Autoren-Archive
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Marine bereitet sich auf Verteidigung der Gasfelder vor
Das Verteidigungsministerium und die Marine haben dem israelischen Kabinett einen Plan für die Verteidigung der Gasfelder im Mittelmeer vorgelegt. Darin wird eine massive Erhöhung der Truppenstärke und des Budgets allgemein gefordert. Die Kosten des Plans, der für die Verteidigung von vier Bohrstationen dient, wird etwa drei Milliarden Schekel betragen, umgerechnet etwa 205 Millionen Euro.
„Dies ist strategisch wichtiges Gebiet, genauso wie israelisches Festland,“ kommentierte Marinegeneral Ram Rotberg den Plan.
Der Plan sieht vor, dass Israel vier Schiffe für die Küstenwache erwirbt, jedes von der Grösse eines Torpedo Bootes und diese mit dem „Barak“-Verteidigungssystem versieht. Dieses System funktioniert in etwa wie die „Eiserne Kuppel“ auf dem Festland, die Raketen abfängt. Hinzu kommt ein neues Radarsystem zum Aufspüren von terroristischen Aktivitäten… -
Chinesisch-Israelische-Limousine für Europa
Qoros – nie gehört? Das könnte sich ab 2013 ändern. Der chinesisch-israelische Hersteller will den europäischen Markt entern. Jetzt wurde die Limousine C11 als Erlkönig in Spanien abgelichtet….
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Neue Datenbank für grosse Umweltverschmutzer
Die Knesset hat beschlossen, eine öffentliche Datenbank für Unternehmen und Fabriken, die durch hohe Schadstoffemissionen einen negativen Einfluss auf die Umwelt haben, einzurichten. Nach Angaben des Umweltschutzministeriums wird diese Maßnahme über 500 Unternehmen in ganz Israel betreffen, darunter auch solche, die mit Chemikalien arbeiten, die Abfallwirtschaft, sowie Deponien und Minenbetreiber. Die Datenbank soll kein Pranger werden, sondern zu einer besseren Information der Öffentlichkeit über die Beeinflussung der Umwelt durch die Industrie führen und auch in den Unternehmen zu Verbesserungen beitragen…
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Deutscher Botschafter äussert sich zu Beschneidungs-Urteil
Der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, hat sich am Montag vor einem Ausschuss des israelischen Parlaments in Jerusalem zum Beschneidungs-Urteil des Kölner Landgerichts geäussert.
„Ich verstehe ganz klar die Sensibilitäten, die in dieser Frage bei Ihnen, aber auch bei Juden außerhalb Israels bestehen, ganz und gar. Und im Fall Deutschlands aufgrund der besonderen deutschen Schuld für die Schoah verstehe ich es umso mehr, dass Sie dort berechtigte Sensibilität haben.“ Nach dem umstrittenen Urteil waren in Israel Sorgen aufgekommen. Dazu der Vorsitzende der Europäischen Rabbinerkonferenz, Pinchas Goldschmidt: „Wir betrachten das Urteil als direkten Angriff auf die religiöse Freiheit und auf die jüdische Gemeinschaft. Der Spruch, dass das ein Verstoss gegen die Rechte des Kindes ist, sagt eigentlich aus, dass die jüdische Gesellschaft weniger zivilisiert ist als die europäische. Daher hoffen wir, dass die deutsche Regierung diese absurde Situation durch neue Gesetze korrigiert… -
Israels Ex-Premier der Korruption teilweise schuldig gesprochen
Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist der Korruption schuldig gesprochen worden. Das Gericht sah Olmerts Schuld in einem Anklagepunkt als erwiesen an, in zwei weiteren wurde er jedoch freigesprochen…
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Schweres Maschinengewehrfeuer aus dem Gazastreifen
Nach mehr als einer Woche ohne Beschuss, wurde Israel wieder aus dem Gazastreifen angegriffen. Jedoch gab es diesmal eine Neuerung: palästinensische Scharfschützen schossen eine Salve von sieben Geschossen des Kalibers 15 mm auf Jad Mordechai ab. Mehrere Autos auf dem Parkplatz eines Einkaufzentrums mit Restaurants und Geschäften wurden getroffen. Orly Halevi, die gerade in einem der Restaurants zu Abend ass, sagte in der Tageszeitung Israel Hayom, dass es ein wahres Wunder sei, dass niemand von diesen großen Geschossen getroffen worden ist…
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Rockmusik vs. Gebetsrufe
