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  • Lag ba-Omer

    Heute ist Lag ba-Omer. Der Feiertag erinnert an die Ereignisse des Bar-Kochba-Aufstandes (132-135 n.d.Z).
    Am Vorabend von Lag ba-Omer werden traditionell Lagerfeuer entzündet, so natürlich auch gestern. Hunderttausende Kinder und Jugendliche seien zu den Lagerfeuern geströmt, berichteten Medien.
    Wie in jedem Jahr gab es auch in diesem Jahr einige Verletzte, die sich zu nah an die Feuer herangewagt hatten. Alles in allem verlief der Feiertag jedoch friedlich.
    Allerdings wurde in der Nacht überall in Israel eine deutlich erhöhte Luftverschmutzung gemessen.

  • Am Vorabend von Lag ba-Omer: Rakete auf Israel

    Es scheint eine traurige Tradition zu werden: Nachdem bereits am Vorabend des Unabhängigkeitstages eine Rakete auf israelischem Gebiet detoniert war, haben auch am Vorabend von Lag ba-Omer palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen gestern erneut eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte im Bezirk Shaar ha-Negev.

  • Bar Refaeli verführt erstmals auf Leinwand

    Supermodel Bar Rafaeli wird es bald nicht nur auf dem Laufsteg, sondern auch auf der Leinwand zu sehen geben. Gerade dreht sie für den Film Kidon. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, und erzählt die Geschichte eines Mitglieds der radikal-islamistischen Hamas, das ermordet wurde. Man vermutet, dass die Sondereinheit Kidon vom israelischen Geheimdienst Mossad dahintersteckt. Die schöne Israelin wird in dem Film die Rolle einer gerissenen Verführerin übernehmen. O-ton: Bar Rafaeli, Model und Schauspielerin „Das ist mein geheimer Lebenstraum. Ich wollte immer in der Mossad sein. Naja, vielleicht bin ich das ja auch, wer weiss? Ein Model zu sein ist schliesslich die schlechteste, wie heisst das? Tarnung!“ Als Israelin informiere sie sich ständig über die neuesten Ereignisse der Politik ihres Landes. Aber die Geschichte dieses Mordes habe für sie schon immer wie ein Filmplot geklungen. Kidon wird nächstes Jahr zunächst in Israel und Frankreich in die Kinos kommen.

  • Parlament verabschiedet Photoshop-Gesetz

    Das israelische Parlament hat das bereits länger in der Diskussion stehende so genannte Photoshop-Gesetz verabschiedet. Dieses soll einen Beitrag bei der Eindämmung psychischer Krankheiten wie Anorexie leisten, berichtete die Zeitung ‚The Atlantic‘.
    Das Gesetz richtet sich an erster Linie an die Mode- und die Werbe-Industrie. Es verpflichtet diese Branchen dazu, Bilder und Werbeplakate, auf denen die Models mit einer Bildbearbeitung verändert wurden, eindeutig zu kennzeichnen. Das soll einen Beitrag dazu leisten, sie nicht mehr als unerreichbare Schönheitsideale erscheinen zu lassen.
    Weiterhin setzt das neue Gesetz auch der Auswahl an Models Grenzen. So ist es den beiden Branchen nun offiziell verboten, Frauen auf den Laufsteg oder vor die Kamera zu schicken, deren Body Mass Index (BMI) unter 18,5 liegt. Dieser Wert wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Grenze zur Unterernährung definiert.
    Einer der führenden Unterstützer des neuen Gesetzes ist Adi Barkan, ein in Israel sehr bekannter Modefotograf und ehemaliger Betreiber einer Model-Agentur. Dieser hatte Ende der 1990er Jahre ein 15-jähriges Mädchen, dass sich in Erwartung einer grossen Karriere heruntergehungert hatte, nach einem Vorstellungsgespräch in seiner Agentur direkt ins Krankenhaus gebracht und auf ihrem Weg aus der Essstörung heraus begleitet.

