Autoren-Archive
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Iran: „Zionisten sind schuld am Drogenhandel“
Hinter dem weltweiten Drogenhandel steht ein zionistischer Komplott. Das hat Mohammad-Reza Rahimi, Vizepräsident des Iran, in einer Rede am Dienstag in Teheran behauptet. Ziel der „Zionisten“ sei die Auslöschung nicht-jüdischer Gemeinschaften.
Einen Beleg für seine These sieht Rahimi in der weltweiten Verbreitung illegaler Drogen, während „unter den Zionisten kein einziger Drogenabhängiger zu finden ist“. Dies sagte er im Rahmen einer Konferenz zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch. Neben dem Iran finanzierten die Vereinten Nationen das Treffen. Zugegen war auch der iranische Vertreter des Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen, Antonio De Leo.Vor den Augen europäischer Diplomaten äusserte Rahimi weiter, das Ziel, nicht-jüdische Gemeinschaften zu beseitigen, sei bereits im Talmud zu finden. „Das Buch lehrt, wie Nicht-Juden vernichtet werden sollen, um einen Embryo im Bauch einer jüdischen Mutter zu schützen“…
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Itamar-Berichterstattung: BBC entschuldigt sich
Besser spät als nie: Der britische Fernsehsender BBC hat sich öffentlich für einen Fauxpas in der Berichterstattung entschuldigt, der schon über ein Jahr zurückliegt. Der Sender hatte den grausamen Mord an fünf Mitgliedern der Familie Vogel in seiner Fernseh-Berichterstattung schlichtweg ignoriert…
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Neue Wüstenkönigin Zippi Livni
Die ehemalige Oppositions- und Parteichefin der Kadima, Zippi Livni, hat nach ihrer jüngsten Wahlniederlage gegen Schaul Mofas eine Pause in ihrem politischen Leben eingelegt. Mit anderen 40 Frauen unternimmt sie eine Tour durch die Himalaya-Bergkette und Tibet.
Diese einmalige Frauenreise macht Livni im Rahmen der israelischen Abenteuertour „Wüstenkönigin“ (Malkat Midbar), an dem jährlich um die 1000 Frauen, aufgeteilt in über zwanzig Touren, teilnehmen. Im letzten Jahr nahmen unter anderem die Frau des abgestürzten israelischen Astronauten Ilan Ramon, Fernsehmoderatorin Zofit Grant wie auch Anat Schneider an einer Reise teil.
Die extremen Jeep-Touren für Frauen bis in die verstecktesten Ecken der Welt sind in den letzten Jahren zum Hit unter israelischen Frauen geworden. Dieses Erlebnis wollte auch die israelische Politikerin miterleben, dabei neue Menschen treffen und neue Freundschaften bilden… -
Deutschland: Kontroverse um Beschneidungsurteil
Kölner Urteil bezeichnet rituelle Beschneidung als „illegal“.
Mit seinem Urteil, wonach die rituelle Beschneidung an Buben illegal sei, hat das Kölner Landgericht sowohl in jüdischen als auch in muslimischen Gemeinschaften Empöring ausgelöst. Besonders erregt haben sich die beiden, die Beschneidung praktizierenden Gemeinschaften an den Schlussfolgerungen des Gerichts, wonach der Akt den Neugeborenen physischen Schaden zufügen und den Körper „irreversibel schädigen“ würde. Das Gericht gelangte ferner zum Schluss, dass die Religionsfreiheit und die Rechte der Eltern des beschnittenen Kindes die Praxis als solche nicht rechtfertigen könnten… -
Proteste in Tel Aviv eskalieren
Am Samstagabend kam es bei einer Demonstration für soziale Gerechtigkeit in Tel Aviv zu gewalttätigen Ausschreitungen. Etwa 1000 Menschen versammelten sich an verschiedenen Stellen in der Stadt und forderten mehr Gerechtigkeit im Lande. Nach einiger Zeit jedoch verteilten sich die Demonstranten und begannen, die Polizeikräfte mit Steinen und Eiern zu bewerfen. Medienberichten zufolge drangen Demonstranten in eine der Banken ein und schlugen darin ein Zelt auf – Symbol der sozialen Proteste in Israel vor einem Jahr. Im Laufe der Nacht wurden insgesamt 85 Demonstranten verhaftet, 69 von ihnen wurden am Sonntagmorgen wieder freigelassen, während sich die anderen noch vor Gericht verantworten müssen. Die Polizei geht davon aus, dass die Gewaltausbrüche geplant waren, denn sie fanden Reifen, die zur Verbrennung bestimmt waren. Ein Sprecher der Polizei sagte, Proteste seien legitim und erlaubt, aber in diesem Fall sei die Grenze überschritten worden. „Es wäre sogar zu Plünderungen gekommen, wenn wir nicht eingeschritten wären,“ fuhr er fort…
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Reformjudentum versus orthodoxes Judentum
Die Reformjuden verärgern die jüdische Orthodoxie im Land. Israels sephardischer Oberrabbiner Schlomo Amar versucht mit allen Mitteln, den jüngsten Regierungsbeschluss zu bekämpfen, demnach nun auch die Reformjuden staatlich anerkannt werden. Bisher hütete sich die Regierung, solch eine Entscheidung zu treffen um nicht das orthodoxe Rabbinat im Land zu verärgern. Das Reformjudentum, das besonders in Nordamerika als die grösste jüdische Strömung gilt, ist im Land unbeliebt. Jüdische Gebote und Gesetze werden von den Reformjuden anders auslegt als im traditionellen orthodoxen Kontext. Frauen dürfen zum Beispiel wie Männer den Thoraschrein öffnen und am Schabbat aus der Thorarolle lesen. Biblische und jüdische Gesetze werden verändert, um sich dem neuen Umfeld im Volk anzupassen. Das ist bei orthodoxen Juden verboten und daher werden die Reformjuden vom orthodoxen Judentum als „Feind im Volk“ bezeichnet…
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JOVELLA: 9th International Israel Jewelry Exhibition (Tel Aviv)
JOVELLA 2012, die Leitmesse für Schmuck in Israel findet am 3. Und 4. Juli in Tel Aviv statt. Besucher aus Israel und der ganzen Welt haben hier die Möglichkeit, neue Trends und Designs zu entdecken. Auf der Jovella werden Diamanten, Gold, Silber und Edelsteine ausgestellt, die verschiedene Geschmäcker ansprechen ohne einen klassischen, edlen Stil zu verlieren. Es treffen sich Designs, die von östlichen und westlichen, antiken und modernen Kulturen inspiriert sind.
