komplette Leibwache beschneiden
Der König der Zulus in Südafrika, Goodwill Zwelithini (62), will seine Leibwache beschneiden lassen und hat deshalb um israelische Hilfe gebeten. Betroffen sind über 10.000 Männer. Israel soll im ganzen Land 80 Beschneidungskliniken einrichten. In den vergangenen Monaten waren israelische Ärzte, Krankenschwestern und Gesundheitsexperten bereits mehrfach in Südafrika, um bei Beschneidungen zu helfen und einheimisches Klinikpersonal zu unterrichten. Der Zulu-König hatte gehört, dass Beschneidungen das Risiko senken, sich mit dem HIV-Virus zu infizieren und an Aids zu erkranken. Deshalb machte er nun die Beschneidung zur Voraussetzung für junge Männer, die in seine Leibgarde aufgenommen werden wollen. Die Zulu sind mit über zehn Millionen Menschen die grösste ethnische Volksgruppe in Südafrika.
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Wunder der Technik: Lahme können gehen
Ein israelisches Unternehmen hat eine Technologie namens „ReWalk“ entwickelt, mit deren Hilfe Querschnittsgelähmte laufen können. Sie kann wahrnehmen, ob ein Gelähmter einen Schritt machen will und setzt seinen Willen in die Tat um.
Mit Hilfe der computergestützten Mechanik ist es für Querschnittsgelähmte möglich, Treppen zu steigen oder vom Sitzen aufzustehen. Hinter der Technologie steht das Unternehmen „Argo“ . Roboterartige Prothesen umfassen wie ein Aussenskelett die Beine und den Oberkörper des Gelähmten. Sensoren nehmen wahr, wann er gehen will. Die ausgefeilte Technologie nimmt die entsprechenden Impulse auf und setzt sie in Bewegungen um.
Das Nachrichtenportal „Israel21c“ kündigt an, dass das Unternehmen ab Januar 2011 die ersten Apparate mit der „ReWalk“-Technologie verkaufen werde… -
Israel wird Gründungsmitglied von Internationaler Antikorruptionsakademie
Israels Botschafter in Wien, Aviv Shir-On, hat am Dienstag das Rahmenabkommen der Internationalen Anti-Korruptionsakademie (IACA) unterzeichnet. Israel ist damit einer der Gründerstaaten dieser internationalen Einrichtung.
Die IACA ist eine neue internationale Organisation, die in Kooperation mit der österreichischen Regierung und dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung im vergangenen Oktober geschaffen wurde. Die nahe Wien gelegene Akademie wird Staaten und internationale Organisationen mittels Erziehungs- und Forschungsprogrammen beim Kampf gegen die Korruption unterstützen.
Israels Mitgliedschaft wird das Land in die Lage versetzen, den Aufgabenbereich und den Zuschnitt der Organisation mitzubestimmen. Sie wurde möglich gemacht durch eine Kooperation zwischen dem Aussenministerium, dem Justizministerium und dem Ministerium für öffentliche Sicherheit…