Autoren-Archive
-
IOC warnt vor Boykott von Israelis
Ein Boykott israelischer Athleten widerspricht dem olympischen Geist. Dies betonte das Internationale Olympische Komitee (IOC) angesichts einer Ankündigung aus Algerien, die Sportler könnten möglicherweise in London nicht gegen Kontrahenten aus Israel antreten.
„Es kann aus keinem Grund eine Diskriminierung von Teilnehmern der Olympischen Spiele geben“, teilte IOC-Sprecherin Emanuelle Moreau laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ mit. „Die Weigerung, wegen der Religion oder Nationalität eines Sportkollegen oder Teams an einer olympischen Veranstaltung teilzunehmen, wäre nicht nur ein unsportliches Verhalten. Es wäre auch ein ernster Verstoss gegen den Ethikcode des IOC, die Grundsätze der olympischen Charta und den Eid der Athleten. Wenn ein Athlet oder Team nicht in der Lage ist, im Geiste von Freundschaft und Fair Play zu den Spielen zu kommen, dann sollten sie zu Hause bleiben.“
Im vergangenen Monat hatte der algerische Kajakfahrer Nasreddine Baghdadi einen Weltcup abgesagt, weil der Israeli Roei Yellin daran teilnahm. Der Präsident des Algerischen Olympischen Komitees, Rachid Hanifi, sagte, alle Algerier könnten sich möglicherweise weigern, in London gegen Israelis anzutreten. „Es besteht eine Verpflichtung, unsere Regierung zu fragen, ob wir Israel im Sport begegnen müssen“, zitierte ihn die Londoner „Times“ in der vorigen Woche. „Unsere Athleten repräsentieren das ganze Land, nicht nur unser olympisches Komitee.“… -
Bilaterale Gespräche zwischen Israel und dem Vatikan
Am Dienstag ist im Vatikanpalast die ständige bilaterale Arbeitskommission zwischen Israel und dem Heiligen Stuhl zusammengetroffen. Thema des Treffens waren Verhandlungen zu Artikel 10, Paragraf 2 des Grundsatzabkommens zwischen dem Vatikanstaat und Israel.
An dem Treffen nahmen Monsignore Ettore Basestrero, Staatssekretär für internationale Beziehungen im Vatikan, und der Stellvertretende Aussenminister Danny Ayalon teil.
Die Verhandlungen verliefen in einer konstruktiven Atmosphäre. Die Kommission stellte fest, dass entscheidende Fortschritte auf dem Weg zu einem endgültigen Abkommen erzielt worden seien.
Die Gesprächsparteien kamen überein, dass das nächste Treffen am 6. Dezember dieses Jahres im Aussenministerium des Staates Israel stattfinden wird. -
1.000 Tote gegenüber 40 Toten
Was in Syrien vorgeht, macht Israel grosse Sorgen. Das steigende Chaos in den arabischen Ländern ist gemäss israelischen Sicherheitsexperten wie auch hochrangigen Militäroffizieren eine wachsende Gefahr für den Judenstaat. 15.000 Syrer, darunter 1.200 Kinder, sind gemäss ausländischen Quellen seit dem Ausbruch der Unruhen in Syrien vor 14 Monaten ums Leben gekommen. In Israel sind in den letzten 20 Jahren gemäss der linksliberalen Menschrechtsorganisation Betzelem 9.500 Palästinenser ums Leben gekommen, darunter bewaffnete Terroristen wie auch Zivilbevölkerung. In Syrien wurden über 1.000 Tote pro Monat gezählt, wobei in Israel weniger als 40 Palästinenser per Monat ums Leben kamen. Auf der israelischen Seite sind ebenso in derselben Periode etwa 2.000 Zivilisten und Soldaten ums Leben gekommen. Aber dennoch ist die Kritik gegen Israel immer lauter obwohl die Todeszahl im israelisch-palästinensischen Konflikt viel geringer ist.
In den letzten Tagen melden ausländische Medien, dass der syrische Staatschef Baschar el Assad die Kontrolle in seinem Land verliert und Kinder als lebendige Schutzschilder gegen die Revolutionäre in seinem Volk missbraucht. Darüber hinaus gab die amerikanische Aussenministerin Hillary Clinton bekannt, dass Russland neue Hubschrauber an Syrien verkaufte, die für Assads Überlebenskampf gegen die syrische Zivilbevölkerung benutzt werden. In den israelischen Medien wird bereits über einen neuen Kalten Krieg zwischen Russland und den USA diskutiert. Russland ist weiterhin gegen das internationale Einmischen in Syrien, denn es will nicht noch eine Station und Waffenkäufer im Nahen Osten verlieren… -
Soldat nach Schüssen auf Palästinenser suspendiert
Die israelische Armee hat einen Soldaten vorläufig aus dem Dienst entlassen, weil er eine Auseinandersetzung in Nabi Saleh mit zwei Palästinensern nicht gemeldet hatte. Die Palästinenser bewarfen ihn mit Steinen und er schoss offenbar scharf zurück. Die „Palästinensische Volkskampffront“ hielt das Scharmützel in einem Video fest.
