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Einigung zwischen Assistenzärzten und Finanzministerium
Die Assistenzärzte und das Finanzministerium haben am Donnerstagmorgen eine Einigung in dem seit einem dreiviertel Jahr anhaltenden Konflikt erzielt.
Auf Seiten der Ärzte wurde der Kompromissvorschlag mit 269 zu 163 Stimmen angenommen. Er besagt unter anderem, dass der ursprünglich auf neun Jahre unterschriebene Tarifvertrag zwischen der Ärztegewerkschaft und dem Finanzministerium nach der Hälfte der Zeit noch einmal überprüft werden soll.
Nach Wochenendschichten erhalten die Ärzte einen zusätzlichen Ruhetag. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten junge Spezialisten eine Gehaltszulage von 7.000 Shekel (1.400 Euro). Des Weiteren werden Krankenhäuser, die von ihren Ärzten mehr als sechs Bereitschaftsdienste im Monat verlangen, mit einer Geldstrafe belegt.
In einer Erklärung der Assistenzärzte heisst es: „Wie über den gesamten Zeitraum des Protests zuvor, werden wir auch in diesem Fall die Mehrheitsentscheidung respektieren.“ -
Die Klagemauer: Herodes hat den Bau begonnen, doch nicht vollendet
Wer hat die Klagemauer gebaut? Jeder Reiseführer und jeder, der ein wenig von der Geschichte Jerusalems versteht, weiss: Es war Herodes. Doch vor kurzem haben Archäologen an einem antiken Abwasserkanal eine Mikwe entdeckt, die darauf hinzuweisen scheint, dass der Bau der Mauern nicht zu Lebenszeiten von König Herodes vollendet worden ist.
Seit einiger Zeit arbeiten Archäologen an der Rekonstruktion der Hauptstrasse von Jerusalem, die vor 2.000 Jahren von Pilgern als Weg zum Tempelberg genutzt wurde. Die Rekonstruktion ist Teil des Projektes, den Abwasserkanal wieder freizulegen, der unter der Strasse verläuft.
Dabei stiessen die Archäologen zu ihrem Erstaunen auf ein rituelles Bad, das unter anderem drei Öllampen aus Ton enthielt, wie sie im ersten Jahrhundert n.d.Z. in Gebrauch waren. Auch siebzehn Bronzemünzen wurden gefunden, die dabei helfen konnten, die Entstehungszeit genauer zu datieren.
Die Wissenschaftler waren sich einig, dass zumindest vier der Münzen auf das Jahr 17/18 n.d.Z. datiert werden konnten, was bedeutet, dass wahrscheinlich grössere Teile der Westmauer des Tempels, der Klagemauer, nach dieser Zeit gebaut wurden. Herodes Tod wird in der Regel auf das Jahr vier v.d.Z. datiert, so dass er zu diesem Zeitpunkt bereits mindestens 20 Jahre tot war… -
Medien und Öffentlichkeit
Das Gesetz zu Verleumdungsklagen wird in seiner gegenwärtigen Version nicht viel nützen. Doch der Name, den die Medien ihm verpasst haben, „Schweige-Gesetz“, ist eine Verzerrung der Wirklichkeit. Diese und viele andere Verfälschungen der Medien haben letztlich zu dem Gesetzesvorschlag geführt. Ein zusätzlicher Grund ist das mangelnde Vertrauen, das die Öffentlichkeit in die Medien hat.
Die Vorsitzende Richterin des Obersten Gerichtshofes, Dorit Beinisch, hat mit Justizminister Yaakov Neeman einen Deal geschlossen, der es Neeman gestattet, einige Richter für den Obersten Gerichtshof auszuwählen. Doch während Neeman von den Medien verrissen wird, steht Beinisch da wie die Unschuld vom Lande.
Die dauerhafte Opposition des Obersten Gerichts und der Medien gegenüber der öffentlichen Meinung ist der Grund dafür, dass sich beide heute an einem Tiefpunkt befinden. Nur 14% der Öffentlichkeit, so eine Umfrage, denken, dass der Oberste Gerichtshof das ganze Volk repräsentiert, 75% sind überzeugt, dass er nach links driftet.
Im August wurden die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Medien in Israel veröffentlicht. Die Teilnehmer wurden gefragt, wie sie die Berichterstattung der israelischen Medien, namentlich Fernsehen, Radio und Zeitungen, empfinden.
