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  • Euro 2012 – Spannende Spiele dank Technik aus Israel

    Digitale Animationen, die schnelle Ballwechsel und komplexe Torvorbereitungen anschaulich und realistisch nachvollziehen, sind aus der Berichterstattung über die Fussball-EM kaum mehr wegzudenken. Viele Fernsehsender setzen dabei auf die Firma Orad Hi-Tech Systems Ltd. aus Kfar Saba…

  • Israel auf Platz 1 bei Internetsucht

    Es ist ein eher zweifelhafter Rekord: Einer Studie der Europäischen Union zufolge nehmen israelische Jugendliche den ersten Platz bei der Internetsucht ein.
    Internetsucht ist ein relativ neues Phänomen. Die Europäische Union hat in einer großangelegten Studie nun 11.956 Teilnehmer an 178 Schulen in 10 Ländern befragt.
    Teilnehmende Länder waren neben Israel Estland, Deutschland, Frankreich, Irland, Österreich, Rumänien, Slowenien, Spanien und Ungarn. Für die Studie mussten die Jugendlichen einen psychiatrischen Fragenbogen ausfüllen, der überprüft, wie nah sie einer Abhängigkeit vom Internet schon gekommen sind.

    Von 951 befragten israelischen Jugendlichen wurde bei 100 (11,8%) eine Internetsucht festgestellt. Auf dem zweiten Platz weit dahinter liegen die slowenischen Jugendlichen mit 5,8%. Deutschland nimmt mit 4,8% internetabhängigen Jugendlichen den vierten Platz ein. Den niedrigsten Anteil unter den zehn Ländern hatte Italien mit lediglich 1,2% der Befragten.

    Der grösste Unterschied zwischen abhängigen und nichtabhängigen Jugendlichen liegt in der Nutzungsdauer des Internets: Während die nichtabhängigen Jugendlichen bis zu zwei Stunden täglich surften, lag der Durchschnitt bei den internetsüchtigen bei annähernd vier Stunden.
    Risikofaktoren für eine Internetsucht sind Wohnen in der Stadt, Arbeitslosigkeit der Eltern, niedriges Interesse der Eltern am Leben ihres Kindes, sowie überraschender Weise auch ein Freund oder eine Freundin: Jugendliche, die sich in einer festen Partnerschaft befinden, haben ein um 61% höheres Risiko, internetabhängig zu werden.
    Dies erklärt sich vielleicht daraus, dass die meist besuchten Seiten neben Videokanälen wie YouTube Chats und soziale Netzwerke sind. Onlinespiele sind eher bei männlichen Jugendlichen populär, bei jungen Frauen spielen sie kaum eine Rolle…

  • Weiterhin Raketen auf Israel

    Der seit vier Tagen anhaltende Raketenhagel auf Israel wurde auch heute fortgesetzt:
    Acht von Terroristen aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen sind in den Morgenstunden auf israelischem Gebiet eingeschlagen.
    Eine weitere Rakete schlug um kurz nach 13.00 Uhr im Bezirk Sha’ar ha-Negev ein. In mehreren Ortschaften in Südisrael wurde heute der Schulunterricht abgesagt.
    Am Mittwochabend haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) nach dem anhaltenden Raketenbeschuss der letzten Tage im nördlichen Gazastreifen Ziele angegriffen, die als Basis für terroristische Aktivitäten dienen.

