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  • Kachlon erwägt Gründung von eigener Partei

    Telekommunikations- und Sozialminister Moshe Kachlon erwägt Medienberichten zufolge die Gründung einer eigenen Partei.
    Der Likud-Minister, der vor etwa zwei Wochen erklärt hatte, aus der Politik aussteigen zu wollen, obwohl ihm allenthalben eine glänzende Karriere vorausgesagt worden war, scheint es sich doch noch einmal anders überlegen zu wollen.
    Verschiedene Medien berichten, Kachlon habe eine Umfrage in Auftrag gegeben, die seine Chancen als Vorsitzender einer neuen Partei bei den Wahlen zur Knesset am 22. Januar 2013 habe ausloten sollen. Die neue Partei, falls sie denn gegründet würde, würde vornehmlich soziale Themen in den Vordergrund stellen.
    Nachdem besagte Umfrage einer Kachlon-Partei nun 20 der 120 Knesset-Mandate voraussagt, erklärte Kachlon, er werde in wenigen Tagen eine Entscheidung treffen…

  • Israels Feuerwehr bekommt Frankreichs besten Mann

    Frank Levy Louie, 55, einer der Top Feuerwehrleute Frankreichs machte in diesem Monat Alijah und bringt sein reiches Wissen mit ins Heilige Land. Frank Louie begann seine Karriere bei der französischen Feuerwehr vor etwa 35 Jahren, zuerst als Freiwilliger Feuerwehrmann in Paris. Zehn Jahre später wurde er zum Kapitän befördert und offiziell in den Dienst aufgenommen. Er machte seinen Weg durch die Institution bis zum Oberst, der mit der Aufsicht über 42 Feuerwehrstationen mit 3200 Feuerwehrmännern in Paris betraut war.
    Wegen seiner Liebe zu Israel meldete sich während des ersten Golfkriegs, als Saddam Hussein Raketen auf Israel Feuerte, freiwillig zum Dienst in Tel Aviv. Auch während des zweiten Libanonkriegs flog er nach Haifa, um der Feuerwehr dort im Kampf gegen die Raketen der Hisbolla zu helfen.
    Als für Louie die Zeit gekommen war, sich zur Ruhe zu setzen, war ihm sofort klar, dass seinen Lebensabend in Israel verbringen will: „Meine Eltern wurden im Konzentrationslager in Auschwitz ermordet und es war wichtig für mich, nach Israel auszuwandern, denn es ist der sicherste Ort für Juden.“
    Louie, der geschieden ist und Kinder hat, ist alleine nach Israel gekommen und entschied sich sofort, nach Eilat zu ziehen. Einige Tage nach seiner Ankunft besuchte er die örtliche Feuerwehr und meldete sich als Freiwilliger. Natürlich wurde er mit offenen Armen empfangen. „Ich wurde wie ein Familienmitglied in der Stadt und bei der Feuerwehr begrüsst!“ freut sich der Neueinwanderer…

  • Prominente rufen zur Wahl auf

    Die Wahlbeteiligung bei den Knessetwahlen sinkt ständig, mit 65,2% lag sie 2009 nur wenig höher als bei den Wahlen zuvor.
    Ein Trend, der einigen Prominenten Sorgen macht: Sie haben sich einer Kampagne angeschlossen, die unter dem Slogan „Wähle! Oder jemand anderes wählt für dich“ mehr Bürger an die Wahlurnen bringen soll.
    Initiatoren der Kampagne sind einige Anführer der gesellschaftlichen Proteste vom vergangenen Sommer. Mit dabei sind unter anderem die Stars der Satire-Sendung Eretz nehederet, die Sänger Ivri Lider, Rita, Ninette, Shiri Maimon und Shlomi Saban, sowie zahlreiche Schauspieler, Fernseh-Moderatoren und Models. (Ynet)