Nur 15% der Befragten empfanden die Berichterstattung als ausgewogen, 20% als fair, und 27% hielten die Medien für glaubwürdig. Bei einer Umfrage des „Israelischen Institutes für Demokratie“ von 2009 erklärten lediglich 34% der Befragten, sie vertrauten den Medien… -
Treffen der Regierungschef von Rumänien und Israel
Israel und Rumänien haben beschlossen, gemeinsame Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Energie und insbesondere im Agrarsektor zu entwickeln, eine enge Zusammenarbeit werden zudem in der Aussen- sowie Sicherheitspolitik angestrebt, sagte Regierungschef Emil Boc am Donnerstag in Jerusalem nach Gesprächen mit seinem israelischen Amtskollegen Benjamin Netanjahu auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Rumänien sei zudem entschlossen, den Staat Israel in seinen Bemühungen um die Bekämpfung terroristischer Attacken zu unterstützen, erklärte der rumänische Ministerpräsident anlässlich seines zweitätigen Israel-Besuchs.
Beide Regierungen wollen künftig möglichst transparente Massnahmen zur Förderung der Investitionen ergreifen und auch Steuererleichterungen ins Auge fassen, um den Standort Rumänien für israelische Investoren und, umgekehrt, Israel für die rumänischen Unternehmer attraktiv zu machen, erläuterte Boc. Der Ministerpräsident war in Begleitung einer siebenköpfigen Ministerriege nach Israel gereist, wo die rumänischen Ressortchefs mehrere Kooperationsabkommen mit ihren israelischen Amtkollegen unterzeichneten − unter anderen in den Bereichen Arbeit, Gesundheit, Bildung und Umwelt.
Von der israelischen Presse über die Wirtschaftslage in Rumänien angesichts der Schuldenkrise in Europa befragt, erläuterte Boc, dass Rumänien seit zwei Jahren eines der drastischsten Sparpakete in Europa geschnürt habe, das Land habe sich inzwischen makroökonomisch stabilisieren können. „Hätten wir die harten Einschnitte nicht gewagt, würde Rumänien heute ein Defizit von 14% aufweisen, so aber erwarten wir 2011 ein Defizit von 4,4%. In den kommenden Jahren streben wir bereits ein Nulldefizit an“, sagte der rumänische Regierungschef. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu fügte in diesem Punkt hinzu, dass das, „was Sie für Rumänien tun, viel Mut voraussetzt“. -
Syriens heimliches Aufrüstungsprogramm
Mit Nordkoreas Hilfe will das Regime hochfesten Stahl herstellen. Der wird für leistungsfähige Raketen und Uranzentrifugen benötigt.
Syrien baut mit nordkoreanischer und iranischer Hilfe eine illegale Produktionslinie zur Verbesserung seiner Raketenreichweiten. Wie die „Welt“ aus westlichen Sicherheitskreisen erfuhr, wird die Fabrik zur Herstellung von Maraging-Stahl, der auf der Waffenkontrollliste des NSG-Vertrags zur Nukleartechnik und dem Raketenkontrollvertrag MTCR steht, gerade mit Unterstützung nordkoreanischer Experten in der Region Homs errichtet. Syrien verstösst damit gegen die UN-Resolutionen 1718 und 1874, die Nordkorea jeglichen Export von Waffengütern untersagen.
Maraging-Stahl ist eine hochfeste Legierung, die unter anderem bei Urananreicherungszentrifugen und für den Raketenbau verwendet wird. Das Ziel der Syrer ist offenbar, unter anderem M-600-Raketen mit Maraging-Stahl aufzuwerten und sie an die libanesische Terrororganisation Hisbollah zu liefern. Nach Informationen dieser Zeitung hat der Iran zugesagt, einen Teil der Kosten der Produktionsanlage zu übernehmen.
Die Anlage wird vom syrischen „Wissenschaftlichen Studien- und Forschungszentrum“ (SSRC) betrieben. Hinter dem unscheinbaren Namen verbirgt sich eine Organisation der syrischen Militärindustrie. Laut einem Bericht der britischen „Times“ und anderer Medien hat Syrien schon normale M-600 an Hisbollah geliefert, die seit 2006 von dem SSRC hergestellt werden. Damit wären zum ersten Mal relativ zielgenaue strategische Waffen in der Hand einer Terrororganisation. Die geheim gehaltene Produktionsstätte befindet sich laut „Times“ im Dschebel Taqsis, einem Berg unweit der Oppositionshochburg Hama.
Die Feststoffrakete mit einer Reichweite von 250 Kilometern basiert auf der iranischen Fateh-110-Boden-Boden-Rakete, die Teheran an Syrien weitergegeben hat. Die Aufwertung dieser Raketen mit Maraging-Stahl würde die Fähigkeiten der Rakete und ihre Zuverlässigkeit erheblich verbessern.