  • Israel beobachtet Ägypten

    Der ägyptische Militärrat will erst nächste Woche den neuen Wahlsieger der Präsidentschaftswahlen bekanntgeben und nicht, wie eigentlich geplant, heute. Beide Kandidaten, Achmed Schafiq (säkular) und Mohammed Mursi (Muslimbruderschaft) haben bereits in den letzten Tagen inoffiziell ihren Wahlsieg in den ägyptischen Medien angekündigt. In Ägypten toben die Gerüchte unter Journalisten, dass der radikale Kandidat der Muslimbruderschaft die Wahlen gewonnen hat, aber der Militärrat eine Islamisierung Ägyptens befürchtet und daher die Veröffentlichung der Wahlergebnisse verschiebt. Dazu erklärte der Militärrat, dass zu viele Fälschungen am Wahltag registriert wurden, besonders unter den Wählern des fanatischen Präsidentschaftskandidaten. Das ägyptische Volk ist aufgebracht und interpretiert das Zögern des ägyptischen Militärrates als Statement, keinen Umschwung im Land zu wollen. Ägypten sieht sich grosser Ungewissheit gegenüber und dies bedeutet besonders für den israelischen Nachbarn Gefahr. Ungeachtet dessen wurden die Nacht über wiederholt zahlreiche Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen. Es gab keine Verletzten. Sollte der 33-Jährige Friedensvertrag mit Ägypten gebrochen werden, so macht es aus israelischer Sicht keinen Sinn, jemals einen neuen Friedensvertrag mit Arabern zu unterzeichnen. Damit würde die Formel „Land für Frieden“ endgültig platzen. Wenn es den Palästinensern und Syrern wirklich um ihr so genanntes „verlorenes Land“ geht, wie die Golanhöhen im Norden und das biblische Kernland Judäa und Samaria, so müssten beide aus taktischem Interesse gegen einen Friedensbruch zwischen Israel und Ägypten sein, solange sie noch nicht die Gebiete von Israel für einen Friedensvertrag errungen haben. Ein Friedensbruch zwischen Israel und Ägypten reisst die gesamte Region in eine politische Tiefe und vielleicht in einem neuen Krieg hinein. Das Chaos in den arabischen Ländern um Israel, zusammen mit Ägypten als neuer offizieller Feind Israels, könnte die arabische Umgebung zu einem Angriff auf Israel ermutigen. Das sind mögliche Szenarien, aber aus Erfahrung hat der Nahe Osten und Israel den Westen schon häufig überrascht.

  • Radikale Hamas bereit zu Waffenruhe mit Israel

    Nach drei Tage dauernden Gefechten an der Grenze hat sich die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen zu einer Waffenruhe mit Israel bereiterklärt.
    Als Reaktion auf Ägyptens Vermittlungsbemühungen sei man willens, die Kämpfe einzustellen, wenn Israel auf Angriffe auf Palästinenser verzichte, teilte die den Gazastreifen kontrollierende Hamas am Mittwoch mit. Von der israelischen Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme. Zuvor hatte das israelische Militär erklärt, es werde weiterhin entschlossen gegen diejenigen vorgehen, die sich mit Terror gegen Israel wendeten.
    Die Gewalt war am Montag ausgebrochen, nachdem bei einem Angriff vom ägyptischen Sinai aus ein israelischer Zivilist getötet wurde. Israel erschoss zwei Angreifer und startete Luftangriffe auf Hamas-Stellungen im palästinensischen Gazastreifen, bei denen insgesamt acht Menschen getötet wurden. Zu dem Angriff von ägyptischem Gebiet aus bekannte sich eine neue radikal-islamische Gruppe namens „Schura-Rat der Mudschahedin im Heiligen Land“.
    Am Mittwoch feuerten radikale Palästinenser nach israelischen Militärangaben mindestens 50 Raketen auf Israel. Verletzt wurde niemand.
    Das Nachbarland Ägypten hatte sich nach eigenen Angaben mit beiden Konfliktparteien auf eine Waffenruhe verständigt.

  • Was ist das Besondere an palästinensischen Flüchtlingen?

    Der US-Kongress beschäftigt sich zur Zeit mit der Problematik der palästinensischen Flüchtlinge und hat sich nun mit der Frage an die UN gewandt, warum die Palästinenser als Einzige ihren Flüchtlingsstatus an die nächste Generation vererben können.
    Die UN definiert einen Flüchtling in etwa als jemanden, der seine Heimat aufgrund von Verfolgung verlassen musste. Dieser Status kann normalerweise nicht an die nächste Generation weitergegeben werden. Eine besondere Verfügung erlaubt den Palästinensern jedoch, ihren Status weiter zu vererben. Palästinensische Flüchtlinge des Unabhängigkeitskriegs von 1948 unterliegen nicht der UN-Konvention von 1951, die den Status von Flüchtlingen regelt, sondern werden vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, auf Englisch kurz UNWRA, versorgt. Dort hat man eine eigene Definition und geht sehr großzügig mit dem Begriff „Flüchtlinge“ um. Seit Jahren sieht sich die UNWRA starker Kritik ausgesetzt, vor allem wird ihr vorgeworfen, den Konflikt mit Israel zu perpetuieren, indem es durch die kostenlose Versorgung von über 5 Millionen Palästinensern dazu beiträgt, den bequemen Status Quo zu erhalten, anstatt Anreize für eine Lösung des Problems zu liefern.
    Statistiken der UNWRA geben 5.115 755 Registrierte an. Allerdings werden nur 4.797 723 Flüchtlinge gezählt, die restlichen 318.032 laufen unter „Sonstige, die berechtigt sind, Dienste in Anspruch zu nehmen“. ..

