Autoren-Archive

Avatar von Unbekannt
  • Terrorzelle zur Entführung von Israelis aufgedeckt

    Israels Inlandsgeheimdienst, Schin Bet, hat eine Terrorzelle aufgedeckt, die sich „Heilige Krieger-Brigaden“ nennt und sich die Entführung von Israelis zum Ziel gemacht hat. Die Entführten sollen dann dazu benutzt werden, palästinensische Terroristen aus israelischen Gefängnissen freizuhandeln.
    Die Mitglieder der aufgedeckten Gruppe kommen aus dem Gazastreifen und Hebron, geplant wurde die Aktion jedoch aus israelischen Gefängnissen, mit dem Ziel, einige lebenslängliche Strafen von verurteilten Terroristen zu mildern. Der Chef der „Heiligen Krieger-Brigaden“, Assad Ibrahim abu Shariya, hat einen Bruder, der in Israel inhaftiert ist. Dieser soll ihm den Auftrag zur Entführung von Israelis gegeben haben.
    Die Terrorzelle „Heilige Krieger-Brigaden“ ist eine Splittergruppe der Fatah, aber wird auch von der Hamas und Saudi Arabien finanziert…

  • Israelischen Offizieren droht Anklage in der Türkei

    Im Zusammenhang mit der vor zwei Jahren durchgeführten Flotilla nach Gaza, bei der neun türkische Staatsbürger getötet wurden, hat jetzt ein türkisches Gericht eine Klage gegen den damaligen Chef der israelischen Armee, Gabi Ashkenazi, und drei andere Offiziere bestätigt. Jetzt könnte eine Verurteilung in Abwesenheit zu mehreren lebenslänglichen Haftstrafen folgen. Die Israelis werden wegen fahrlässiger Tötung, versuchten Mordes, Verfolgung und Beschädigung des Schiffes angeklagt. Insgesamt fordert die Staatsanwaltschaft 18 000 Jahre Haft.
    „Die Forderung der Ankläger für die ungewöhnlich hohe Strafe ist ein Symbol für die grosse Zahl der Opfer der israelischen Militäraktion“, schreibt die türkische Zeitung Zaman. General Ashkenazi sagte zu diesem Gerichtsverfahren, er glaube daran, dass der gesunde Menschenverstand am Ende doch obsiegen wird, da beide Länder gemeinsame Interessen hätten. „Von Anfang an stand ich hinter den Soldaten der Israelischen Streitkräfte … wenn der Preis dafür ist, dass ich die Türkei nicht mehr besuchen kann, dann bin ich bereit, ihn zu zahlen,“ fügte er hinzu.
    Bei der Erstürmung der Marvi Marmara am 31. Mai 2010 wurden israelische Soldaten mit Knüppeln, Messern und anderen Gegenständen angegriffen, während die vier anderen Schiffe der Flotilla keine Gegenwehr leisteten. Die Soldaten waren mit nicht-tödlichen Paintball Pistolen bewaffnet als sie das Schiff bestiegen. Sie trugen zwar auch scharfe Waffen, benutzten diese jedoch erst als sie in Lebensgefahr gerieten. Zehn israelische Soldaten wurden bei dieser Aktion verletzt, zwei von ihnen schwer. Nachdem die israelischen Soldaten aufgrund der ausbrechenden Gewalt die Erlaubnis erhielten, das Feuer zu eröffnen, kam es auf der anderen Seite zu 20 Verletzten und neun Toten.
    Israel hatte daraufhin eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, ebenso die UN. Der im September 2011 veröffentlichte UN-Bericht kam zu dem Ergebnis, dass Israel zwar unangemessene Gewalt ausgeübt habe, die Blockade des Gazastreifens jedoch legal sei.
    Mit dieser Anklage folgt ein weiteres dunkles Kapitel der türkisch-israelischen Beziehungen, die sich immer weiter verschlechtern…

  • Netanyahu verurteilt Massaker von Hula

    Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat seine Abscheu angesichts des Massakers der Truppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad an unschuldigen Zivilisten in der Stadt Hula ausgedrückt, das sich während des vergangenen Wochenendes ereignet hat und Dutzende unschuldige Kinder das Leben gekostet hat…