Die Vereinbarung zwischen Nordkorea und Syrien sieht vor, dass Nordkorea die nötigen Maschinen zum Aufbau der Produktionsanlage liefert und Know-how und Technologie zur Produktion von Maraging-Stahllegierungen der Typen 250, 300 und 350 beisteuert. Nordkoreanische Techniker sollen Hilfestellung geben bei der Erlernung des Produktionsprozesses, beim Abfallmanagement, der Qualitätskontrolle und bei der Analyse der Stahlqualität. Die benötigten Teile der Anlage wurden schon 2009 geliefert, und westliche Sicherheitskreise gehen davon aus, dass die Anlage in etwa anderthalb Jahren betriebsbereit sein könnte. Im Moment soll der Boden der Fabrikhalle fertiggestellt sein, und ein Teil der benötigten Maschinen wurde aufgestellt. Dazu gehören spezielle Schmelzvorrichtungen wie etwa Vakuumöfen, aber auch Mischvorrichtungen, eine spezielle Maschinenteilfertigung und vieles mehr… -
Israels geheimer Angriffsplan für einen elektronischen Krieg gegen den Iran
Die US-Website THE DAILY BEAST berichtet über elektronische Kampfmittel, die Israel bei einem Angriff auf den Iran einsetzen würde.
Aus US-Geheimdienstquellen hat Eli Lake erfahren:
Israel hat für viele Milliarden Dollar nicht zu ortende elektronische Waffen gebaut, die es bei einem Angriff auf die Atomanlagen des Irans einsetzen könnte.
Während der Iran im vergangenen Jahrzehnt sein Atomprogramm zielstrebig ausbaute, hat Israel für viele Milliarden Dollar Hightech-Waffen entwickelt, mit denen es im Falle eines Präventivangriffes auf den Iran dessen Luftabwehr mit elektronischen Mitteln blind und taub machen könnte.
THE DAILY BEAST wurde in diesem Sommer von aktiven und ehemaligen Geheimdienstleuten über Erkenntnisse von US-Geheimdiensten informiert, aus denen hervorgeht, dass bei einem israelischen Angriff auf die gehärteten Atomanlagen des Irans nicht nur Luftangriffe mit Kampfflugzeugen der Typen F-15 und F-16 stattfänden, sondern gleichzeitig auch ein elektronischer Krieg gegen das Stromnetz, das Internet, die Sendeanlagen für Mobiltelefone und die Notruffrequenzen der Feuerwehr und der Polizei des Irans geführt würde.
Israel soll nach Aussage von Informanten zum Beispiel eine Waffe entwickelt haben, mit der es einem Mobilfunknetz das bei Wartungsarbeiten übliche Signal erteilen kann, die Übertragung von Gesprächen vorübergehend einzustellen. Die Israelis verfügen auch über Störsender, mit denen sie die iranischen Notruffrequenzen lahmlegen können.
Bei einem 2007 durchgeführten israelischen Angriff auf eine vermutete Atomanlage bei Al-Kibar machte das syrische Militär erstmals Erfahrungen mit den elektronischen Fähigkeiten Israels, als dessen Flugzeuge die Radaranlagen der syrischen Luftabwehr austricksten; abwechselnd zeigten die Radarbilder den Luftraum völlig leer und dann mit Hunderten angreifender Flugzeuge gefüllt.
Israel würde wahrscheinlich auch eine Schwachstelle in den Stromnetzen iranischer Grossstädte ausnutzen, die vor zwei Jahren von US-Spezialisten entdeckt wurde; die Netze sind nämlich mit dem Internet verbunden, also nicht zugriffssicher, und könnten durch einen Cyberangriff – wie er mit dem Stuxnet-Virus gegen die iranischen Atomanlagen geführt wurde – abgeschaltet werden.
Ein unter strenger Geheimhaltung arbeitendes Forschungslabor, das vom US-Generalstab und den US-Kampfkommandos betrieben und Joint Warfare Analysis Center / JWAC (s. http://www.jwac.mil/ ) genannt wird, hat nach Angaben eines bereits im Ruhestand befindlichen Offiziers eines US-Militärgeheimdienstes im Jahr 2009 die Verletzlichkeit des iranischen Stromnetzes entdeckt. Dieser Informant erklärte auch, die Israelis hätten die Fähigkeit, mit dem Internet verbundene Knotenpunkte des iranischen Kommando- und Kontrollsystems auszuschalten… -
Bürgerrecht: Wird mein Baby in Israel Schweizer?
Ich lebe unverheiratet mit meiner israelischen Partnerin als Auslandschweizer in Jerusalem. Nun ist das erste Kind unterwegs. Kommt unser Baby als Schweizer Bürger zur Welt?
