Autoren-Archive
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Rekordbesucherzahlen im Mai
Mehr als 1,4 Millionen Touristen haben Israel in den ersten fünf Monaten dieses Jahres besucht. Das waren 6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011. Im vergangenen Mai erreichten die Zahlen ein Rekordhoch.
Mehr als 321.000 Besucher kamen im Mai nach Israel. Das waren 4 Prozent mehr als im gleichen Monat 2010 und 2011, und so viele wie noch nie in einem Mai zuvor. Rund 269.000 der Touristen verbrachten mehr als eine Nacht in Israel, etwa 1 Prozent mehr als im Mai 2011.
Tourismusminister Stas Misezhnikow zeigte sich laut einer Pressemitteilung seines Ministeriums mit den Zahlen zufrieden: „Der anhaltende Anstieg der Touristenzahlen und die neuen Rekorde zeigen, dass Investitionen in die Industrie zu erhöhten Einnahmen in der Wirtschaft führen und Tausende neue Arbeitsplätze schaffen. Vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise, wird die Bedeutung von Investitionen in Wachstumsmotoren deutlicher und der Tourismus ist ein zentraler Akteur bei der Erhaltung der robusten israelischen Wirtschaft.“ -
Israel öffnet Tore für Öl nach Gaza
Ägyptisches Öl, von Katar bezahlt, wird täglich über den israelischen Grenzübergang Kerem Schalom an die radikale Hamas-Regierung in den Gazastreifen transportiert. Seit mehreren Monaten manipuliert das Hamas-Regime eine Situation, in der den Palästinensern Treibstoff für das Elektrizitätswerk und Benzin für den Autoverkehr fehlt. Von Israel will die Hamas im Rahmen der Abmachungen zwischen Israel und der Autonomiebehörde kein Benzin kaufen. Ägypten hat aus politischen Gründen vor knapp einem Jahr den Ölhahn in den Gazastreifen abgedreht, wobei übrigens Öl durch die unterirdischen Tunnel bei Rafah geschmuggelt wird. Nach langen Verhandlungen hat sich die Hamas-Regierung mit den Ägyptern über den Ölpreis geeinigt, der nicht höher als der für die ägyptische Bevölkerung sein wird. Das Geld spenden die reichen Scheiche aus Katar, und Israel ist wie oft so grosszügig und öffnet seinen Feinden die Tore, damit täglich 10 bis 15 Öltanker bis zu 130.000 Liter Öl am Tag in den Gazastreifen hineinfahren können…
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Netanjahu bestätigt Budget für Nationales Cyber Büro
Der Vorsitzende des Nationalen Cyber Büros, Dr. Evyatar Matanya, nahm an der 2. Internationalen Konferenz an der Universität Tel Aviv teil und gab bekannt, dass Ministerpräsident Netanjahu ein Budget/Haushalt und einen Arbeitsplan für das Büro genehmigt habe, das zu Jahresbeginn ins Leben gerufen wurde, um sich mit den Problemen des Cyberspace zu befassen. Ein Teil des Planes ist der Bau eines nationalen Cyber-Notstandsraums, wo alle Fäden für eine Krisensituation im Cyberspace zusammenlaufen sollen. Die Aufgabe dieses Büros ist es, ein nationales Verteidigungskonzept für den Cyberspace auszuarbeiten, mit dem die Regulierung der Sicherheit von Informationen auf nationaler Ebene möglich sein soll, was wiederum die Verteidigungsmöglichkeiten im Cyberspace erhöhen wird.
Ausserdem wird das Büro den Prozes der Organisierung der Sicherheit auf diesem Gebiet in Zusammenarbeit mit auf diesem Markt tätigen Sicherheitsfirmen aufnehmen und wird auf Kooperation mit internationalen Organisationen hinarbeiten, damit Israel allen wichtigen internationalen Bündnissen auf diesem Gebiet beitreten kann. Dr. Matanja hob die Wichtigkeit der Verbindung zwischen Wissenschaft, Industrie und seinem Büro hervor, um die Forschung auf dem cybernetischen Gebiet voranzutreiben, so dass Israel dort eine führende Position einnehmen kann. -
Mit Hunde-DNS gegen Häufchen-Sünder
Die Stadt Jerusalem plant eine DNS-Datenbank der Hunde in der Stadt, um des wachsenden Problems der Hundehaufen Herr zu werden, die Fussgänger daran hindern, trockenen Fusses ans Ziel zu gelangen.
Zukünftig sollen Speichelproben von allen 11.000 in der Stadt registrierten Hunden gesammelt und in einer zentralen Datenbank hinterlegt werden. Wenn Angestellte des Ordnungsamtes dann einen nicht beseitigten Hundehaufen finden, sollen sie diesen mittels Kamera dokumentieren und eine Probe nehmen, die mit der Datenbank abgeglichen wird. Im Falle eines „Matches“ erhält der Hundehalter einen Strafzettel über 750 Shekel (ca. 150 Euro).