Rund 12.000 Besucher kamen im letzten Jahr und trafen sich im Rahmen der Messe mit den Vertretern von über 150 Ausstellern und über 110 Einkäufern.
Nicht nur etablierte Schmuckdesigner, sondern auch Vertreter der neuen Generation, deren Produkte teils der Schmuckindustrie und teils schon der Kunst zuzuordnen sind, stellen auf der Jovella 2012 aus.
Schmuck aus Israel ist bei Händlern und Kunden nicht nur aufgrund der erschwinglichen Preise attraktiv – auch wenn Duty-free-Regelungen viele Europäer und Amerikaner anlocken. Auch die in der für Israel typischen Mischung der Kulturen begründete künstlerische und handwerkliche Vielfalt begeistert. Innovative Herstellungstechnologien garantieren eine hohe Qualität, die Designer, Hersteller und Händler sind kundenorientiert und passen sich der marktspezifischen Nachfrage flexibel an. Nicht zuletzt ist Israel bekanntlich Weltmarktführer für geschliffene Diamanten… -
2nd Homeland Security Conference in Tel Aviv
Vom 11. – 14. November findet im Trade Fair Center Tel Aviv die 2. Israel HLS International Conference statt.
Die Veranstalter wollen damit an den Erfolg der ersten Auflage der Konferenz im Jahr 2010 (über 500 Teilnehmer aus der ganzen Welt und mehr als 1.000 B2B-Meetings) anknüpfen. Die HLS-Sicherheitskonferenz in Tel Aviv soll fortan im Zweijahresturnus stattfinden.
Ein wichtiges Ziel der Konferenz ist der Wissensaustausch innerhalb der Sicherheitsindustrie sowie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen staatlichen Einrichtungen weltweit. Zudem präsentieren führende Unternehmen im Rahmen einer umfangreichen Ausstellung wegbereitende Technologien der Branche. Zudem bietet die Konferenz eine Plattform für B2B-Meetings.
Die wichtigsten Themen der diesjährigen Konferenz lauten… -
Cleantech 2012 – die Branche trifft sich in Tel Aviv
Anfang Juli findet in Tel Aviv die Cleantech 2012 statt, das 16. Internationale Gipfeltreffen mit Ausstellung für Wassertechnologien, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Recycling, umweltfreundlichen Transport und grüne Architektur.
Das jährliche Treffen für saubere Technologien ist eine anerkannte internationale Business-Plattform, auf der Unternehmen, Forscher und Fachleute ihre neuesten Entwicklungen, neue Technologien und die herausragende Qualität ihrer Dienstleistungen in diversen Bereichen vorstellen: Umweltschutz und green solutions, Infrastruktur, erneuerbare Energien, Abfallwirtschaft, Wasser Technologien für die Gewinnung, Aufbereitung, Entsalzung, Reinigung, Filtration und vieles mehr. Während der Ausstellung findet eine Konferenz mit Seminaren und Symposien für Führungskräfte statt.
Ausserdem werden im Rahmen der Cleantech 2012 die World CleanTech Awards an herausragende Kandidaten verliehen, die im Bereich saubere Technologien arbeiten. Vorschläge nehmen die Organisatoren gerne an.
Der Veranstaltungsort Tel Aviv, im Mittelpunkt dreier Kontinente, Europa, Asien und Afrika bietet den Ausstellern und Besuchern der Cleantech 2012 die Möglichkeit, Kunden und Kooperationspartner aus vielen verschiedenen Regionen an einem Ort in kurzer Zeit zu treffen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter http://cleantech.mashovgroup.net/en/