Nicht automatisch. Da Sie nicht verheiratet sind, müssen Sie dafür etwas unternehmen. Für die Anerkennung der Vaterschaft und die Meldung der Geburt sollten Sie sich mit der Schweizer Botschaft in Tel Aviv in Verbindung setzen. Sie erfahren dort, welche Papiere Sie brauchen – nebst der Geburts- und Anerkennungsurkunde des Kindes sind auch zahlreiche Dokumente der ausländischen Mutter nötig.
Ihr Kind kann sich auch später noch selber anmelden – jedoch nur bis zum 22. Geburtstag. In Ausnahmefällen, etwa wenn eine Anmeldung bei der Schweizer Botschaft gar nicht möglich war und Ihr Kind dies auch glaubhaft darlegen kann, ist eine Anmeldung auch noch innerhalb eines Jahres nach Wegfall des Hinderungsgrundes statthaft.
Viel einfacher ist es für Kinder einer Schweizer Mutter oder einer ausländischen Mutter, die mit einem Schweizer verheiratet ist: Sie erhalten von Geburt an automatisch das Schweizer Bürgerrecht. -
Arbeitsbesuch des Chefs der Armee in Israel
Am 27.11. und 28.11.2011 trifft Korpskommandant André Blattmann seinen israelischen Amtskollegen, Generalleutnant Benjamin Gantz, in Tel Aviv. Am 29.11.2011 besucht der Chef der Armee die schweizerischen Militärbeobachter auf dem Golan sowie den Stabschef der UNTSO, den finnischen Generalmajor Juha Kilpiä, in Jerusalem.
Der Arbeitsbesuch findet vor dem Hintergrund der guten Beziehungen zwischen den Streitkräften der Schweiz und Israels statt. Im Zentrum stehen Gespräche zu den aktuellen Herausforderungen im Bereich der Streitkräfteentwicklung und der allgemeinen Wehrpflicht. Zudem wird die sicherheitspolitische Lage im nahen Osten besprochen.
Beim Besuch der UNTSO will der Chef der Armee die Schweizer Blaumützen persönlich kennenlernen und mit dem Stabschef der UNTSO, Generalmajor Juha Kilpiä, die allgemeine Sicherheitslage und Entwicklung im Einsatzraum der Schweizer Militärbeobachter auf dem Golan und im Südlibanon besprechen. -
Abbas entfernt sich vom Frieden
In Kairo einigten sich die rivalisierenden Organisationen heute auf eine Zusammenarbeit. Die Hamas will Israel allerdings weiterhin nicht anerkennen. Israel verurteilt die Einigung. So haben sich die verfeindeten Palästinenserparteien Fatah und Hamas einmal mehr ihre Versöhnung verkündet. Sie schlossen einen „Pakt für Palästina“. Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und Hamas-Vorsitzender Chaled Maschaal trafen sich dazu in Kairo. Es war ihr erstes persönliches Treffen seit der Machtübernahme der islamistischen Hamas im Gaza-Streifen im Jahr 2007. Die Hamas wird vom Westen als Terror-Organisation betrachtet. Die beiden Palästinenserparteien wollen bis Mai eine gemeinsame Übergangsregierung bilden sowie Parlaments- und Präsidentenwahlen abhalten. „Es gibt keine Differenzen mehr zwischen uns“, versicherte Abbas. Israel hat die Ankündigungen der Palästinenser scharf kritisiert. Regierungssprecher Mark Regev erklärte, je mehr sich Abbas an die Hamas annähere, desto weiter entferne er sich vom Frieden…
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Rabbiner erlauben den Verzehr von „koscherem Schweinefleisch“
Der Genuss von Schweinefleisch ist Juden verboten. Nun scheint in Israel jedoch der Traum vom „koscheren Schweinefleisch“ in Erfüllung zu gehen. Tatsächlich handelt es sich dabei um Gänsefleisch aus Spanien. Aber nach Aussage von drei israelischen Spitzenköchen schmeckt es exakt wie Schweinefleisch. Die kulinarische Revolution hat höchsten rabbinischen Segen: Chef-Rabbiner Jona Metzger erklärte, er habe keine Bedenken gegen den Import des Gänsefleisches. Schliesslich sei nur der Genuss von Schweinefleisch verboten. Gegen Gänsefleisch sei auch dann nichts einzuwenden, wenn es nach Schwein schmecke. Metzger verwies auf den Talmud. Darin sei festgehalten, dass Gott für jede verbotene Speise eine erlaubte Alternative mit demselben Geschmack geschaffen habe. ..