  • Hamas richtet Anti-Raketen-Einheit ein

    Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat offenbar eine Einheit eingerichtet, die Raketenangriffe auf Israel verhindern soll. Die Truppe unterstehe dem direkten Kommando von Hamas-Innenminister Fathi Hammad und sei seit einigen Monaten aktiv.
    Die Hamas nutze ihre Autorität, um Angriffe auf Israel durch andere Zellen, wie den Islamischen Dschihad oder die „Volkswiderstandskomitees“, zu unterbinden, berichtet die Tageszeitung „Ha´aretz“. Die Einheit verhindere Angriffe jedoch nur, wenn diesen nicht israelischer Beschuss vorausgegangen ist.
    Palästinensischen Angaben zufolge bestehe die Einheit aus rund 300 Männern, die „Tag und Nacht überall im Gazastreifen operieren, vor allem an den Grenzen zu Israel“. Die Sicherheitskräfte hätten grünes Licht, um auf „Aktivisten“ zu schiessen, die sich ihren Anweisungen widersetzten. Verhafteten drohe eine Gefängnisstrafe von mehreren Monaten. Kampfmittel würde beschlagnahmt und der Hamas übergeben, heisst es weiter.
    Mehrere Mitglieder kleinerer radikaler Fraktionen seien bereits verhaftet worden. Anhänger der Terrorgruppe Islamischer Dschihad seien in den meisten Fällen kurz nach ihrer Festnahme wieder freigelassen worden, darüber gebe es ein Abkommen mit der Hamas.
    Israels Armee hatte immer wieder erklärt, sie mache die Hamas für den Raketenbeschuss verantwortlich, da sie im Gazastreifen regiere, auch wenn die Geschosse von anderen Gruppen abgefeuert würden.

  • ProSiebenSat.1 kauft israelische Produktionsfirma

    Der deutsche Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 übernimmt mehrheitlich den israelischen TV-Produzenten „July August Productions“. Damit verspricht sich das deutsche Unternehmen unter anderem positive Entwicklungen auf dem US-Fernsehmarkt. Über den Preis soll Stillschweigen vereinbart worden sein.
    „Israelische Produktionen genießen im US-Fernsehmarkt ein hohes Ansehen“, sagte der Geschäftsführer der konzerneigenen Produktionsfirma von ProSiebenSat.1 namens „Red Arrow“, Jens Richter, gegenüber dem „Handelsblatt“. „Mit der Mehrheitsübernahme von July August Productions verbessern wir unseren Marktauftritt im größten TV-Markt der Welt.“
    Zahlreiche Formate aus Israel wurden in der Vergangenheit von US-amerikanischen Fernsehsendern adaptiert, darunter die „July August“-Gameshow „Still Standing“ für NBC. „July August“, mit Sitz in Tel Aviv, ist auf die Entwicklung und Produktion von TV-Shows, Serien und Spielfilmen spezialisiert. „Der israelische Markt ist extrem kreativ und kompetitiv. Davon versprechen wir uns einen Innovationsschub“, erläuterte Richter gegenüber dem „Handelsblatt“ weiter…

  • Vorsicht vor Smartphone!

    Im Gegensatz zu früher sind israelische Soldaten heute während ihres Militärdienstes über ihre Handys und Smartphones rund um die Uhr mit ihren Familien und Freunden verbunden. Auf der einen Seite ist dies schön, besonders für die Eltern, die mit ihren Kindern in Kontakt bleiben können, andererseits werden diese Smartphones zur Gefahr. Aus diesem Grund hat der israelische Militärstab eine Warnung an alle Soldaten und Offiziere herausgegeben. „Im Zeitalter von Smartphones ist es wichtig zu wissen und darauf zu achten, dass bestimmte Applikationen, z.B. beim iPhone, Positionen und andere Daten weiterleiten können“, hiess es. Der Brief war eine Reaktion auf Bedenken hinsichtlich potenzieller Lecks …

