Niedergestochener Grenzpolizist ist ein Held


.Der israelische Grenzpolizist, der am Sonntag von einem palästinensischen Attentäter am Damaskustor der Jerusalemer Altstadt niedergestochen wurde, schwebte auch am Abend noch in akuter Lebensgefahr. Der 18 Jahre alte Terrorist hatte ihm ein Messer mehrfach in den Nacken und in die Brust gerammt. Trotz seiner schweren Verletzungen gelang es dem Polizisten noch, seine Waffe zu ziehen und auf den Täter zu feuern.

Danach verlor der Schwerverletzte, der viel Blut verloren hatte, das Bewusstsein. Er hatte jedoch verhindert, dass der Terrorist noch weitere Menschen angriff. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezeichnete den Beamten deshalb in einer offiziellen Stellungnahme als grossen Helden.

Der Täter stammt nach Polizeiangaben aus dem Dorf Sa’ir in der Nähe von Hebron. Er hielt sich illegal in Israel auf. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und am Nachmittag in einer Jerusalemer Klinik notoperiert. Der Polizist hatte ihn mit mehreren Kugeln in den Oberkörper getroffen. Täter und Opfer rangen am Abend in verschiedenen Krankenhäusern mit dem Tod.

Wegen des Fastenmonats Ramadan halten sich derzeit zahlreiche Palästinenser in Jerusalem auf, um auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee zu beten. Die israelische Grenzpolizei hat deshalb ihre Kräfte in der Altstadt verstärkt, um für Ruhe zu sorgen. Polizeisprecher Micky Rosenfeld erklärte gegenüber Israel Heute, es habe keine Hinweise auf einen bevorstehenden Terrorangriff gegeben. Noch sei unklar, ob der Täter aus eigenem Antrieb gehandelt habe oder ob er einer Terrorzelle angehöre. Die Hamas lobte den Angriff als „heldenhaft“ – so hatte die Terrororganisation bereits den Anschlag vom Freitag gewürdigt, bei dem ein 25-jähriger Israeli getötet und sein Begleiter verletzt wurde (Israel Heute berichtete).

Auch Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat kam an den Tatort beim Damskustor, unweit des Gartengrabs. Er rief die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren, ihren Alltagsgeschäften nachzugehen und für die Genesung des verletzten Polizisten zu beten.

Das Video des Israel Heute-TV-Teams zeigt Eindrücke vom Tatort in unmittelbarer Nähe des Damaskustores und des Gartengrabes in der Jerusalemer Altstadt.



Kategorien:Sicherheit

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1 reply

  1. Mitschuldig an diesen heimtückischen Terroranschlägen ist die israelische und jüdische Palästinenserlobby. Ganz besonders die infame und verlogene „Breaking the Silence“ (BtS), die auch von einer üblen Gruppe von schweizerischen Tinnefjuden unterstützt wird, unter der Führung von einem unbedarften, Omega-Männchen, dem bewährten Hofjuden der antisemitischen Medico.

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