Während ihrer Ferien im Nahen Osten kann man jetzt in Israel den Umgang mit halbautomatischen Waffen erlernen.
Sommerferien einmal anders: Bei US-Amerikanern ist diese Art von Bildungsurlaub im Nahen Osten beliebt. Sie pilgern nicht nach Israel, um die heiligen Stätten zu besuchen oder in Tel Aviv Party zu machen. Während ihres Urlaubs haben sie nur eines im Sinn: Ihre Treffsicherheit beim Umgang mit Pistolen und halbautomatischen Waffen zu erhöhen.

© Menahem Kahana/AFP
Diese Gruppe sitzt auf Plastikstühlen und lauscht andächtig dem Vortrag eines Ausbilders auf dem Schliessplatz von „Caliber 3“. Die Firma in der Nähe des Ortes Efrat südlich von Jerusalem hat sich auf Verteidigungs- und Anti-Terrorismuskurse spezialisiert. Die Ausbilder sind meist Angehörige der israelischen Armee oder Ex-Soldaten. Cheftrainer ist Pazi Zafrir, der ehemalige Sicherheitsdirektor der staatlichen Fluglinie El Al.
Das Angebot reicht vom zweistündigen Schnupperkurs für Touristen über mehrtägiges „VIP Protection Training“ bis zu Unterrichtseinheiten, die sich unter dem Titel „First Response Teams“ an Personenschützer richten. Für die Teilnehmer an den Kursen gibt es kein Mindestalter. Egal ob Jung oder Alt, man lernt eben nie aus.
Kategorien:Tourismus
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