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Drei ZAHAL-Soldaten verletzt
Bei einer Explosion an der Grenze zum Gazastreifen sind Dienstagmorgen drei Soldaten der israelischen Armee verletzt worden. Die IDF-Soldaten führten gerade eine Routinekontrolle entlang des Grenzauns am südlichen Gazastreifen durch, als ein Sprengsatz in die Luft ging. Zwei Soldaten wurden dabei leicht verletzt, ein dritter erlitt mittelschwere Verletzungen und musste mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die anderen beiden Verletzten wurden vor Ort behandelt.
An der Grenze zu Syrien ist es derweil zu einem weiteren ernstzunehmenden Zwischenfall gekommen, als Montag Abend syrische Kugeln ein Fahrzeug der israelischen Armee trafen. Das Fahrzeug wurde durch die Irrläufer beschädigt, verletzt wurde zum Glück niemand. Die israelische Armee vermutet, dass die Kugeln aus den Kämpfen zwischen der syrischen Armee und den Rebellen stammt, die nahe der israelischen Grenze gegen das Assad-Regime kämpfen. Eine israelische Armeesprecherin erklärte, man habe den Vorfall der UNDOF, einer UN-Beobachtertruppe, gemeldet. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:30 Uhr während einer Patrouille an der Grenze.
Über das Eindringen dreier syrischer Panzer am Samstag in die entmilitarisierte Zone auf den Golanhöhen wird Israel offiziell Beschwerde beim UN-Sicherheitsrat einlegen… -
Ein Video erregt aktuell das Interesse der Öffentlichkeit in Israel. Es zeigt, wie ein zehnjähriges arabisches Mädchen aus dem so genannten Westjordanland einen israelischen Soldaten mit Schlägen und Mord bedroht, ihn mit Füßen tritt, bespuckt und beschimpft. Daneben stehen die Mutter des Mädchens mit der Videokamera und Fotografen der pro-palästinensischen Presse und warten auf eine gewaltsame Reaktion des Soldaten, der allerdings gelassen bleibt.
Diese Szene spielte sich Anfang November im Palästinenserdorf Nabi Salih ab und scheint leider keine Seltenheit zu sein. Kinder werden von ihren arabischen Eltern dazu ermutigt, Soldaten zu hassen und verbal zu attackieren. So wächst eine neue Generation von Menschen heran, für die Gewalt die einzige Lösung der Probleme und Judenhass selbstverständlich zu sein scheint.
Israelische Soldaten sind darauf geschult, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und die Nerven zu behalten. Die Nachrichtennquelle Ynet berichtete anlässlich des Vorfalls über Informationen des israelischen Geheimdienstes, die besagen, dass ausländische palästinensische Aktivisten die Kinder angeblich sogar bezahlen, um auf Soldaten loszugehen. Die Kameramänner der Aktivisten stehen natürlich dabei immer parat… -
Israelische Kriegsschiffe durchfuhren den Suezkanal
Alle Schiffe, deren Länder sich mit Ägypten nicht im Kriegszustand befinden, dürfen den Kanal benutzen. Schiff der israelischen Marine Ein Beamter der ägyptischen Suezkanalbehörde bestätigte am Dienstag, dass zwei Kriegsschiffe der israelischen Marine – die Eilat und die Kidon – am Montag auf ihrem Weg zum Roten Meer den Kanal passiert hatten. Israel und Ägypten hätten, wie der Beamte betonte, einen Friedensvertrag unterzeichnet, weshalb es keinen Grund gäbe, israelischen Schiffen, einschliesslich Schiffen der Marine, die Benutzung des Kanals zu untersagen. Die ägyptischen Stellen unterstrichen, dass dies nicht das erste Mal sei, dass israelische Marineschiffe den Suezkanal nach entsprechender Koordination und gemäss geltendem Prozedere passiert hätten. Laut der Konvention von Konstantinopel von 1888, die bis heute Gültigkeit hat, dürfen alle Schiffe den Suezkanal durchfahren. Ausgenommen sind nur Schiffe, die die Flagge eines Landes tragen, das sich mit Ägypten im Kriegszustand befindet. Die israelischen Schiffe wurden von ägyptischen Schiffen eskortiert. Das Ziel der Reise wurde nicht angegeben…
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Israel wird Golan-Höhen keinesfalls aufgeben
Ein Rückzug aus den Golan-Höhen würde eine Bedrohungen Israels mit sich bringen, erklärte der israelische Aussenminister Avigdor Liebermann am Dienstag.