  • Blutiges Wochenende

    Am letzten Wochenende wurden mehrere Menschen in Israel ermordet und dies hat nichts mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt zu tun. In Beerscheva hat eine Jugendbande den 38-jährigen Vater Gadi Wichmann erstochen, als dieser um zwei Uhr morgens die Jugendlichen um seiner Kinder willen um Ruhe bat. In Rehovot haben zwei Jugendliche ihren Freund, den 17-jährigen Orgil Moati, erstochen, weil dieser ihr Ego berührte und ihnen 20 Euro schuldete. In Bat Yam wurde am letzten Donnerstag ein 27-Jähriger am Fenster seiner Wohnung erschossen, wahrscheinlich aus kriminellen Hintergründen. In Nazareth wurde ein 19-jähriger Araber von Jugendlichen zu Tode gestochen und die Polizei tappt noch völlig im Dunkeln, was das Motiv anbelangt. In der Beduinenstadt Aro´er im Negev wurde ein 24-jähriger Beduine erschossen. Gemäss Polizeiquellen soll es sich in diesem Fall um einen Streit zwischen zwei Beduinenstämmen handeln. Die israelischen Medien debattierten über die steigende Gewalttätigkeit unter den Jugendlichen im Land und machen dafür unter anderem die israelische Polizei verantwortlich, die ihrer Ansicht nach nicht genügend unternimmt. Oftmals wird die Polizei rechtzeitig um Hilfe gerufen, doch bis sie am Tatort eintrifft, ist es nicht selten zu spät, wie im Fall von Gadi Wichmann in Beerscheva. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu versprach, dass von nun an ein grösseres Polizeiaufgebot auf Israels Strassen sein werde. Israelische Rabbiner, darunter Ex-Oberrabbiner Schlomo Amar, ließen in den Medien verlauten, dass das „gottlose Leben“ der Menschen für die steigende Gewalttätigkeit im Volk Israel verantwortlich gemacht werden könne.

  • Keine Neuwahlen, Kadima schliesst sich Koalition an

    Die für den 4. September geplanten vorgezogenen Neuwahlen sind abgesagt. Nachdem am Montag zunächst das Regierungs- sowie das Knesset-Komitee für das Gesetz für die Auflösung der Knesset gestimmt hatten und dies in erster Lesung auch vom Plenum verabschiedet worden war, einigten sich in der Nacht Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Oppositionsführer Shaul Mofaz darauf, dass Mofaz´ Partei Kadima sich der Regierungskoalition anschliessen werde.
    Mofaz wird den Posten eines Ministers ohne Geschäftsbereich sowie den des Vize-Regierungschefs erhalten und außerdem Mitglied des Sicherheitskabinetts werden.
    Es wird erwartet, dass die Vorsitzende der Arbeitspartei, Shelly Yachimovitch, neue Oppositionsführerin wird. Der Opposition gehören nun weniger als 40 Abgeordnete an. Dies ist weniger als ein Drittel der Abgeordneten, die Zahl, die etwa notwendig ist, um eine Sondersitzung des Parlaments einzuberufen…

  • Fitch: „A“ für Israel

    Die internationale Ratingagentur Fitch hat Israel mit der Note A mit einem stabilen Ausblick bewertet.
    Die Agentur kommentierte außerdem die beeindruckende makro-ökonomische Performance der israelischen Wirtschaft. Betont wurde des Weiteren, der Ausblick sei trotz der Unsicherheiten in Zusammenhang mit der iranischen nuklearen Bedrohung stabil.
    Als positiven Faktor nennt Fitch die Entdeckung von Gasvorkommen, die den weltweiten Anstieg der Energiepreise in Israel abfedern könnte. Explizit wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Gasvorkommen in den positiven Ausblick für das nächste Jahr noch nicht hineingerechnet wurden, da ihr Einfluss sich erst längerfristig bemerkbar machen wird.
    Finanzminister Steinitz erklärte: „Angesichts der wirtschaftlichen Situation auf den internationalen Märkten ist das Rating ein Zeugnis der Stabilität und Stärke der israelischen Wirtschaft. Darüber hinaus betont die Stellungnahme der Agentur die Wichtigkeit fiskaler Disziplin.“