  • Zoo von Tel Aviv freut sich über Nashorn-Nachwuchs

    Freude im Zoo von Ramat Gan bei Tel Aviv: Am Montag wurde dort ein Breitmaulnashorn geboren. In der freien Natur sind Breitmaulnashörner vom Aussterben bedroht. Umso grösser ist die Freude über Nachwuchs im Zoo von Tel Aviv. Überraschend war die Geburt allerdings nicht. Gut eineinhalb Jahre dauerte die Schwangerschaft von Mutter Tanda. Die 20-Jährige Nashorndame stammt auf ursprünglich aus Südafrika. In dem Zoo in Israel hat sie bereits einmal für Nachwuchs gesorgt. Breitmaul- oder auch Weisse Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Nach offiziellen Angaben haben Wilderer allein in Südafrika im letzten Jahr 448 Tiere getötet.

  • Kampf gegen das Erinnern

    „Die Wohnung“ ist eine wahre Geschichte über das Verdrängen. Als der Dokumentarfilmer und Jude Arnon Goldfinger die Wohnung seiner verstorbenen Grossmutter ausmistet, entdeckt er Briefe und Fotos, die zeigen: Die Verwandte war mit einem Nazi-Ehepaar befreundet – und das, obwohl Goldfingers Urgrossmutter im KZ starb.
    Was tun, wenn Oma Nazis mochte? Mit dieser Frage muss sich Goldfinger in seiner Dokumentation „Die Wohnung“ auseinandersetzen. Nach dem Tod seiner Grossmutter Gerda begibt er sich gemeinsam mit seiner Mutter in das Heim der Verstorbenen in Tel Aviv. Er erinnert sich an seine Jugend. Nur vier Stockwerke habe er hinauf gemusst und schon sei er mitten in Berlin gewesen. Nietzsche, Goethe und Schiller zieren die hölzernen Bücherregale, überall stehen Fotos aus der alten Heimat. Immer habe er sich auf Englisch mit der Grossmutter unterhalten, weil sie das Hebräische ablehnte und er des Deutschen nicht mächtig war. Denn Gerda und Kurt Tuchler sind erst nach Israel eingewandert, als sie nicht mehr anders konnten. 1936 verliessen sie das nationalsozialistische Deutschland. Ihre Heimat ist das Land dennoch geblieben, davon gibt die Wohnung Zeugnis.
    Stutzig wird der Filmer, als er in den Regalen der Tuchlers Nazipropaganda findet. Anscheinend hat Kurt Tuchler seinerzeit den Journalisten Leopold von Mildenstein nach Palästina begleitet…

  • Ulpana wird friedlich geräumt

    Die Bewohner von Ulpana verlassen ihre Siedlung im Westjordanland ohne Widerstand. Ein entsprechendes Abkommen schlossen sie am Dienstag mit israelischen Regierungsvertretern ab. Für die 33 Familien sollen 300 neue Wohneinheiten in der Ortschaft Beit El bei Ramallah errichtet werden.
    Nach eigenen Angaben stimmten die Siedler der Abmachung zu, weil „wir friedliche Leute sind“. „Dieser Kampf zwischen Brüdern reisst die israelische Öffentlichkeit allgemein und unsere Bevölkerung speziell auseinander“, hiess es laut der „Jerusalem Post“.
    In einer Mitteilung kritisierten die Ulpana-Bewohner, dass vor zwölf Jahren die Regierung von Ehud Barak die Israelis in dem umstrittenen Viertel angesiedelt habe. Sie habe ihnen als Anreiz besondere Zuwendungen gewährt und dafür gesorgt, dass die Häuser an die Infrastruktur angeschlossen wurden. Nun müssten sie diese Häuser wieder verlassen. „Wegen eines verfehlten und tendenziösen Verhaltens von juristischen Angestellten in den Ministerien für Verteidigung und für Justiz wurden Standpunkte vor dem Obersten Gericht vorgebracht, die der Wahrheit und der Moral und den Menschenrechten der Bewohner widersprechen.“
    Bis zum 1. Juli wollen die Bewohner Ulpana freiwillig räumen. Die Häuser sollen nicht zerstört, sondern zersetzt werden. Da sie illegal auf palästinensischem Land errichtet wurden, hatte das Oberste Gericht verfügt, dass das Viertel geräumt werden muss…

  • Israelische Schüler Sieger bei Strategiespiel-Weltmeisterschaft

    Vier Sechstklässer aus Maale Adumim haben bei einem Strategiespiel-Turnier in Rumänien Gold gewonnen. Das Turnier, an dem 30 Teams aus der ganzen Welt teilnahmen, ist Teil der Logik-Olympiade. Dame-Champions bei der Arbeit (Foto: Eshcolot Haviva Group) „Es ist wundervoll, die… Weiterlesen ›