  • Platz 19 für Israel in der Hochschulrangliste

    In einem Ranking zur Hochschulbildung ist Israel auf Rang 19 von 48 Ländern platziert. Die drei führenden Länder sind die Vereinigten Staaten, Schweden und Kanada.
    Eine Organisation namens „Universitas 21“ entwickelte mit Forschern der „Melbourne Institute of Applied Economics and Social Research“ aus Australien eine neue Version der Untersuchungen, um die besten Hochschulausbildungen in der Welt zu identifizieren. Die 48 Länder wurden nach 20 Kriterien in vier Kategorien analysiert. Dazu gehören die Investition der Regierungen in die Hochschulen, Forschung, ausgebildete Arbeitskräfte im Einklang mit den Marktbedürfnissen, internationale Zusammenarbeit und Umwelt.
    Auf den Plätzen 4 bis 10 liegen Finnland, Dänemark, die Schweiz, Norwegen, Australien, die Niederlande und Großbritannien. Laut der österreischischen Nachrichtenagentur „Die Presse“ schafft es Österreich auf Platz 12, Deutschland landet auf Rang 17.
    Wie die israelische Zeitung „Ha´aretz“ berichtet, belegt Israel den dritten Platz hinter Russland und Kanada bei dem Kriterium: Prozentsatz der Arbeitskräfte mit einem Universitätsabschluss.

  • Schiesserei auf offener Strasse

    Bei einer Polizeioperation im arabischen Dorf Taybe kam es zur Auseinandersetzung mit der Abd al-Kader Familie, die für ihre kriminellen Aktivitäten bekannt ist. Dabei wurde ein Mann der Familie verletzt und ein anderer getötet. Kein Polizist wurde verletzt, mehrere Familienmitglieder wurden verhaftet.
    Nach Angaben der Polizei traf eine ihrer Einheiten während einer Operation auf bewaffnete Mitglieder des Familienclans. Daraufhin kam es zu einer Schiesserei vor der örtlichen Schule. Zusätzliche Einsatzwagen sowie Krankenwagen kamen zum Einsatz. Die Menschen schlossen sich in ihren Geschäften und Häusern ein, als sich die filmreife Szene vor ihren Augen abspielte.
    Einige Familien sprachen mit Journalisten und beschrieben ihre Angst: „Maskierte Polizisten streifen durch die Strassen und machen den Kindern Angst, das muss aufhören!“ sagte ein Anwohner. Andere wollen, dass die Polizei den Al-Kader Clan nicht provoziert, so dass die Stadt nicht im Ausnahmezustand leben müsse.
    Im April wurden fünf Mitglieder der Al-Kader Familie verhaftet, da sie Polizeibeamte bedrohten als diese Sicherheitskameras und Strassensperren entfernten, die die Familie in ihrem Stadtviertel platziert hatte. Seit Wochen versucht die israelische Polizei nun, die Sicherheitsvorkehrungen der Familie zu entfernen, aber sie werden immer wieder angebracht, sobald die Polizisten abziehen…

  • Schach-Weltmeisterschaft: weiter unentschieden

    In 12 Spielen tritt bei der Schachweltmeisterschaft in Moskau der israelische Herausforderer Boris Gelfand gegen den amtierenden Weltmeister Viswanathan Anand aus Indien an. Und nach einem Drittel der Partien steht es nach wie vor unentschieden. Bisher hat noch keiner der beiden eines der Spiele mit Bedenkzeit von bis zu sieben Stunden für sich entscheiden können. Für Gelfand, der eher als Außenseiter in das Turnier gestartet ist, ist bereits ein beachtlicher Erfolg, dass auch die vierte Partie am Dienstag noch nicht mit einem Sieg Anands endete. Heute wird die Meisterschaft fortgesetzt. Man darf gespannt sein…

  • Hapoel Tel Aviv gewinnt Ligapokal

    Nachdem Borussia Dortmund am Samstag Bayern München beim DFB-Pokal-Endspiel deklassiert hat, stand am Dienstag die Entscheidung um das israelische Pendant Gvia ha-Medina an.
    Der Gewinner der Partie Hapoel Tel Aviv gegen Maccabi Haifa im ausverkauften Stadion in Ramat Gan heißt Hapoel – Endstand war 2:1 nach Verlängerung.
    Für Hapoel Tel Aviv ist es bereits der 16. Sieg im Endspiel des Ligapokals und der dritte Sieg in Folge.

