Bank Leumi vor Einigung im US-Steuerstreit


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Das Schweizer Privatbank-Geschäft von Leumi gehört zu den „Kategorie 1“-Banken. (Bild: Keystone)

Die israelische Bank Leumi ist in der Auseinandersetzung um unversteuerte US-Kundenvermögen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg nahe an einer Einigung mit den US-Behörden.

Der Vergleich werde die israelische Bank insgesamt rund 400 Mio USD kosten, berichtete Bloomberg am Mittwochabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Ein Bankensprecher habe allerdings erklärt, dass die Vereinbarung noch nicht abgeschlossen sei.

Im Einzelnen würde die Bank Leumi an das US-Justizministerium 270 Mio USD bezahlen, weitere 130 Mio USD würden an die New Yorker New Yorker Bankenaufsicht DFS gehen, berichtet Bloomberg. Offenbar habe DFS-Chef Benjamin Lawsky zunächst eine Summe von 300 Mio USD gefordert, habe die Summe aber gesenkt, weil ein grosser Teil der Verstösse in Los Angeles vorgefallen sei, heisst es weiter.

Das Schweizer Privatbank-Geschäft von Leumi gehört zu den „Kategorie 1“-Banken, die im Visier der US-Justiz stehen. Im Sommer dieses Jahres hatte die Bank Julius Bär die Übernahme der Schweizer Private Banking-Geschäfts von Leumi mit Kundenvermögen von rund 5,9 Mrd CHF bekanntgegeben. Die rechtliche Einheit bleibe dabei aber beim Verkäufer, also der Bank Leumi, hiess es von Seiten von Julius Bär damals.



Kategorien:Wirtschaft

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