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  • Infosys und das wissenschaftliche Hauptamt Israels unterzeichnen Absichtserklärung

    Ziel: die Verbesserung eines Innovationsökosystems um industrielle Herausforderungen von Kunden anzugehen
    Infosys, ein weltweit führendes Beratungs- und Technologiedienstleistungsunternehmen, gab heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit dem Staat Israel bekannt, mit dem die Kooperation zur Verbesserung der industriellen Forschung und Entwicklung besiegelt werden soll. Diese Absichtserklärung ist Teil des „Global Enterprise Collaboration Program“, welches vom wissenschaftlichen Hauptamt Israels entwickelt wurde, um Innovationen durch ein weltweites Ökosystem voranzutreiben.
    Die Absichtserklärung schafft einen Rahmen für industrielle Kooperationen zwischen Infosys und israelischen Unternehmen aus den neu entstehenden Technologiebereichen Cloud, Informationssicherheit, Sensoren, Analytics und Nachhaltigkeit. Mit einer starken weltweiten Kundenbasis über verschiedene Branchensegmente hinweg und mit einer nachweislichen Expertise im innovationsgetriebenen Wachstum von Unternehmen wird Infosys wertvolle Einblicke für entsprechende Herausforderungen und Lösungen über verschiedene Branchen hinweg bieten können…

  • Wüstenmaus spuckt scharfe Samen wieder aus

    Von dem Verhalten profitiere letztlich auch die Pflanze, schreibt das Team um Michal Samuni-Bland vom Technion-Israel Institute of Technology in Haifa (Israel): Die ausgespuckten Samen keimten zumindest im Labor problemlos aus – und zwar doppelt so schnell wie Samen, die im Inneren der Früchte verblieben waren. Die Pflanze habe ein eigentlich Samen-fressendes Nagetier in einen Samenverteiler verwandelt, der ihr selbst bei der Fortpflanzung helfe, fassen die Forscher zusammen.
    Ochradenus baccatus gehört zu den sogenannten Resedagewächsen. Die Sträucher bilden das ganze Jahr über Früchte. Jede Beere enthält bis zu 20 Samen. Viele Tiere in dem Verbreitungsgebiet der Sträucher fressen die Beeren oder andere Teile der Pflanze, so auch Kamele, Eidechsen und viele Vögel. Sobald die Samen der Beeren zerbissen werden, werden Enzyme frei, die giftige Substanzen im Fruchtfleisch aktivieren. Dabei wird unter anderem Isothiocyanat gebildet – eine Substanz, die für den scharfen und charakteristischen Geschmack von Senf verantwortlich ist. Einigen Tieren scheint das nichts auszumachen, der Maus ist diese Mahlzeit jedoch zu scharf…

  • Fussball: Karlsruher SC verpflichtet Israel-Legionär Bölstler

    Der deutsche Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC hat Manuel Bölstler vom israelischen Zweitligisten Hapoel Kfar Saba verpflichtet. Der 29-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei den Badenern. «Er ist ein sehr zweikampfstarker Mittelfeldspieler, der das Herz am rechten Fleck hat», sagte Trainer Markus Kauczinski…. Weiterlesen ›

  • Waffenlager im Toten Meer entdeckt

    Schatten der Vergangenheit: Der sinkende Wasserspiegel des Toten Meeres hat zahlreiche alte Waffen und Militärausrüstung ans Tageslicht befördert. Dank des Salzgehaltes sind sie gut erhalten. Nach einer Untersuchung der israelischen Armee handelt es sich um deutsche Waffen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.
    Die Zahl der am nördlichen Ufer des Toten Meeres gefundenen Waffen gehe in die Tausende, berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“: Granaten, Kugeln, Gewehre, Pistolen, Sprengsätze und alte Funkgeräte. Bereits vor einigen Jahren hätten Touristen verdächtige Munition gefunden, die aus dem Wasser auftauchte. Daraufhin begann das Ingenieur-Corps der israelischen Streitkräfte mit der Untersuchung der Funde, die nun abgeschlossen sei.
    Offenbar handelt es sich um Waffen aus dem Ersten Weltkrieg, vermutet Oberst Jaron Beit-On. Auf einigen Waffen befänden sich Prägungen mit dem Herstellungsjahr 1895. „Unsere Untersuchungen zeigten, dass ein deutsches Regiment während dieser Zeit am nördlichen Toten Meer stationiert war.“ An der Seite der Türken hätten die Deutschen in dem Gebiet gegen die Briten gekämpft.
    „Wir glauben, dass sie ihre Waffen im Toten Meer zurückgelassen haben, nachdem sie verloren hatten und gezwungen waren, nach Europa zurückzukehren. Vermutlich sind sie mit Booten auf das Tote Meer gefahren und haben die Granaten, Gewehre und den Rest der Waffen in gleichen Abständen versenkt.“…

