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Palästinenser bei Angriff auf LKW-Fahrer erschossen
Ein LKW-Fahrer aus Aschkelon wurde in der Nähe Hebrons von Palästinensern angegriffen. Dabei erschoss er zwei von ihnen und verletzte einen dritten. Die Palästinenser baten den Fahrer um Hilfe für ihren beschädigten Traktor. Als er anhielt, schlugen sie mit Stangen und Keulen auf ihn ein. Der Fahrer wurde aus seinem LKW gezerrt, aber er konnte nach seiner Pistole greifen, mit der er auf seine Angreifer schoss. Zwei der Palästinenser wurden dabei getötet und der dritte floh in ein Krankenhaus in Hebron. Der verletzte Fahrer fuhr daraufhin zum nächsten Checkpoint, wo er den Vorfall meldete. Er gab an, dass er Angst hatte, entführt zu werden. Avi Dichter, früherer Chef des israelischen Inlandsgeheimdiensts Schin Bet, gab an, dass solche Überfälle durchaus mit dem Ziel durchgeführt werden können, Israelis zu entführen. Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, kommentierte diesen Vorfall auf übliche Weise: „Diese Siedler verüben unter der Aufsicht der israelischen Regierung und Armee kriminelle Akte,“ sagte er, wobei es bezeichnend ist, dass er einen Einwohner der Küstenstadt Aschkelon als Siedler bezeichnet. In Hebron, der Heimat der palästinensischen Angreifer, wurde diesen ein ehrenvolles Begräbnis zuteil, in dem sie als Märtyrer gefeiert wurden. Tausende Trauernde nahmen an der Beerdigung teil. Redner verurteilten jüdische Siedler sowie die Kriegsverbrechen des jüdischen Staates und forderten einen unabhängigen palästinensischen Staat mit Jerusalem als Hauptstadt.
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Offizierinnen äussern Sorge in Brief an Netanjahu
Die Rekrutierung zahlreicher Ultraorthodoxer für die Armee könnte gegen die Rechte von Soldatinnen verstossen und sich somit frauenfeindlich auswirken. Diese Bedenken haben nun etwa 20 Offizierinnen in einem Brief an Israels Premier Benjamin Netanjahu geäußert. Sie nahmen damit Bezug auf die geplante Abstimmung über das so genannte „Tal-Gesetz“.
„Wir fordern, dass dieser Schritt nicht in einer Weise ausgeführt wird, die sich gegen die Rechte der Frauen richtet“, bekunden die ranghohen Vertreterinnen. Den Brief adressierten sie an Netanjahu und das Komitee um den Abgeordneten Johanan Plesner (Kadima), das sich mit dem „Tal-Gesetz“ befasst. Darin ist die Befreiung Ultraorthodoxer vom Armeedienst geregelt. In diesem Sommer läuft es aus und steht zur Abstimmung bereit. Sollte das Gesetz abgeschafft werden, würden Ultraorthodoxe Militärdienst leisten müssen. Die Offizierinnen befürchten nun, dass deren Lebensweise zu frauenfeindlichen Tendenzen innerhalb der Armee führen könne. Darüber berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“.
„Das Komitee kann nicht für Gleichbehandlung auf Kosten der Frauenrechte werben“, betonen die Offizierinnen in dem Brief. „Wir beobachten mit größter Sorge die religiöse Radikalisierung, die sich in der Armee abzeichnet. Wir befürchten, dass sich die Situation verschlimmern kann, wenn die Ausführung dieses Plans nicht ordnungsgemäß auf die Rechte der weiblichen Soldaten abgestimmt ist.“
Ende Januar hatte Netanjahu bereits angekündigt, das Parlament über das „Tal-Gesetz“ abstimmen zu lassen. Damit wolle er die beste Lösung für alle Bürger finden, sagte der Premier. Die vorigen zwei Regierungen hatten es automatisch verlängert.