  • Ärztin, Rechtsanwältin, Pilotin – und Drusin

    „Früher bin ich häufiger geflogen, aber jetzt finde ich seltener Zeit dafür, weil ich an sechs Orten parallel arbeite“, erzählt Anan Falach, die sich selbst als „israelisch-drusische Araberin“ bezeichnet. „Trotzdem ist es am besten, oben in der Luft zu sein, dort muss man nicht gegen so viele Widerstände ankämpfen“, fügt die Zahnärztin, Rechtsanwältin und Hobbypilotin hinzu.
    Ihr Vater sei zunächst besorgt gewesen, als sie von ihrer Entscheidung erzählt habe, Zahnmedizin zu studieren, so Falach. „Aber heute ist er sehr stolz auf mich. Meine Mutter hat mich von Anfang an unterstützt.“
    Nach dem Studium wurde sie die erste Zahnärztin in der drusischen Gemeinschaft überhaupt. Heute ist sie für das Gesundheitsministerium tätig und für Zahnarztpraxen in der arabischen Community zuständig.
    Die Entscheidung, den Pilotenschein zu machen, fällte sie aus einem ungewöhnlichen Grund: „Die drusische Gemeinschaft ist sehr chauvinistisch, aber ich glaube an Gleichberechtigung. Als unser Gemeindevorsteher erklärt hat, Frauen dürften nicht Auto fahren, habe ich mir gedacht: Wenn ich es nicht auf der Erde tun darf, dann eben in der Luft“…

  • Israel plant, sich vom Erdöl loszulösen

    Hinter den Kulissen und ohne viel Aufmerksamkeit hat die israelische Regierung sich ein nationales Ziel gesetzt: Eine elektronische Batterie soll Israel vom Öl unabhängig machen. Das israelische Regierungsbüro investiert in der ersten Stufe 10 Mio. Euro in den nächsten 4 Jahren. 100 Forscher, aufgeteilt in 12 Teams aus vier Universitäten, nehmen an dem Projekt teil. Ziel: Ein Akku und Stromspeicher für ein Elektroauto bis 2015. Diese Batterie soll für eine Strecke von 500 Kilometern aureichen und gleichzeitig während der Fahrt Sonnenenergie speichern können. Dieser Auftrag wurde im April bei einer Tagung des Nationalen Zentrums für Elektrochemischen Antrieb übergeben, darunter die Universität Tel Aviv, das Technion in Haifa, Universität Bar Ilan und der Campus Ariel in Samaria. Die Regierung wartet auf neue Ideen und Forschungsvorschläge. „Das Öl hat aus politischen Gründen wie auch aus dem einfachen Grund, dass die Ölreserven zur Neige gehen, keine Zukunft mehr“, sagte der Vorsitzende des Zentrums, Prof. Doron Orbach, der israelischen Fachzeitschrift The Marker. „Unter den Politikern existiert eine intellektuelle Revolution, die langsam aber sicher in die Autoherstellerkonzerne vordringt bis hin zu den Batterieherstellern. Stromautos werden das Öl ersetzen. Schon jetzt können Batterien ein Auto für eine Strecke von 150 km mit Strom versorgen. Das wollen wir erweitern.“ Die Autobatterie von Better Place und Renault ist 300 kg schwer und erlaubt eine maximale Fahrtstrecke von 150 km. Die Batterie muss eine dreifache Reichweite erreichen, ohne dabei das Gewicht zu verändern. Dies wird in einer Zeit notwendiger, in der die Ölpreise überall in der Welt steigen. Jedes Mal, wenn die Ölpreise steigen, schaltet Israels Forschungsprojekt einen Gang höher…

  • Hugo Chaves bittet Rabbiner um Segen

    Es ist bekannt, dass der venezolanische Staatsführer Hugo Rafael Chaves seit 2011 krebskrank ist. Nicht bekannt ist, dass er neulich den Rabbiner Baruch Rabinovitz der Munkatcher Chassidim in Brooklyn um einen Heilungssegen bat. Darüber berichtete die orthodoxe Internetseite Be´Chadrei Chaderim. Chaves sandte zwei Boten an den berühmten Rabbi in New York und bat um einen Segen für sein Leben. Quellen der Munkatcher Chassidim übermittelten der orthodoxen Webseite, dass sich der Rabbi für den Segensspruch bereit erklärte, wenn Chaves sich für die Freilassung des jüdischen Gefangenen Jakob Astreicher in Bolivien einsetzt. Rabbi Rabinovitz hat sich die Freilassung von Gefangenen zur Lebensaufgabe gemacht. Dies teilte der Rabbiner den Boten, dem Konsul und einem Ratsmitglied aus Venezuela mit, die sich sofort auf den Weg ins Krankenhaus in Kuba aufmachten, wo Hugo Chaves eine Zeit lang behandelt wurde. Über die Jahre hinweg beschimpfe der venezolanische Staatspräsident den Judenstaat und beschuldigte Israel in aller Öffentlichkeit…