Seit 48 Jahren wiedervereint


jerusGestern vor 48 Jahren wurde Israels Hauptstadt Jerusalem wiedervereint. Dies geschah im Sechstagekrieg 1967 als die arabischen Nationen den jungen Staat, 19 Jahre nach seiner Staatsgründung, vernichten wollten. In seiner über 3000-Jährigen Geschichte, war die historische Stadt Jerusalem nur ein einziges Mal eine getrennte Stadt und dies war in den Jahren zwischen 1948 bis 1967 unter jordanischer und israelischer Herrschaft.

Das Volk in Zion feiert die Wiedervereinigung Jerusalems mit dem jährlichen Fahnenmarsch und Fahnentänzen auf den Strassen Jerusalems. Für die Strassenfeiern werden etliche Strassen in der Hauptstadt gesperrt. An der Klagemauer beten tausende Juden und danken den Allmächtigen für seine Gnade wieder in der vereinten Stadt zu leben.

Auf der palästinensischen Seite wird gedroht, dass die Palästinenser und Moslems in der ganzen Welt nicht Ruhen werden, bis Jerusalem wieder von den Juden und Zionisten befreit wird. Palästinenserchef Mahmoud Abbas erklärte im palästinensischen Rundfunk, dass Jerusalem den Moslems gehört und Juden kein Recht auf diese Stadt haben. Gestern (Samstag) hat Papst Franziskus im Vatikan Mahmoud Abbas empfangen und bezeichnete Palästinenserchef Abbas als einen „Friedensengel“. Ein Friedensengel, der sich in den letzten Jahren weigerte mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu neue Verhandlungen aufzunehmen.

In Bezug auf Jerusalem sind sich alle israelischen Politiker, egal ob rechts oder links einig, dass es für immer und ewig Israels vereinte Hauptstadt bleiben wird. Keine israelische Regierung wird jemals in der Lage sein, auf den jüdischen Tempelberg und die Klagemauer zu verzichten. Damit hat die internationale Gemeinschaft ein grundsätzliches Problem, denn eine Zweistaaten-Lösung macht keinen Sinn, da Jerusalem aus israelischer Sicht nicht auf den Verhandlungstisch gehört. Auf der anderen Seite wollen auch die Palästinenser nicht auf Ostjerusalem verzichten, daher sind die Verhandlungen aus israelischer und palästinensischer Sicht von vornherein zum Scheitern verurteilt. (Aviel Schneider, ih)



Kategorien:Gesellschaft

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