Schon vor der Gründung des Staates Israel hatte der Generalstabschef der Hagana, Israel Galili, am 9. März 1948 einen Tagesbefehl erlassen, der Jeschiva-Schüler vom Militärdienst befreite. Im Januar 1951 bestätigte David Ben-Gurion den Erlass in einem Brief. Drei Jahre später gelang es Verteidigungsminister Pinchas Lavon nicht, eine Einberufung der Talmudstudenten durchzusetzen.
Anfang Dezember 1998 verpflichtete der Oberste Gerichtshof Israels die Knesset zu einer gesetzlichen Regelung der Militärpflicht für Talmudschüler. Dadurch sollte festgelegt werden, unter welchen Bedingungen sie vom Wehrdienst befreit werden. Acht Monate später setzte Regierungschef Ehud Barak ein Komitee unter Vorsitz des Richters Zvi Tal ein, das eine Empfehlung ausarbeiten sollte.
Im April 2000 stellte dann das „Tal-Komitee“ fest, dass die Einberufung der Jeschiva-Schüler eine gesellschaftliche und keine militärische Frage sei. Gleichzeitig stellte der Ausschuss einen Gesetzesentwurf vor, der im Juli desselben Jahres von der Knesset in erster Lesung verabschiedet, in der Folgezeit als „Chok Tal“ (Tal-Gesetz) bekannt und im Juli 2002 nach zweijähriger Überarbeitung in zweiter und dritter Lesung verabschiedet wurde. Das Gesetz trat im Februar 2003 in Kraft – allerdings für einen Zeitraum von nur fünf Jahren… -
Medienzentrum gegen Antisemitismus im Netz
Die Zionistische Weltorganisation hat eine Medienaufsicht eingerichtet. Damit will sie gegen Antisemitismus im Internet vorgehen.
Die Abteilung heisst „Medienzentrum zur Bekämpfung von Antisemitismus“ und soll ihren Standort in Jerusalem haben. Sowohl Haupt- als auch Ehrenamtliche sollen von dort Webseiten auf antisemitische und antiisraelische Inhalte untersuchen. „Das neue Medienzentrum soll entsprechende Inhalte löschen oder in wichtigen Foren Stellung nehmen“, heißt es in einer Mitteilung der Zionistischen Weltorganisation (WZO).
Die Organisation wurde im Jahr 1897 von Theodor Herzl in Basel gegründet. Der Verband richtet seitdem in unregelmässigen Abständen den „Zionistischen Weltkongress“ aus. An ihm nehmen Juden aus der ganzen Welt teil. -
München 1972: Deutsche Neonazis halfen Olympia-Attentätern
Sie nannten sich „Schwarzer September“: Palästinensische Attentäter entführten während der Olympischen Spiele 1972 in München israelische Sportler und ermordeten sie. Nach Informationen des SPIEGEL bekamen sie dabei tatkräftige Unterstützung – aus der deutschen Neonazi-Szene. Die palästinensischen Terroristen, die während der Olympischen Spiele 1972 israelische Sportler als Geiseln nahmen und ermordeten, hatten Helfer aus der deutschen Neonazi-Szene. Das geht aus Akten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hervor, die der Inlandsgeheimdienst auf Antrag des SPIEGEL jüngst freigegeben hat.
In dem über 2000 Seiten umfassenden Konvolut findet sich ein Fernschreiben, das die Dortmunder Kriminalpolizei im Juli 1972, rund sieben Wochen vor dem Anschlag, an das BfV geschickt hat. Darin heißt es, dass sich Saad Walli, ein Mann „arabischen Aussehens“ konspirativ mit dem deutschen Neonazi Willi Pohl getroffen habe, der gegenüber seinem damaligen Arbeitgeber mit Kontakten zum radikalen Flügel der PLO geprahlt habe. Saad Walli war ein Deckname des palästinensischen Terroristen Abu Daud, des Drahtziehers des Olympia-Anschlags.