Die Auseinandersetzung habe am 1. Juni in Nabi Saleh stattgefunden, einem Dorf im Westjordanland in der Nähe der Stadt Ramallah, berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Das Video davon habe die „Palästinensische Volkskampffront“ der israelischen Armee zugespielt. Diese habe daraufhin die Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Aufgrund der ersten Eindrücke bestätigte die Armee, dass der Soldat scharfe Munition benutzt hat. Laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ ist der Soldat bis zum Ende der Ermittlungen von seinen Pflichten entbunden, da er es unterlassen habe, den Vorfall zu melden.
Der Mitschnitt zeigt, wie die beiden Palästinenser versuchen, einen israelischen Soldaten mit Steinen zu treffen. Auch der Soldat wirft zunächst Steine in Richtung der Palästinenser. Dann greift er zu einer Rauchgranate und gibt schliesslich Warnschüsse mit seiner Waffe ab. Einige der Kugeln scheinen in unmittelbarer Nähe der Palästinenser einzutreffen. Die beiden ergreifen daraufhin die Flucht.
In Nabi Saleh kommt es seit mehr als drei Jahren zu wöchentlichen Demonstrationen, die sich gegen die in der Nähe gelegene israelische Siedlung Halamisch richten. Die Bewohner von Halamisch würden vom Land Besitz ergreifen, das zu Nabi Saleh gehört, lautet der Vorwurf. Ausserdem protestieren die Bewohner gegen die militärische Präsenz Israels im Westjordanland. Bei den Demonstrationen gibt es regelmässig Auseinandersetzungen mit der israelischen Armee… -
Konsortium nimmt neues Gasfeld in Betrieb
Ein israelisch-amerikanisches Konsortium hat heute verkündet, dass ab sofort Gas vom Feld Yam Tethys nach Israel fliessen kann – einen Monat vor der geplanten Inbetriebnahme. Noble Energy und Delek Drilling gaben heute bekannt, den Betrieb aufgenommen zu haben und 150 Millionen Kubikfuss Gas liefern zu können. Das auch als »Pinncales« bekannte Feld liegt nur drei Kilometer vom Mari B-Feld entfernt.
Dessen absehbare Erschöpfung sowie der gekündigte Gasliefervertrag mit Ägypten hatten die israelische Regierung gezwungen, nach kurz- und mittelfristigen Alternativen Ausschau zu halten, solange die riesigen Gasfelder »Tamar« und »Leviathan« noch nicht genutzt werden können. Die Lieferstart am heutigen Tag spart laut Schätzungen des israelischen Wirtschaftsblattes Globes den Staat allein in diesem Sommer umgerechnet 130 Millionen US-Dollar.
Um die Erschliessung zu beschleunigen, hatte die israelische Regierung in ihrem neuen Gesetz zur Besteuerung des Energiesektors von 2011 steuerliche Erleichterungen für Förderungen bereit gestellt, die vor 2014 beginnen. So konnte etwa das »Tamar«-Konsortium um das amerikanische Unternehmen Noble Energy und die israelischen Partner Delek Drilling und Avner bei schneller Umsetzung damit rechnen, erst nach einer zweihundertprozentigen Rendite Steuern für das Megaprojekt zu bezahlen. -
Palästinensischer Kindergarten fördert Hass auf Israel
Gekleidet in Uniformen der „Al-Kuds-Brigaden“, Spielzeuggewehre in den Händen und anti-israelische Parolen auf den Lippen – so feierten Kinder im Gazastreifen ihren Abschied aus einem Kindergarten. Geführt wird die Einrichtung von der Terrorgruppe Islamischer Dschihad.
„Es ist unsere Pflicht, die Kinder zu lehren, den Widerstand, Palästina und Jerusalem zu lieben. So lernen sie die Bedeutung Palästinas kennen und erfahren, wer ihr Feind ist“, zitiert die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ den Direktor der Einrichtung.