Wie Tel Aviv würden die Golan-Höhen zu Israel gehören. Die Konflikte in Syrien hätten bewiesen, dass ein Rückzug aus dem Gebiet nur eine weitere Gefährdung hervorrufe. Solange er im Kabinett sei, werde er keinesfalls einem Rückzug aus den Golan-Höhen zustimmen, so Liebermann weiter. -
Tourismusbranche optimistisch wegen Medizintourismus
Speziell Patienten aus den USA und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion will Israel mit dem Ausbau der Klinikkapazitäten ansprechen. Das bedeutet Konkurrenz für europäische Häuser, aber Chancen für die MedTech-Branche.
Europas Kliniken könnte grosse Konkurrenz entstehen, wenn es um die forcierte Akquise von Medizintouristen aus dem Ausland, speziell aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion geht.
Denn Israel steht in den Startlöchern, um den Medizintourismus in das Gelobte Land massiv und nachhaltig anzukurbeln.
Wie die deutsche Aussenhandelsagentur Germany Trade & Invest (gtai) informiert, will Israel den Medizintourismus künftig stärker fördern und besser regulieren.
Das sehe ein Plan des nationalen Gesundheitsministeriums vor. Unter anderem werde der Bau eines eigenen Krankenhauses für Ausländer anvisiert. Die Betreuung ausländischer Patienten ist laut gtai auch jetzt schon eine Wachstumsbranche in Israel.
Das Vorhaben könnte bei ausreichenden Neuinvestitionen aber auch einen positiven Effekt haben, nämlich einen Nachfrageschub nach deutscher Medizintechnik.
Im September 2012 wurde ein vom Gesundheitsministerium formulierter Plan zur Weiterentwicklung des Medizintourismus durch die Veröffentlichung in der Wirtschaftszeitung „The Marker“ publik.
Der im Auftrag des Ministerpräsidentenamtes erarbeitete Plan sehe vor, dass regierungseigene Krankenhäuser das Recht erhalten, bis zu zehn Prozent ihrer Tätigkeit der Behandlung von Patienten aus dem Ausland zu widmen.
Da sich die Nachfrage nach medizinischen Leistungen durch ausländische Patienten nicht gleichmässig auf alle Abteilungen verteile, dürfe der Anteil des Medizintourismus in besonders gefragten Abteilungen laut Plan bis zu 25 Prozent erreichen. Der Plan könne auf Regierungsbeschluss ohne Änderungen der Gesetzgebung realisiert werden.
Es sind aber nach gtai-Angaben nicht nur Regierungskrankenhäuser, die auf Medizintourismus setzen.
Vielmehr seien auch Krankenhäuser der grössten Krankenkasse des Landes, Clalit Health Services, Kliniken in gemeinnütziger Trägerschaft wie Hadassah in Jerusalem oder private Hospitäler wie das Assuta-Krankenhaus in Tel-Aviv im Geschäft mit Patienten aus dem Ausland tätig. Zu den wichtigsten Herkunftsländern der Patienten gehörten die USA und Staaten der ehemaligen Sowjetunion.
Eine Verwirklichung des Expansionsplans würde massive Investitionen in das Gesundheitswesen im Allgemeinen und in Medizintechnik im Besonderen erfordern, wie die gtai-Experten betonen. Zudem sehe der Plan den Bau eines besonderen Krankenhauses für Ausländer vor… -
Verbrecher mit den neuesten iPhone®, BlackBerry® oder Android?
Petach Tikva, Israel – Cellebrite [http://www.cellebrite.com/mobile-forensics-products/ forensics-products.html ], der führende Anbieter forensischer Mobilfunk-Lösungen, hat heute eine neue Technologie vorgestellt, mit deren Hilfe es möglich ist, gelöschte und noch vorhandene oder verborgene Daten von iPhone 5, iOS 6, Android 4.1 und BlackBerry Geräten zu extrahieren. Mithilfe dieser technischen Neuerung können Polizeikräfte künftig im Zuge ihrer Ermittlungen noch mehr forensische Daten der neusten Smartphone-Modelle und Plattformen erhalten.