  • Geheimdienst sprengt Hamas Terrorzelle – 30 verhaftet

    Der Radiosender der israelischen Armee berichtete am Montag, dass der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet eine Terrorzelle der Hamas im so genannten Westjordanland gesprengt hat. Bei dieser Operation wurden 30 Männer verhaftet. Berichten zufolge hat diese Zelle schon ein starkes Netzwerk in der Region von Ramallah errichtet. Die Verhafteten sagten zudem aus, dass die Hamas versuche, ihre Stellung im Westjordanland auszubauen, wo sie seit ihrer Übernahme von Gaza kaum noch Einfluss hatte.
    Die verhafteten Terroristen hatten vor, Zellen ihrer Terrororganisation in Universitäten im Westjordanland zu gründen. Laut dem Schin Bet, seien die Terroristen von der Hamas mit Geld ausgestattet worden, um Studentengruppen zu organisieren und Gefängnisinsassen zu bezahlen. Die verhafteten Terroristen gingen bei ihren Aktivitäten mit grösster Vorsicht vor, sie benutzten niemals ihre wirklichen Namen, kommunizierten über Verbindungsmänner, nutzten externe Spreicherkarten und trafen sich in geheimen Verstecken.
    Trotzdem konnten sie vom israelischen Geheimdienst gestellt werden, leider erst nachdem schon Terrorzellen unter Studenten in den Universitäten von Ramallah und Abu Dis geformt wurden…

  • 20.000 rennen durch Tel Aviv

    Beim sechsten Tel Aviver Nachtlauf haben in der Nacht zum Mittwoch 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Strassen erobert.
    Allyson Felix, Goldmedaillengewinnerin der jüngsten Olympischen Spiele in London, war eigens aus den USA angereist, um den Lauf zu eröffnen. Auch prominente israelische Läufer gingen an den Start, so etwa der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert.
    Doch im Zentrum standen die vielen, vielen Teilnehmer, die monatelang trainiert hatten und schliesslich erschöpft aber glücklich die Ziellinie überquerten…

  • Erneut Raketenhagel: 38 Einschläge seit gestern Abend

    In der Nacht von Sonntag auf Montag war der rote Alarm des Raketenwarnsystems in Orten in der Nähe des Gazastreifens zu hören, als 18 Raketen im Süden Israels einschlugen. Alle Projektile trafen auf offenes Gelände, es wurden keine Schäden oder Verletzte gemeldet. Vorher hatte die israelische Luftwaffe Angriffe gegen Stellungen in Gaza geflogen, nach Angaben eines Armeesprechers beschossen die israelischen Jets ein Zentrum terroristischer Aktivitäten und eine Raketenabschussbasis im Norden Gazas sowie ein Terrorzentrum im Süden. Alle Ziele seien getroffen worden.
    Die Stadt Beerscheva wurde am Samstag von sieben Raketen getroffen, jedoch ohne Schäden anzurichten. Die Schulen wurde daraufhin am Sonntag geschlossen. Der Schulbetrieb soll heute, am Montag, wieder beginnen.
    Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor angekündigt, die Städte im Süden besser abzusichern, was von der Knesset auch sofort bewilligt wurde. Es handelt sich jedoch vorerst umd eine prinzipielle Bewilligung, ohne konkreten Plan und Budget. Das israelische Verteidigungsministerium hat schon Bedenken angemeldet, da es nicht alleine die Kosten von etwa 17 Millionen Euro tragen möchte.
    Streit ums Geld gab es auch in der Stadt Sderot, die fast täglich unter Raketenbeschuss ist. Sie stand schon fast vor dem Bankrott und nur ein viertägiger Hungerstreik des Bürgermeisters David Buskila konnte die Regierung dazu bringen, der Stadt finanzielle Hilfe in Höhe von etwa vier Millionen Euro (22 Millionen Schekel) zukommen zu lassen…

  • Schwerverletzter Offizier: Ich gebe nicht auf!

    Der israelische Offizier Zvi Shilon, der bei einem Bombenanschlag an der Grenze zum Gazastreifen schwerste Verletzungen erlitten hatte, möchte weiter in der Armee dienen. Eine Woche nach dem Anschlag empfing er im Soroka-Krankenhaus in Beersheva einige Journalisten. „Ich kann mich daran erinnern, eine Hand verloren zu haben, und die andere wurde gebrochen“, berichtete er. „Ich habe die eine Hand mit der anderen festgehalten. Den Sanitäter habe ich aufgefordert, eine Abschnürbinde zu verwenden“, so der Hauptmann weiter. „Es ist nicht einfach, eine Hand zu verlieren, aber ich gebe nicht auf. Falls die Funktion der Hand wieder voll hergestellt werden kann, möchte ich zurück zur Armee“, unterstrich er. Solche Sachen passierten eben, damit müsse man als Soldat rechnen. Auch Generalstabschef Benny Ganz besuchte den Schwerverletzten in der Klinik (Foto) – und wurde gleich mit dessen Wunsch konfrontiert, möglichst bald in den aktiven Dienst zurückzukehren.