Für die Abschlussfeier trugen die Kinder die Uniformen der „Al-Kuds-Brigaden“, des militärischen Flügels des Islamischen Dschihad. Viele von ihnen hielten Portraits von Fathi Schakaki hoch, dem Gründer der Terrorgruppe. Jedes Kind erhielt von der Einrichtung ein Spielzeuggewehr. Während der Zeremonie mussten sich die Kinder neben Attrappen von Särgen aufstellen. Diese waren in die Flaggen verschiedener Palästinensergruppen gehüllt. Auf ihnen befanden sich Fotos von sogenannten „Märtyrern“.
„Wenn ich gross bin werde ich mich dem Islamischen Dschihad und den ‚Al-Kuds-Brigaden‘ anschliessen. Ich werde den zionistischen Feind bekämpfen und Raketen auf ihn abfeuern bis ich als Märtyrer sterbe und mich meinem Vater im Himmel anschliesse“, erzählt Hamsa. Der Junge fügt hinzu: „Ich liebe den Widerstand und die Märtyrer und Palästina, und ich möchte mich bei den Zionisten in die Luft sprengen und sie bei einem Selbstmordattentat in einem Bus töten.“… -
Afrikanische Illegale verstecken sich bei Beduinen
Während die israelische Polizei in Eilat und Tel Aviv eine Razzia gegen afrikanische Arbeitsmigranten aus Südsudan unternimmt und diese gesetzlich mit Flug und 1.000 Euro Bonus in der Hand nach Hause fliegt, verstecken sich immer mehr afrikanische Eindringlinge in den Beduinenstädten wie Rahat in der Negevwüste. Warum? Dort werden sie nicht sofort als Fremde erkannt und sie können sich mit den Beduinen in arabischer Sprache besser unterhalten. In den israelischen Medien haben moslemische Arbeitsmigranten ihr Wohlergehen unter den Beduinen betont. „Wir werden sehr gut von den Beduinen behandelt“, sagte Abed el Dschuad aus dem Sudan. „Die Beduinen sind wie unsere Brüder, sie geben uns Arbeit und respektieren uns. Gemeinsam beten wir in der Moschee und am wichtigsten, hier wird nicht gegen uns protestiert.“
Pro Stunde erhalten die afrikanischen Arbeitsmigranten 4 Euro und bezahlen 40 Euro monatlich für ein Bett in einem Zimmer, wo mehrere Afrikaner zusammenschlafen… -
Die meisten Araber wollen in Israel leben
Die palästinensische Autonomiebehörde, internationale Medien und sogar gewählte arabisch-israelische Politiker versuchen, das Leben von Arabern in Israel als unterdrückt und miserabel darzustellen. Immer wieder jedoch werden diese Theorien von der Wirklichkeit widerlegt.
Am deutlichsten sprechen die Stimmen der israelischen Araber selbst, wenn sie denn einmal nach ihrer Meinung gefragt werden. In einer jährlichen Umfrage der Universität von Haifa, die diese Woche veröffentlicht wurde, wurde wieder deutlich, dass die grosse Mehrheit (68.3%) der Araber lieber in Israel, als in einem anderen Land der Welt leben möchten. 71% der Araber antworteten lediglich, dass Israel ein guter Ort zum Leben sei und 60 Prozent nannten es ihre Heimat.
In scheinbarem Widerspruch dazu antworteten 80% der Befragten, dass die Juden Schuld an der „Nakba“ seien, der „Katastrophe“ (Gründung des Staates Israel), die ihnen offensichtlich ganz gut gefällt. 60% akzeptierten sogar, dass Israel ein jüdischer Staat sei und fast ebenso viele haben kein Problem damit, dass die öffentlichen Einrichtungen des Staates jüdisch geprägt sind.
Es gibt aber auch Grund zur Sorge. 19% der arabischen Befragten sprechen Israel das Existenzrecht ab, 11% mehr als 2003. Obwohl 57 % der Araber sagten, sie würden ein Referendum unterstützen, das Israel als jüdischen Staat definiert, lag die Zahl im Jahre 2006 bei 70%.