Ein falsches Alibi, die Planung eines Verbrechens und sogar Geo-Daten, die auf jedem Telefon gespeichert sind, können jetzt aus dem Speicher des Geräts wiederhergestellt und vor Gericht als Beweismittel verwendet werden. Mit dieser Neuerung ist Cellebrite der einzige Anbieter auf dem Gebiet der Mobilfunk-Kriminaltechnik, der vollständige Extraktionsfunktionen für alle drei der grössten Smartphone-Betriebssysteme anbietet… -
Sudan droht Israel mit Rache
Der Konflikt zwischen dem Iran und Israel hat sich unerwartet auf einem Nebenkriegsschauplatz dramatisch zugespitzt. Vor wenigen Tagen hatte die Regierung des afrikanischen Staates Sudan Israel schwerer Luftangriffe auf eine Fabrik in der Hauptstadt Khartum beschuldigt und Vergeltung angedroht. „Sudan hat das Recht, gegen Israel zurückzuschlagen“, sagte Informationsminister Ahmed Bell Osmane. Er zeigte ein Video von einem riesigen Krater und Überresten von Raketentrümmern. Analysen hätten ergeben, dass das Material aus Israel stamme.
Gestern bestritt das sudanesische Aussenministerium Berichte der Londoner „Sunday Times“, dass das Ziel eine Raketenfabrik gewesen sei, die von den iranischen Revolutionsgarden in Khartum betrieben worden seien. „Wir dementieren, dass es eine Verbindung zwischen Fabriken des sudanesischen Militärs und ausländischen Partnern gibt“, hiess es. Israel fabriziere Lügen. Inmitten dieser Zuspitzung dockte die 22. iranische Flotte, bestehend aus dem Hubschrauberträger „Karg“ und dem Zerstörer „Admiral Naqdi“, in Port Sudan an. Die iranische Staatsagentur Fars erklärte, der Besuch im Sudan soll eine „Botschaft des Friedens und der Freundschaft“ überbringen. Der Iran steht im Verdacht, über die Islamische Republik Sudan Waffen für die vehement israelfeindliche Hamas im Gazastreifen zu schmuggeln. Im April vergangenen Jahres waren zwei Menschen ums Leben gekommen, als ihr Auto nahe Port Sudan von einer Rakete getroffen wurde. Und 2009 waren Dutzende Menschen im Nordostsudan ums Leben gekommen, als ein Lkw-Konvoi von Raketen getroffen wurde. Aus US-Regierungskreisen verlautete später, die israelische Luftwaffe habe einen Konvoi mit Waffen für die Hamas zerstört.
Die Beziehungen zwischen Israel und dem Sudan, der von Omar Hassan al-Bashir beherrscht wird, einem Mann, gegen den mehrere Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs wegen Kriegsverbrechen vorliegen, sind seitdem äusserst gespannt. Mitte der 90er-Jahre hatte der Sudan Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden beherbergt.
Am vergangenen Mittwoch hatten sich nach Ermittlungen der „Sunday Times“ acht Kampfflugzeuge des Typs F-15I über dem Roten Meer dem Sudan genähert, unterstützt von einem Flugzeug mit elektronischer Kampfausstattung des Typs Gulfstream G 55, zwei Transporthubschraubern CH-53 und einem Tanker des Typs Boeing 707.
Die Gulfstream habe das sudanesische Radar lahmgelegt. Vier der F-15I hätten jeweils zwei eine Tonne schwere Bomben getragen, die anderen vier seien Luftüberlegenheitsjäger zu ihrem Schutz gewesen. Die Bomber hätten die acht Bomben über dem Fabrikkomplex Jarmuk in Khartum ausgeklinkt, dann seien die Flugzeuge sicher nach Israel zurückgeflogen. Die Rückreise habe vier Stunden gedauert.
Nach Ansicht von Militäranalysten waren vor allem 40 Schiffs-Container, mutmasslich voller Raketen, das Ziel des Angriffs. Die doppelte Explosion – erst die israelischen Raketen, dann die getroffenen – habe die Erde erbeben lassen, wurde berichtet. In dem gewaltigen Feuer starben zwei Menschen, mindestens ein weiterer wurde verletzt… -
Netanyahu in Frankreich
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist vor wenigen Stunden zu einem Besuch in Frankreich gelandet. In Paris wird er mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande zusammentreffen. Wichtigstes Thema des Treffens soll das iranische Atomprogramm sein. Es ist das erste Treffen zwischen Netanyahu und Hollande seit dem Amtsantritt des französischen Präsidenten.
Am Donnerstag wird Netanyahu nach Toulouse weiterreisen, um dort an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Anschlags auf eine jüdische Schule im März dieses Jahres teilzunehmen.