  • Hamas fordert Deutschland zur Aufnahme von Juden aus Israel auf

    Die seit fünf Jahren im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas hat weiterhin keinerlei Absicht, Israel anzuerkennen. Der Hamas-Führer Mahmud Al-Sahar forderte stattdessen Deutschland auf, Juden aus Israel aufzunehmen. „Es wäre gut, die Juden nach Deutschland zu bringen“, sagte Al-Sahar in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
    Seine Organisation fordere weiterhin ein Ende des jüdischen Staates im Nahen Osten und die Vertreibung der meisten Juden. Dafür werde der bewaffnete Kampf bis zum Sieg fortgesetzt, gab sich Al-Sahar unnachgiebig. Unmittelbar vor dem fünften Jahrestag der Machtübernahme im Gazastreifen durch die Hamas am 15. Juni 2007 äußerte er sich unnachgiebig.
    Auf die Frage, wie sich seine Forderungen mit den Menschenrechten der Israelis vereinbaren liessen, antwortete er, die Hamas fühle sich nur für die Rechte der Palästinenser zuständig. „Wir haben das Problem nicht geschaffen, und wir müssen es deshalb auch nicht lösen. Das sollen die Zionisten und die Mächte der Kolonialära tun, die haben sie ja auch hierher gebracht“, meinte Al-Sahar.
    Grosszügig werde die Hamas nur mit Juden umgehen, die schon immer in Palästina gelebt hätten und mit denjenigen, die aus arabischen Ländern gekommen seien, sagte der 67-Jährige. Alle anderen müssten verschwinden. Dann kam er wieder auf Deutschland zu sprechen: „Ihr seid ein grosses Land und für ihre Vertreibung (der Juden aus Europa) verantwortlich, weil ihr ein grosses Massaker an ihnen begangen habt.“ Der Hamas-Führer fügte hinzu: „Ihr solltet sie wirklich nehmen. Sie sind kultiviert, brillant und haben viel Geld. Das ist ein gutes Gift für euch.“…

  • Gilad Schalit wird Sportkolumnist

    Nach fünf Jahren Gefangenschaft ruft nun die weite Welt des Sports: Gilad Schalit schreibt zukünftig Sportkolumnen für die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Damit münzt der 25-Jährige seine Begeisterung für Sport in eine berufliche Tätigkeit um. Der ehemalige Soldat erlangte als Gefangener der Hamas weltweite Bekanntheit.
    Für seine neue Tätigkeit kommt Schalit in der Welt herum: Zunächst geht es nach Miami, um am kommenden Sonntag die Finalspiele der amerikanischen Basketball-Meisterschaft (NBA) zu besuchen und Spieler zu treffen, berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Danach reist er nach Kiew zu den Finalspielen der Fußball-Europameisterschaft.
    Die Jahre zuvor gestalteten sich für Schalit weniger angenehm: Während seines Wehrdienstes, den er im Juli 2005 antrat, entführte ihn die Terror-Organisation Hamas Ende Juni 2006 in den Gazastreifen. Über fünf Jahre war er ihr Gefangener. Am 18. Oktober 2011 kam er im Austausch für 1.027 Palästinenser frei, die in israelischer Haft saßen.
    „Vor ein paar Monaten war er ein Gefangener der Hamas, jetzt besucht er die Finalspiele der NBA“, freut sich Arik Henig. Der in Israel bekannte Sportkolumnist von „Yediot Aharonot“ hat das Engagement Schalits eingefädelt. „Ich glaube nicht, dass es noch jemanden in der Welt gibt, der sowohl die Finalspiele der NBA als auch der Europameisterschaft besucht. Er wird Spieler treffen und es lieben, David Stern (seit 1984 Kommissar der NBA) zu interviewen.“…

  • Erstes israelisches Filmfestival in Grossbritannien

    Am Donnerstag hat in London das erste israelische Filmfestival in Grossbritannien begonnen (http://www.seret.org.uk). Die Motivation für die Kulturveranstaltung sind laut Mitveranstalterin Odelia Haroush anti-israelische Proteste gewesen. Bis Montag werden insgesamt 14 israelische Filme gezeigt.
    „Seret“, das hebräische Wort für Film: Diesen Namen trägt das erste „London Israeli Film & Television Festival“. Die Idee dazu hatten drei Frauen: Haroush, ehemalige Managerin des Londoner Kosmetiklandes Ahava, Anat Koren, Chefredakteurin des hebräischen Magazins London, und Patty Hochmann, Mitglied der Israelischen Filmakademie. Haroush sagte gegenüber der israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“: „Wir realisierten, dass es kein israelisches Filmfestival in London gab, wie es sie in vielen Städten auf der ganzen Welt gibt, wie zum Beispiel in New York, Chicago, Amsterdam und Paris.“ Die israelische Film- und Fernsehindustrie floriere, TV-Programme würden von US-amerikanischen und britischen Vertreibern gekauft. „Wir wollten dem Publikum in Grossbritannien die Kultur und die soziale Vielfalt des täglichen Lebens in Israel durch die Medien Film und Fernsehen näher bringen.“
    Haroush arbeitete als Managerin in einem Geschäft der Kosmetikmarke „Ahava“ in London. Dort werden israelische Pflegeprodukte verkauft. Wöchentlich machte sie laut eigenen Angaben Erfahrungen mit anti-israelischen Protesten. Dies sei eine Motivation für die Filmtage gewesen.
    Zum Festival werden unter anderem die für den Oscar nominierten Filme „Footnote“, „Ajami“ und „Waltz with Bashir“ sowie die Oscar prämierte Kurzdokumentation „Strangers No More“ gezeigt. Des Weiteren soll es eine Konferenz für Filmemacher geben. Das Publikum erhalte die Möglichkeit, mit einigen Regisseuren zu sprechen…

