Am heutigen Monat begeht Israel den Staatstrauertag Jom haSikaron, an dem der gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus gedacht wird. Der Trauertag wird mit einer feierlichen Fackel-Zeremonie beschlossen, die gleichzeitig zum Unabhängigkeitstag überleitet. In diesem Jahr werden dabei Frauen geehrt, die sich um die israelische Gesellschaft besonders verdient gemacht haben.
Die Gedenkzeremonie am heutigen Abend wird in Jerusalem am Herzlberg abgehalten, wo der zionistische Visionär Theodor Herzl sowie viele gefallene israelische Soldaten begraben sind. Die Zeremonie wird von Knesset-Sprecher Yuli Edelstein und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geleitet und von zahlreichen Parlamentsabgeordneten, den Armee- und Polizeichefs und hochrangigen Beamten begleitet. Hinterbliebene Familien, die ihre Lieben während der Verteidigung des jüdischen Staates oder bei Terroranschlägen verloren haben, sind ein unentbehrlicher Teil der Zeremonie.
Als zentraler Teil der Gedenkveranstaltung gilt das Anzünden von zwölf Fackeln, die die zwölf Stämme Israels symbolisieren. Die Zeremonie wird live im israelischen Fernsehen und von den wichtigsten Radiostationen übertragen. In Vorbereitung werden die Gräber der gefallenen Soldaten mit den Symbolen der zwölf Stämme hergerichtet. Die Zeremonie wird in einer besonderen Atmosphäre, mit einer speziellen Beleuchtung und musikalischen Begleitung abgehalten. Dabei singen israelische Musiker den gefallenen Soldaten und ermordeten Zivilisten zu Ehren Trauerlieder.
Dieses Jahr werden zwölf Fackeln von vierzehn ausgesuchten Frauen angezündet, die in der israelischen Gesellschaft und im Staat Israel einen besonderen Beitrag geleistet haben:
Dr. Kira Radinsky: Eine Informatik-Wissenschaftlerin und Unternehmerin im Hochtechnologie-Bereich.
Geula Cohen: Die ehemalige Parlamentsabgeordnete (Likud-Partei) ist stellvertretende Ministerin und Israel-Preisträgerin. Sie ist die Mutter des Parlamentsabgeordneten Tzahi Hanegbi (Likud-Partei). Geula Cohen ist eine einzigartige Figur in der Kampfgeschichte für Israels Unabhängigkeit und der Existenz des jüdischen Staates.
Gal Yosef: Eine Schülerin der 11. Klasse, die derzeit die Vorsitzende der Landesschülervertretung ist. Seit ihrer Jugend nimmt sie aktiv an sozialen Projekten teil und motiviert junge Mädchen dazu, in ihren Gemeinden ehrenamtliche Arbeit zu leisten.
Carmela Menashe: Eine langjährige Militärkorrespondentin für Israels Radio „Stimme Israels“.
Pascal Berkowitz: Eine paralympische Sportlerin, die Israel in Peking und London in den Sportarten Rudern und Handbike vertreten hat.
Maxine Fassberg: Die Geschäftsleiterin und Vizepräsidentin von Intel-Israel. Sie hat wesentlich zum Aufschwung der israelischen Wirtschaft beigetragen und dient als Beispiel für Frauen, die führende Positionen in der Technologie-Welt erreicht haben.
Belaynesh Zevadia: Israels Botschafterin in Äthiopien. Sie ist ein Vorbild für äthiopische Frauen, die anstreben, zur Stärkung der israelischen Gesellschaft beizutragen.
Tali Peretz-Cohen: Die Leiterin des Krisenzentrums auf den Golanhöhen und in Galiläa, in dem vergewaltigten Frauen geholfen wird.
Hindia Suleiman: Die Gründerin des einzigartigen künstlerischen Tourismusprojektes für Frauen im israelisch-arabischen Dorf Bu’eina-Nujeidat. Bei diesem Projekt arbeitet eine Gruppe von Frauen zusammen, um künstlerische Traditionen ihrer Gemeinschaft zu bewahren und den Tourismus anzukurbeln. Der Status der Frauen soll mit diesem Projekt gefördert werden.
Shahar Pe’er: Israels erfolgreichste Tennisspielerin aller Zeiten.
Miriam Peretz: Das ganze Land weinte, als Miriam ihre beiden Söhne bei militärischen Einsätzen verlor. Trotz der zweifachen Tragödie ist Miriam eine führende Figur, die betroffenen Familien und verwundeten Soldaten hilft.
Orna Barbivai: Die Leiterin der militärischen Arbeitskräfte. Sie ist die erste Frau in Israel, welcher der Rang eines Generalmajors verliehen wurde.
Miriam Zohar: Eine der berühmtesten israelischen Bühnenschauspielerinnen und „Israel-Preisträgerin“. Seit 65 Jahren tritt Miriam im Theater auf und verkörpert unzählige unvergessliche Rollen starker Frauen.
Adina Bar-Shalom: Tochter des verstorbenen Rabbiners Ovadia Josef. Adina ist die Gründerin einer Bewegung, die einen ultraorthodoxen Lebensstil fördert, bei dem mehr Wert auf eine Hochschulbildung gelegt werden soll.
Kategorien:Politik
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