Autoren-Archive

  • Gedenken an ermordeten Tourismusminister

    Israels Premier Benjamin Netanjahu hat am Donnerstag den vor neun Jahren ermordeten Tourismusminister Rehavam „Gandhi“ Se´evi gewürdigt. Bei einer Zeremonie auf dem Jerusalemer Herzl-Berg bezeichnete er den Politiker als „stolzen Sohn des jüdischen Volkes“. „Israel ist der nationale Staat des jüdischen Volkes, ein jüdischer Staat“, sagte Netanjahu bei der Gedenkfeier. „Aber es ist auch ein demokratischer Staat, der die vollen gleichen Rechte aller seiner Bürger schützt – Juden und Nichtjuden gleichermassen.“ Die Juden hätten ein Recht auf ein Leben in Israel, fügte er laut der Zeitung „Ha´aretz“ hinzu.

  • Einfahrt nach Tel Aviv: Morgenstunden ohne Lastwagen

    Ab 1. Januar 2011 wird es schweren Lastwagen verboten sein, zwischen 06.00 Uhr und 09.00 Uhr nach Tel Aviv hineinzufahren, gab Transportminister Israel Katz gestern bekannt. Dieses Experiment soll dazu führen, den morgendlichen Berufsverkehr nach Tel Aviv und die damit verbundene Luftverschmutzung zu reduzieren. Er sagte dies vor der jährlichen Konferenz über öffentliches Verkehrswesen, die in Tel Aviv stattfand.

  • David Grossman: „Bibel ist mehr als Literatur“

    Der Schriftsteller David Grossman liest regelmässig in der Bibel. Das sagte er in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ). Der Israeli erhält am kommenden Sonntag den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. „Für mich ist die Bibel nicht nur Literatur. In der Bibel können wir sehen, warum wir heute so sind, wie wir sind“, sagte Grossman der SZ. Das Buch verrate viel über den Nationalcharakter der Israelis und über die Art, „wie wir uns selbst sehen, wie die anderen, über unseren Platz in der Welt, unsere Einzigartigkeit, die mal ein Fluch ist, mal ein Privileg“.

  • Netanjahu und ein weiteres Baustopp

    Ministerpräsident Netanjahu möchte die Verhandlungen mit den Palästinensern nicht abbrechen lassen und wäre deshalb sogar bereit, der palästinensischen und amerikanischen Forderung über eine Verlängerung des Baustopps nachzukommen. Doch um damit auch bei seinen Ministern durchzukommen, könnte es sein, dass er von US-Präsident Obama als Gegenleistung fordert,

  • Israel kauft 20 hochmoderne US-Kampfjets des Typs F-35

    Israel hat in den USA 20 hochmoderne Kampfjets des Typs F-35 gekauft, die vom Radar nicht erfasst werden und bis in den Iran fliegen können. Israel rüstet seine Angriffskapazität mit dem Kauf von 20 Tarnkappen-Kampflugzeugen des Typs F-35 auf. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Jerusalem und Washington am Donnerstag (Ortszeit) im israelischen Konsulat in New York. Der Generaldirektor im israelischen Verteidigungsministerium, Ehud Schani, erklärte, die Kampfjets veränderten die Machtbalance im Nahen Osten.

  • Schweizer Iran-Politik in der Kritik

    Am Montag, den 11. Oktober, wird das Bündnis STOP THE BOMB um 16 Uhr in mehreren europäischen Städten gegen die Schweizer Iran-Politik auf die Straße gehen. In Berlin findet zeitgleich mit Aktionen in Düsseldorf, Zürich, London und Wien eine Kundgebung vor der Schweizer Botschaft gegenüber dem Amtssitz von Kanzlerin Merkel statt. In Düsseldorf ist die Filiale der Schweizer Firma EGL, die einen Milliarden-Deal mit dem Iran geschlossen hat, als Ort der Protestkundgebung angegeben. Sowohl gegen die Schweizer Iran-Geschäfte als auch gegen die weiterhin sehr hohen deutschen Exporte wird in Berlin und Düsseldorf protestiert.

  • Israelische Wissenschaftler entwickeln stahlharte Nanostrukturen

    Der israelischen Nanoforschung ist ein wichtiger Erfolg gelungen. Forscher von der Universität Tel Aviv, dem Weizmann-Institut und der Ben-Gurion-Universität haben erstmals organische Nanokügelchen entwickelt, die so hart sind wie Stahl, allerdings viel leichter. Die Wissenschaftler um Prof. Ehud Gazit (Tel Aviv), Dr. Itay Rousso (Weizman) u.a. benutzten dafür ein Dipeptid, ein Molekül, das aus zwei Aminosäuren zusammengesetzt ist. Die Forschungsergebnisse wurden jüngst in der Zeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht.

  • Iran prahlt mit Rüstungsindustrie

    Der Verteidigungsminister des Iran, Brigadegeneral Ahmad Vahidi, hat sich mit der Rüstungsindustrie seines Landes gebrüstet. Diese sei inzwischen so fortgeschritten, dass man Waffen in mehr als 50 Staaten exportieren könne. „Im Moment befindet sich die Islamische Republik auf der Höhe ihrer Macht und ist in der Lage, Rüstungsprodukte zu exportieren“, zitiert ihn die iranische Nachrichtenagentur Press TV. Der Iran sei nun autark in der Rüstungsindustrie und produziere militärisches Equipment und Waffen sowie Elektro- und Radartechnologie.

  • Bemühungen zum Schutz der Hotelanlagen am Toten Meer

    Die israelische Regierung bemüht sich derzeit intensiv darum, einen Kompromiss mit dem Unternehmen Israel Chemicals zu finden, um das Fortbestehen der Hotelsiedlung am Ufer des südlichen Teils des Toten Meeres sicherzustellen. Diese ist durch den dort steigenden Wasserstand akut bedroht. Die Dead Sea Works (DSW), eine Tochtergesellschaft von Israel Chemicals, bauen Mineralien in eben jenem südlichen Teil ab, an dessen Ufer die Hotelanlagen liegen. Durch einen Kanal wird ständig salzreiches Wasser eingeleitet.

  • Schmuggel-Tunnels unter Gaza-Grenze rentieren sich nicht mehr

    Die meisten aus Ägypten in den Gazastreifen führenden Schmuggel-Tunnels rentieren sich nicht mehr, ihre Besitzer beklagen steigende Verluste.
    Diese illegalen unterirdischen Wege seien meistens nur zwei bis drei Tage pro Woche in Betrieb, sagte Abu Raid, der einen Tunnel in Rafah betreut, am Mittwoch. Ein Schmuggler erzählte ausserdem, viele Tunnel-Besitzer seien gezwungen, ihre verlustbringenden „Geschäfte“ zu Billigpreisen zu verkaufen.