In den Unterlagen finden sich keine Hinweise darauf, dass die von der Dortmunder Polizei informierten Landeskriminalämter, das Bundeskriminalamt oder der Verfassungsschutz etwas unternommen hätten, um Daud zu finden. Und so konnte der Palästinenser in Deutschland offenbar unbehelligt die Aktion im Olympischen Dorf vorbereiten…. -
Sorge um Grenzsicherheit nach neuem Überfall
Ein neuer Überfall von Extremisten hat in Israel Sorge um die Stabilität der Westgrenze zu Ägypten ausgelöst. Der Zwischenfall ereignete sich in einer an den Sinai grenzenden Wüstenregion. Kurz danach flog die israelischen Luftwaffe einen Angriff im Gazastreifen.
Drei schwer bewaffnete Extremisten drangen nach Angaben der israelischen Armee über die Sinai-Wüste auf israelisches Gebiet vor und eröffneten das Feuer auf eine Gruppe von Bauarbeitern, die an der Errichtung eines Grenzzauns zu Ägypten arbeiteten. Einem Armeesprecher zufolge feuerten die Angreifer auch eine Panzerfaust ab. Einer der Arbeiter, arabischer Israeli, wurde bei dem Überfall getötet. Herbeigeeilte Soldaten erschossen zwei der Angreifer.
Eine grossangelegte Suche nach weiteren Eindringlingen blieb Medienberichten zufolge ohne Ergebnis. Der Zwischenfall ereignete sich in einer von nur wenigen landwirtschaftlichen Genossenschaften besiedelten Wüstenregion bei Be’er Milka rund 30 Kilometer südlich des Gaza-Streifens…. -
Die Wahrheit über Terrorismus
Seit vielen Jahren kämpft die Welt nun schon mit dem Problem des weltweiten Terrorismus und gibt sich alle Mühe, ihn auszumerzen. Zahlreiche Kommentatoren und Akademiker begründen ihre Karriere auf tiefgreifenden Analysten und pseudo-wissenschaftlichen ökonomischen und politischen Erklärungen für die Wurzeln dieses Phänomens. Die Wahrheit ist zwar weitaus einfacher, die Welt besteht jedoch darauf, an ihrer Blindheit festzuhalten und diese haltlosen Theorien für wahr zu halten.
Eine Denkschule favorisiert dabei die wirtschaftliche Erklärung: Terrorismus ist die Waffe der Armen – sie brauchen nur ein Haus und ein Auto, und schon wird alles gut. Man könnte annehmen, dass die Anschläge vom 11. September, die vor allem von Muslimen aus wohlhabenden Familien ausgeführt wurden, ebenso wie verschiedene Anschläge in Europa, die von einheimischen Muslimen durchgeführt wurden (und beispielsweise nicht von armen Afghanen) diese Theorie ins Wanken bringen. Doch dies ist nicht geschehen… -
ZAHAL bringt Schmugglerschiff auf
Die Marine der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hat am Mittwoch ein palästinensisches Schmugglerschiff aufgebracht.
Das Schiff war auf dem Weg zum Gazastreifen und hatte hauptsächlich Ersatzteile für Autos geladen.
Schmugglerschiffe werden häufig für den Waffenschmuggel in den Gazastreifen eingesetzt. Dies war auch der Grund für den Einsatz von ZAHAL. -
Gordon und Frishman unter den 10 schönsten Stadt-Stränden
Das Internetportal Yahoo! hat zwei Tel Aviver Strände unter die zehn schönsten urbanen Strände der Welt gewählt. Die Strände „Gordon“ und „Frishman“ befinden sich damit in einer Reihe mit Venice Beach in Los Angeles, Ipanema in Rio, South Beach in Miami und Bondi Beach in Sydney.
Über die beiden israelischen Strände steht auf der Seite zu lesen: „Wenn Jerusalem die verantwortungsvolle grosse Schwester in Israel ist, dann ist Tel Aviv die kleine wilde Schwester, mit der man Spaß haben kann. An den warmen Tagen eilen die Tel Aviver an die 13 Strände der Stadt und bevölkern die 13 km am Mittelmeer.
