Ex-Verteidigungsminister berät Julius Bär


EhudBarakProminenter Zugang in der Anfang 2012 errichteten Niederlassung von Julius Bär in Israel: Der frühere Verteidigungsminister soll neue, hochkarätige Kundenkreise erschliessen helfen.

Der einstige Verteidigungsminister Israels, Ehud Barak, hat seine politische Laufbahn zwar beendet, doch hat er sich weder auf seinen Altenteil zurückgezogen noch frönt er dem Nichtstun. Gemäss einem vom Nachrichtenportal Globes zitierten Bericht der israelischen Tageszeitung „Yediot Ahronot“ ist Barak zum Sonderberater („special consultant“) in der israelischen Niederlassung der  Julius Bär Gruppe berufen worden. 

Anfang 2012 hat Julius Bär ein Büro in Israel eröffnet. Wie „Yediot Ahronot“ schreibt, soll Ehud Barak die Bank in deren Anstrengungen unterstützen, Verbindungen zu den reichsten Bürgern Israels herzustellen und Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Julius Bär gibt zudem bekannt, dass der Transfer von Merrill Lynchs International-Wealth-Management-Geschäft (IWM) in Grossbritannien, Spanien und Israel gestern begonnen hat. Dieser Schritt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in dem auf zwei Jahre angelegten Integrationsprozess. Julius Bär wird dadurch zu einer der grössten Privatbanken in London aufsteigen. Grossbritannien ist die letzte der grossen Geschäftseinheiten, die transferiert wird. Die Integration der neuen Einheiten verläuft zügig und nach Plan.

Durch den Transfer von Merrill Lynchs International-Wealth-Management-Geschäft in Grossbritannien zu Julius Bär wird die Bank von einem Nischenanbieter zu einer der grössten Privatbanken der Londoner City. In Spanien wird Julius Bär neu vertreten sein und eine bedeutende Stellung im lokalen Vermögensverwaltungsmarkt einnehmen, und in Israel wird die Bank ihre Präsenz im lokalen Wealth-Management-Markt stärken.

Bis jetzt haben die Geschäftseinheiten in der Schweiz, Uruguay, Chile, Luxemburg, Monaco, Hongkong, Singapur, Grossbritannien, Spanien und Israel planmässig die Integrationsphase erreicht. Voraussichtlich im September und Oktober werden die nächsten Einheiten in Bahrain, Libanon und den Vereinigten Arabischen Emiraten transferiert. Die Vorbereitungen für diese Transfers sind auf gutem Wege. (jns)



Kategorien:Wirtschaft

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