    Shilon war Kommandeur einer Givati-Infanterie-Einheit. Er hatte bei der Explosion schwerste Verletzungen und Verbrennungen erlitten. Vermutlich explodierte die im Boden versteckte Bombe, als Shilon ein Tor am Grenzzaun öffnete. Die Armee schliesst allerdings auch eine Granatexplosion nicht aus. Zu dem Anschlag bekannte sich die „Volksfront zur Befreiung Palästinas“. Dem Offizier steht nun ein langwieriger Rehabilitationsprozess mit mehreren Operationen bevor. Shilon sieht das optimistisch. Kaum war er aus der Narkose seiner ersten Operation erwacht, schickte er seinen Soldaten eine Nachricht: Er liebe sie alle, und es gehe ihm gut.

  • Irans Verteidigungsminister verspricht modernste Drohnen-Technik

    Iran besitze Drohnen (unbemannte Aufklärungsflugzeuge), die viel moderner seien als das Exemplar, das die von Teheran unterstützte Hizbollahmiliz vor einigen Wochen in den israelischen Luftraum entsandt hatte. Das erklärte der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi unter Bezugnahme auf die Drohne, welche die israelische Luftwaffe abgeschossen hatte, nachdem sie sich, vom Mittelmeer her kommend, rund 55 Kilometer im Luftraum des jüdischen Staates bewegt hatte. Laut Vahidi habe die abgeschossene Drohne sich nicht des modernsten Know-how bedient, über das Iran bereits verfüge. «Die Islamische Republik», soll Vahidi am Sonntag gesagt haben, «besitzt gegenwärtig unbemannte Flugzeuge mit einer Technologie, die viel fortgeschrittener ist als jene der Drohne, welche die Kräfte der Hizbollah in den Luftraum des Zionistischen Regimes geschossen hatte.» – Im April hatte Iran verkündet, das es begonnen habe, eine Kopie der amerikanischen Überwachungsdrohne vom Typ RQ-170 Sentinel zu bauen, die den Iranern letztes Jahr in die Hände gefallen war, als sie unweit der afghanischen Grenze niedergegangen war.

  • Keine Grenzen, keine Heimat

    Olga Grjasnowas Debütroman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ reist von Baku über Deutschland nach Israel / Lesung in Freiburg. „1996 waren wir in Deutschland. 1997 dachte ich zum ersten Mal über Selbstmord nach.“ Das Drama verlorener Heimat, zerschellter… Weiterlesen ›

  • Matchmaking Event mit führenden israelischen Unternehmen

    Am 13. November 2012 findet in Hannover die 8. Deutsch-Israelische Business-Konferenz und Matchmaking-Event für die Bereiche IT, Telekommunikation, Security, Web 2.0 und Video statt.
    Während der Konferenz stehen die israelischen Technologiecluster mit über 10 Mitgliedsunternehmen deutschen Unternehmen für Kooperationsgespräche zur Verfügung.
    Freundlich unterstützt wird die Konferenz vom Israel Trade Center der israelischen Botschaft in Berlin und von der hannoverimpuls GmbH.
    Während des Events stehen hochrangige Vertreter der teilnehmenden israelischen Unternehmen deutschen Unternehmen zu Gesprächen zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit während des gemeinsamen Networking-Lunchs mit allen Referenten und teilnehmenden Unternehmen persönliche Gespräche zu führen.
    Ziel der Meetings ist der Aufbau von langfristigen Geschäftsbeziehungen und Partnerschaften zwischen den Unternehmen.
    Die Teilnahme an Konferenz, Matchmaking und Networking-Lunch ist kostenfrei…