„Ich wurde zum Judenhass erzogen“


darwishNonie Darwisch wuchs in einer muslimischen Familie in Gaza auf und als sie acht Jahre alt war, wurde ihr Vater von israelischen Einheiten getötet, weil er in terroristische Aktivitäten gegen den Staat Israel involviert war. Er arbeitete mitunter für den ägyptischen Geheimdienst im Gazastreifen, wo die Familie seit 1950 lebte.

„Ich habe die Schuld am Tod meines Vaters immer in Israel gesucht, so wurde es mir beigebracht. Ich habe als Kind nicht gewusst, warum mein Vater getötet wurde. Er starb, weil er als Fedajeen (palästinensischer Militant, wörtlich.: „Der sich Opfernde“) Israelis tötete. Als Kinder mussten wir dem Jihad, dem „heiligen Krieg“ gegen Israel, den Treueschwur leisten. Wir hatten Tränen in den Augen, wenn wir schworen, dass wir dafür sterben wollen. Wer behauptet, es habe vor dem 67-Krieg keinen Terrorismus gegen Israel gegeben, hat Unrecht. Mein Vater war Teil dessen und starb dafür.

Darwischs Übertritt zum Christentum hat ihre starke Liebe für den jüdischen Staat ausgelöst und sie zur Überzeugung gebracht, dass Gott einen Plan für Israel hat.

Heute kämpft Darwisch für Menschenrechte und ist Vorsitzende von zwei wichtigen Organisationen, der „Vereinigung ehemaliger Muslime“ und „Araber für Israel“. Sie hat darüber hinaus mehrere Bücher über ihr Leben geschrieben.

Das Video unten zeigt eine Rede von Darwisch, die im Dezember 2010 in einer Synagoge ausgezeichnet wurde. (Quelle: der messianische Blog Rosh Pina Project) Sie beschreibt darin eingehend, warum ein menschengemachter Frieden zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn unmöglich ist. Sehen Sie auch, wie sie die Methoden beschreibt mit denen arabische Kinder in ihrer Heimat zum Judenhass erzogen werden. (Video nur in Englisch)



Kategorien:Nahost

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