Die Prognose für eine annähernd vollständige Erfassung der Hunde sei gut, so Dr. Zohar Dvorkin, der Chefveterinär der Stadt Jerusalem. „Wir haben eine Impfrate von 70-80%, so dass ein Grossteil der Hunde für eine Speichelprobe zur Verfügung stünde.“ … -
Technion verklagt Microsoft
Die Technion Forschungs- und Entwicklungsstiftung (TRDF) hat eine Klage gegen Microsoft eingereicht. Angeblich verwende der Software-Hersteller ein Programm, das von einem Professor der israelischen Hochschule entwickelt wurde.
Das Tochterinstitut der Technischen Universität in Haifa reichte eine Schadensersatzklage in Höhe von umgerechnet rund 5 Millionen Euro gegen Microsoft und Microsoft Israel ein. Das meldet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Microsoft verwende eine Online-Marketing-Software, die von einem Professor des Technion entwickelte wurde. Die Nutzung geschehe, obwohl das Technion sich geweigert habe, die Rechte freizugeben. Zudem bezahle Microsoft nichts für die Verwendung der Software.
Ein Technion-Sprecher sagte, dass er die Klage nicht kommentiere. Alle Informationen zu dem Fall gingen aus der Klage bei Gericht hervor.
Microsoft Israel hingegen weiß laut des Zeitungsberichts nichts von einer Klage. -
„Jerusalem soll Kairo ersetzen“
„Sollte der Kandidat der Muslimbruderschaft Mohammed Mursi zum nächsten ägyptischen Präsidenten gewählt werden, so wird nicht mehr Kairo die Hauptstadt Ägyptens sein, sondern Jerusalem“, sagte ein hochrangiger Kleriker im ägyptischen Rundfunk Safwat Hagazy. „Nicht Kairo, Mekka oder Medina sondern Jerusalem soll mit Allahs Hilfe unsere Hauptstadt werden. Unter Mursi werden die arabischen Nationen wieder eine Macht mit Jerusalem im Mittelpunkt. Entweder werden wir in Jerusalem beten oder als Märtyrer sterben.“ Das Publikum rief hinzu: „Morgen wird Mursi den Gazastreifen befreien“. Mohammed Mursi und der ehemalige Premier unter Präsident Husni Mubarak, Ahmed Shafik, sind die zwei Präsidentschaftskandidaten, für die sich das ägyptische Volk am 16. und 17. Juni entscheiden muss. Um von den eigenen Problemen im Volk abzulenken, wie hohe Arbeitslosigkeit und mangelnde Wirtschaft, wird die Aufmerksamkeit immer mit Hass auf den jüdischen Nachbar gerichtet. Was in Ägypten passiert ist nicht nur ein Warnzeichen für Israel, sondern noch mehr für die übrigen arabischen Völker, die ebenso einen Aufstand durchmachten. Die Revolutionen in den arabischen Ländern, die im Ausland als Arabischer Frühling vermarktet werden, garantiert den Arabern in den jeweiligen Ländern keine bessere Zukunft, eher das Gegenteil. Der Völkermord in Syrien wird Baschar el Assad und seine Familie gemäss arabischen Quellen nicht vor dem Sturz retten. Sein Regime steht kurz vor seinem Ende. Aber danach wird, wie in den anderen Ländern, Chaos ausbrechen. Weil Familie Assad zu der Minderheit der Alawiten in Syrien gehört…
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Seltenes Interview: Israels First Lady im Gespräch mit „Bild“
Seine Frau Sara hat bei der Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Schalit eine entscheidende Rolle gespielt – das erklärte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu gegenüber der Zeitung „Bild am Sonntag“. Auch die First Lady sprach mit dem deutschen Blatt. Eine Ausnahme – in den vergangenen zwölf Jahren hatte sie keiner Zeitung ein Interview gegeben.
Seine Frau sei diejenige gewesen, die „ihn am nachdrücklichsten überzeugt habe, Schalits Freilassung auf den Weg zu bringen“, so Netanjahu laut „Bild“. „Sie war diejenige, die mir sagte, denk an diesen Jungen in diesem dunklen Verlies, ohne Hoffnung, ohne Licht. Stell dir vor, er wäre unser Sohn.“ Seine Frau sei der Grundpfeiler seiner Familie, so Netanjahu. Sie gebe ihm „unglaublich viel Unterstützung und Wärme“.