Der Strand Gordon-Frishman in der Nähe des Stadtzentrums ist der Strand, an dem man sich am besten sehen lassen sollte. Strandbars, DJs und Beachvolleyball-Felder ziehen ein kosmopolitisches Publikum an, und an den Wochenenden sollte man schon früh da sein, um einen Platz zu bekommen.“ -
Palästinensischer Fussball-Verband: Keine U21-EM in Israel
Der Palästinensische Fussball-Verband PFA hat die Europäische Fussball-Union (UEFA) aufgefordert, Israel die Gastgeberrolle der U21-EM 2013 zu entziehen. Als Grund führte Dschibril Radschub, der Präsident der PFA, die Inhaftierung palästinensischer Fussballspieler ohne Gerichtsbeschluss an.
In einem Brief an UEFA-Präsident Michel Platini äusserte sich Radschub besorgt über drei Spieler: den palästinensischen Mittelfeldspieler Mahmud al-Sarsak, den Olympia-Torwart Omar Abu Rois und Ramallah-Spieler Mohammed Nimr. Alle drei seien in Israel ohne Anklage inhaftiert. „Wir sind zutiefst besorgt über die Situation unserer Fussballspieler. (…) Wir bitten Ihre Exzellenz, Israel nicht die Ehre zu geben, Gastgeber der nächsten UEFA-U21-Meisterschaft 2013 zu sein“, schreibt Radschub in dem Brief an Platini mit dem Datum vom Dienstag. Dieses Schreiben liegt der französischen Nachrichtenagentur AFP vor.
Von der UEFA gibt es nach Angaben der Agentur derzeit noch keinen Kommentar dazu… -
Katholischer Hassbrief gegen Israelis
Die katholische Kirche in Goa, Indien, hat am Dienstag einen kritischen Brief über Israelis veröffentlicht. In den israelischen Medien wurde dies unter der Überschrift „Steigender Antisemitismus in Goa“ veröffentlicht. „Zu lange haben wir zugeschaut und unsere Solidarität mit den palästinensischen Christen im Hintergrund versteckt“, heisst es in dem Brief, der den palästinensischen Kirchen in Israel zugeschickt wurde. „Es wird allmählich Zeit, dass wir dies ändern und das Leben der palästinensischen Christen verbessern. Wir sind über die israelische Eroberung des Landes entsetzt, darüber wie Israelis den Palästinensern das Land stehlen, Mauern bauen und ihre Häuser zerstören. Wir verstehen einfach nicht, wie eine Bevölkerung (Juden) ihren Unabhängigkeitstag auf Kosten der palästinensischen Tragödie feiern kann.“ Bis hierhin kritisiert die katholische Kirche Israels Politik. Danach fährt der Brief fort und greift das Verhalten der jungen Israelis in Indien an. Laut Brief basiert diese Kritik auf einer „gründlichen Forschung“. „Unsere Forschungen ergaben, dass diese Israelis die Menschlichkeit verloren haben und als entlassene Soldaten einer brutalen Militärherrschaft sich nun selbst kaputt machen.“ Darüber hinaus wird gemäss der katholischen Forschung aus Indien laut, dass die Israelis wegen ihrer Brutalität und Tötung von Palästinensern durchgedreht sind. „Überall, wo die Israelis und Juden sind, wollen sie herrschen. Nicht nur dass, sie trinken Alkohol und konsumieren nur Rauschgift. Die Israelis küssen sich in aller Öffentlichkeit und wollen nur Sex.“ Wer so etwas ausschliesslich gegen junge Israelis nach ihrem dreijährigen Militärdienst verlauten lässt, lügt. Jugendliche, die nach Indien gehen, toben sich fast alle aus, darunter Amerikaner, Deutsche, Franzosen, Engländer etc. Gegen diese veröffentlichte die katholische Kirche keinen Hassbrief, lediglich gegen die wenigen Israelis, die über die Stränge schlagen. Der israelische Botschafter in Indien, Alon Uschpis, meldete den israelischen Medien, dass die christliche Kirche in Indien mit dem Brief gegen Israelis absolut nicht einverstanden sei. „Kirchenführer aus Goa waren kürzlich in Israel, daher ist dieser Brief einfach unverständlich.“ Selbst der indische Tourismusminister in Goa war über den katholischen Brief gegen Juden erschüttert…