Fünfmal täglich ruft der Muezzin zum Gebet auf. Am Tag stört sich keiner daran, aber während der Nacht oder am frühen Morgen nervt der islamische Gebetsruf besonders diejenigen, die keine Moslems sind und schlafen wollen. Seit Jahren leidet das jüdische Wohnviertel in French Hill, Jerusalem, unter den lauten Gebetsrufen ihrer arabischen Nachbarn aus Isawiya. Aber nun haben die jüdischen Nachbarn beschlossen, den Spiess umzudrehen und den Moslems zu zeigen, was Lärmbelästigung um vier Uhr morgens bedeutet. Mit lauter Rockmusik in den frühen Morgenstunden wollen sich die jüdischen Nachbarn wehren. „Wenn der Muezzin um vier Uhr morgens sein Gebet ausschreit, so werden wir eine Stunde früher Musik abspielen“, sagte einer der lärmgeplagten Nachbarn gegenüber der Webseite nrg. „Damit wollen wir unseren moslemischen Nachbarn zeigen, was wir seit Jahren wegen der Gebetsrufe durchmachen…
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„Bajonett“ gegen Atomwissenschaftler
Einem Enthüllungsbuch zufolge sollen israelische Mossad-Agenten für gezielte Tötungen im Iran verantwortlich sein. Auch Atomwissenschaftler seien unter den Opfern. In Israel sorgt das neue Enthüllungsbuch der Journalisten Dan Raviv und Yossi Melman für Aufregung. Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad sollen ihren Recherchen zufolge für Morde an iranischen Atomwissenschaftlern verantwortlich sein. Der Mossad setze im Iran eine verdeckte Einheit namens Kidon (Hebräisch für Bajonett) ein, schreiben Raviv und Melman in „Spies Against Armageddon: Inside Israel’s Secret Wars“. Raviv ist CBS-News-Korrespondent, Melman ein bekannter israelischer Reporter.
Die Killer seien israelische Agenten, die aus arabischen Ländern oder dem Iran stammten. Es handele sich nicht um vor Ort angeheuerte iranische Kollaborateure, schreiben die Autoren. Die speziell ausgebildeten Agenten bewegten sich mit gefälschten Dokumenten frei im Land des Erzfeinds.
Es sei das Markenzeichen der Agenten, mit „sorgfältigen Erschiessungen“ und Haftbomben schnell zuschlagen zu können, sagten die Autoren am Wochenende. Solche Aufträge würden nicht an externe Killer „ausgelagert“, sondern vom Mossad selbst umgesetzt und müssten vom Regierungschef genehmigt werden, sagte Raviv… -
Bis März 2014 sollen alle in Israel sein
Flüchtlingslager im äthiopischen Gondar soll möglichst rasch geschlossen werden. Das israelische Kabinett hat am Sonntag einen Beschluss verabschiedet, demzufolge die restlichen 2200 in Äthiopien auf ihre Einwanderung nach Israel wartenden Falash Mura – Personen, deren Vorfahren unter wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Druck zum Christentum konvertiert hatten – bis spätestens März 2014 beschleunigt nach Israel geschafft sein sollen. Die betreffenden Personen warten in einem Flüchtlingslager in der Region Gondar auf ihrer Alija, einige von ihnen schon seit zehn Jahren. Um die potentiellen Einwanderer ordnungsgemäss aufnehmen zu können, soll mit einem Kostenaufwand von über vier Millionen Dollar in Ibim im Süden von Israel ein Absorptionszentrum eröffnet werden «Wir müssen alles daran setzen», sagte Harel Locker, Generaldirektor des Büros des Premierministers, «um alle Falash Mura nach Israel zu bringen und das Einwanderungslager von Gondar möglichst rasch zu schliessen.»
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Gold vergraben, Vermögen erhalten: Es funktioniert
In Israel sind Archäologen bei Ausgrabungen auf antike Goldmünzen gestoßen. Man nimmt an, dass die 700 Jahre alten Goldstücke vor dem Feind versteckt wurden. 108 Goldmünzen, 93 Stück zu je vier Gramm, 15 Goldmünzen zu einem Gramm: Daraus besteht ein antiker Goldschatz auf den Archäologen in Israel gestossen sind. Die Goldmünzen sollen aus Ägypten stammen und bereits 250 Jahre alt gewesen sein, als sie im Boden einer Festung nahe Tel Aviv vergraben wurden.
Aus heutiger Sicht haben die Goldstücke bereits 700 Jahre überdauert. In dem geheimen Versteck wurde auch antike Munition gefunden (Pfeilspitzen, Katapultsteine). Der gesamte Fund wird auf einen Wert von über 100.000 US-Dollar geschätzt.
Die Forscher gehen davon aus, dass die Gegenstände verscharrt wurden, um sie vom Feind zu verbergen. Die Festung stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurden von christlichen Kreuzfahrern errichtet und später von ägyptischen Mameluken besetzt. „Der Fund weist auf eine längere Belagerung und eine schwere Schlacht hin, die an diesem Ort stattgefunden haben“, so einer der Archäologen gegenüber der Presse…