In letzter Zeit wurden die Bemühungen, die junge Generation der Araber zu radikalisieren, verstärkt. Viele haben es nicht zugelassen, sich radikalisieren zu lassen, aber eine wachsende Minderheit begeistert sich für den palästinensischen Nationalismus. Nicht wenige jüdische Politiker meinen, dass die Regierung teilweise Schuld hat und grössere Anstrengungen gemacht werden müssen, junge Araber ins israelische Leben zu integrieren. -
Maschinengewehre statt Zigaretten
Oft haben ausländische Bewegungen und Hilfsorganisationen keine Ahnung, wofür ihre Spenden gebraucht oder missbraucht werden. Seit Jahren wird das palästinensische Hilfswerk Burj Luq Luq von der UNO, UNICEF und UNESCO gefördert. Darüber hinaus erhält das palästinensische Sozialzentrum ebenso europäische Spendengelder, wie vom französischen Konsulat, der Schweizer Agentur für Entwicklung und Jugendförderung und andere. Vor kurzem hat das palästinensische Hilfswerk eine Puppenshow in Jerusalem vorgeführt, in dem sie Palästinenserkindern vom Rauchen abgeraten haben. Die pädagogische Botschaft der niedlichen Puppen hat den Kindern einen Vorschlag gemacht, demnach sie das Rauchen gegen Maschinengewehre austauschen sollen. Dafür haben die Palästinenserpuppen in Israels Hauptstadt Jerusalem den Tod im Kampf gegen Juden verherrlicht. Juden müssen als Feinde betrachtet werden, denn diese töten nur Araber.
So sagte eine Puppe im Theaterstück: „Ich möchte vor dem Publikum stehen und über Jerusalem singen, was von uns ferngehalten wird. Jerusalem, deren [arabische Jugend] von den Juden ermordet wird. Jerusalem wir kommen, Jerusalem, die Zeit des Todes ist da. Jerusalem, wir werden nicht aufgeben und uns nicht blamieren“. Und dann sagt ein anderes Püppchen: „Oh was tue ich mir an? Ich rauche und ich meine, damit bin ich ein Erwachsener? Jerusalem braucht keine Jugendlichen, die Zigaretten rauchen. Jerusalem braucht dringend Männer, die Maschinengewehre in ihre Hände nehmen und nicht Zigaretten!“
Dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie palästinensische Bewegungen weiterhin Hass gegen Israel verbreiten und dies innerhalb des jüdischen Staates Israel. Dies zeigt aber auf der anderen Seite wie tolerant Israel mit aller Kritik, die die Araber gegen den israelischen Staat haben, umgeht. So ein kritisches Verhalten hätte keine Regierung in Damaskus, Kairo oder anderen arabischen Hauptstädten erlaubt. -
Peres erhält Ehrenmedaille des Pentagon
Die militärische Zusammenarbeit zwischen Israel und den USA ist „stärker als zuvor, stabil und anhaltend“. Das betonte US-Verteidigungsminister Leon Panetta bei einem Treffen mit Israels Staatspräsident Schimon Peres am Montag in Washington. Peres hält sich derzeit zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in den USA auf, in dessen Verlauf er die höchste zivile amerikanische Auszeichnung erhalten soll – die Präsidiale Freiheitsmedaille.
Peres wurde mit vollen militärischen Ehren im Verteidigungsministerium empfangen. Für sein Lebenswerk erhielt er von Panetta die Ehrenmedaille des Pentagon. „Dies ist eine passende Anerkennung für Ihr Lebenswerk – Ihr Lebenswerk war es, Frieden, Würde und Freiheit zu fördern“, so Panetta laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“. Er fügte hinzu, diese Werte seien der Kern der Beziehungen zwischen den USA und Israel.
Bei dem Treffen mit Panetta und hochrangigen Vertretern des US-amerikanischen Militärs lobte Peres die Bemühungen des Westens, den Iran auf diplomatische Weise an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Er warnte jedoch davor, dass das Regime in Teheran weiterhin „lügen und betrügen“ könnte, um in den Besitz von Nuklearwaffen zu gelangen. Kein „verantwortliches Land der Welt darf eine Situation akzeptieren, in welcher der Nahe Osten einer Vorherrschaft des Iran zum Opfer fällt“, sagte Peres weiter. Für Israel seien in der Iran-Frage „alle Optionen auf dem Tisch“.
Am heutigen Dienstag will sich Peres noch mit US-Aussenministerin Hillary Clinton treffen. Am Abend ist ein Essen im Weißen Haus geplant. Die Verleihung der Präsidialen Freiheitsmedaille soll am morgigen Mittwoch stattfinden. Am kommenden Donnerstag wird Peres in Israel zurückerwartet.
Bei seinem Besuch will sich Peres auch für die Freilassung von Jonathan Pollard einsetzen. Er kündigte an, bei einem privaten Treffen mit US-Präsident Barack Obama um eine Haftentlassung des Spions „aus humanitären Gründen“ zu bitten…