Sara Netanjahu selbst sagte über ihren Mann, er sei nicht nur ihr Partner, sondern auch ihr bester Freund. Die 53-jährige Psychologin und Mutter zweier Söhne hatte mehreren „Bild“-Reportern gestattet, sie zwei Tage lang in ihrem Alltag zu begleiten und mit ihr durch Israel zu reisen. Gegenüber den Journalisten gestand sie ihre Angst um ihren Mann. „Die Sorge ist eigentlich immer da, vor allem vor öffentlichen Veranstaltungen, oder wenn er im Ausland ist.“ Viele alltägliche Dinge seien für das Ehepaar aus Sicherheitsgründen unmöglich – wie Einkaufen oder ins Kino gehen. Dennoch versuchten sie, sich Freiräume zu schaffen.
Begeistert zeigte sich Sara Netanjahu von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Ich finde sie grossartig! Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Bilder von G-8- oder von G-20-Gipfeln sehe, auf denen sie die einzige Frau unter lauter Männern ist. Sie weiss, was sie will, und ich denke, sie ist eine sehr gute Bundeskanzlerin.“
Thema des Gespräches waren auch Anschuldigungen gegen Sara Netanjahu. So soll sie einer Haushälterin nicht den Mindestlohn gezahlt und eine andere mit einem Schuh angegriffen haben. Laut der „Bild“-Zeitung hatten diese Behauptungen bisher vor Gericht nicht bestand. Die First Lady sagte dazu, die Vorwürfe hätten mit der zweiten Amtszeit ihres Mannes begonnen. In der Zeit, in der ihr Mann Oppositionschef gewesen sei, habe es keine Beschwerden von ihren Mitarbeitern gegeben. „Für manche Menschen ist es offenbar lukrativ und verführerisch, mit solchen erfundenen Geschichten an die Öffentlichkeit zu gehen“, so Netanjahu. Sie sei ein leichtes Opfer. „Wenn sie meinen Mann nicht treffen können, attackieren sie eben mich.“ … -
Israel: „Russland im schlimmsten Fall Mittäter in Syrien“
Israels Vize-Ministerpräsident Schaul Mofas hat die Haltung Russlands im Syrien-Konflikt scharf verurteilt. Dass der Staat Waffen an das syrische Regime liefere, komme im schlimmsten Fall einer Beteiligung an den Massakern gleich.
Das Schweigen der Weltmächte im Syrien-Konflikt widerspreche aller menschlichen Logik, kritisierte Israels Vize-Ministerpräsident Schaul Mofas in einem Gespräch mit dem israelischen Armee-Radio die Haltung des Westens. Die internationalen Mächte gäben nur «lasche Verurteilungen» ab, anstatt einzugreifen und Assad zu stürzen, kritisierte der Politiker, der auch Chef der gemässigten Kadima-Partei ist.
Schlimmer als das sei jedoch das Verhalten Russlands, betonte Mofas. Das Land liefere weiter Waffen an das mörderische Regime von Assad. Dies sei im besten Fall unverantwortlich, im schlimmsten komme es einer Beteiligung an den Untaten gleich.
Dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wirft Mofas Völkermord vor. Was heute in Syrien geschehe, sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sagte Mofas.
Auch der israelische Staatspräsident Schimon Peres kritisierte die westliche Haltung im Syrien-Konflikt… -
Israelische Unternehmen auf der INTERSOLAR
Das Israel Trade Center organisiert auch in diesem Jahr wieder ein kostenloses Matchmaking-Event auf der Intersolar, die vom 13. bis 15. Juni in München stattfindet.
Am israelischen Gemeinschaftsstand in Halle B2, Stand 350, haben Sie die Möglichkeit, israelische Unternehmen aus verschiedenen Technologiebereichen (PV, Solarthermie, Anlagenüberwachung und -steuerung) kennenzulernen und mehr über ihre neuesten Technologien und Ideen zu erfahren.
Das Matchmaking-Event findet die ganze Messe über statt. Sie können schon jetzt im Vorfeld der Intersolar persönliche Termine mit jeder von Ihnen ausgewählten Firma vereinbaren und effiziente Gespräche auf der Messe führen.
Hier finden Sie den Katalog mit den Kurzprofilen der israelischen Firmen, die auf der Intersolar Europe 2012 anzutreffen sind… -
Israel und USA halten Dialog zum Counter-Terrorismus
Am Dienstag hat der Stellvertretende Aussenminister Danny Ayalon eine US-Delegation empfangen, die für einen Dialog zum Thema Terrorismusbekämpfung angereist war.
Thema des Dialogs war dabei besonders die Terrorismusbekämpfung in der Region. Die israelische Delegation skizzierte die wichtigsten Herausforderungen, mit denen das Land zu kämpfen hat, namentlich die iranische Verwicklung in den Terrorismus, die Hisbollah, die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Jihad.
Die US-Delegation betonte vor allem die Wichtigkeit internationaler Kooperation beim weltweiten Kampf gegen den Terror.