  • Umfrage: die meisten Israelis unterstützen Siedlungen

    Eine neue Umfrage des Maagar Mohot Instituts und der Universität von Ariel zeigt, dass die Unterstützung der Israelis für Siedlungsbau und die Siedlerbewegung insgesamt gestiegen ist. Die Umfrage, die nur im „Kernland“ Israels durchgeführt wurde, also ohne Siedler, zeigt, dass 64 Prozent der Befragten weiteren Siedlungsbau in Judäa und Samaria (so genanntes Westjordanland) befürworten, während nur 15 Prozent einen Baustopp der Siedlungen wollen, das sind 20 Prozent weniger als letzes Jahr. Die israelische Bevölkerung scheint heutzutage weniger bereit zu sein, Land für Frieden abzugeben. 46 Prozent sind gegen jegliche territoriale Konzessionen, diese Zahl steigt ständig in den letzten Jahren. 73 Prozent der Befragten halten eine Zweistaatenlösung nicht förderlich für den Frieden, fast 10 Prozent mehr als letztes Jahr. Auch die Popularität von Premierminister Benjamin Netanjahu unter „Nicht-Siedlern“ steigt stetig, 58 Prozent denken, er sei ein guter Regierungsschef Israels…

  • Israelischer Ex-Soldat will Palästinenser werden

    Ein israelischer Ex-Soldat will einem Bericht der Zeitung «Haaretz» zufolge Palästinenser werden und hat sich damit zwischen alle Stühle gesetzt. Die Palästinenser trauen ihm nicht und die Israelis verdächtigen ihn des Terrorismus.
    Andrej Pschenichnikow sei vor einigen Monaten in die Nähe von Bethlehem gezogen und habe sich dort als Kellner und Bauarbeiter durchgeschlagen, berichtete die Zeitung am Freitag weiter. Er habe „am politischen Kampf für die Rechte der Palästinenser“ teilnehmen und „das privilegierte zionistische Leben aufgeben“ wollen, wurde der 24-Jährige zitiert.
    „Ich wollte zeigen, dass ein Leben mit den Palästinensern möglich ist, wenn man ihnen nicht als Feind begegnet“, habe der junge Mann gesagt, der in der früheren Sowjetunion geboren wurde und vor elf Jahren nach Israel kam. Als Soldat war er unter anderem auch im Westjordanland eingesetzt.
    Sein Leben bei den Palästinensern endete jedoch vorerst, als ihn die palästinensische Polizei auf Gesuch der israelischen Behörden festnahm und nach Israel abschob. Dort wurde ihm zunächst vorgeworfen, ein Terrorist zu sein, der die Zerstörung Israels beabsichtige, dann aber wurde er freigelassen. Auch sein Wunsch, die israelische Staatsbürgerschaft abzulegen, sei bisher nicht erfüllt worden.

  • Sitzungen versäumt: Lieberman muss zahlen

    Israels Aussenminister Avigdor Lieberman hat zu viele Plenarsitzungen versäumt. Dafür wird ihm jetzt ein Teil seines Gehaltes abgezogen. Das verkündete das Ethik-Komitee der Knesset am Dienstag.
    Lieberman habe an 38 Knesset-Sitzungen nicht teilgenommen – das waren acht mehr, als zulässig. Nur 16 Mal könne die Abwesenheit dienstlich begründet werden. Dem Minister werde dafür nun das Gehalt von vier Tagen abgezogen.
    Der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ zufolge rügte das Ethik-Komitee ausserdem den Kadima-Vorsitzenden Schaul Mofas. Der Vize-Premier habe 25 Sitzungen verpasst – fünf mehr als erlaubt. Mofas begründete seine Abwesenheit mit Schwierigkeiten bei der Zeitplanung aufgrund der letzten Kadima-Wahlen. Er betonte, Knesset-Sitzungen seien für ihn von äusserster Wichtigkeit. Das Komitee wies die Begründung zurück. Es blieb jedoch vorerst bei einer Verwarnung, da es sich um Mofas‘ erste Verletzung der Regeln gehandelt habe…