Elfjähriges Anschlagsopfer auf dem Weg der Besserung


150114_AyalaDer Zustand der elf Jahre alten Ayala Shapira, die vor drei Wochen bei einem palästinensischen Terroranschlag schwer verletzt wurde, hat sich gebessert. Als ein Palästinenser einen Molotow-Cocktail auf das Auto ihres Vaters warf, erlitt sie schwere Verbrennungen an Gesicht und Körper. Ausserdem war sie seitdem nicht mehr in der Lage, richtig zu sprechen.

Sie wurde ins Sheba Medical-Center eingeliefert, wo eine spezielle Technologie extra für sie entwickelt wurde: Dadurch ist sie nun in der Lage, wieder mit ihrer Familie zu kommunizieren.

Das Sheba-Klinikum in Tal HaShomer bei Tel Aviv ist die grösste Universitätsklinik in Israel. Dort wurde Ayala zunächst betäubt und künstlich beatmet. Inzwischen ist sie wieder bei vollem Bewusstsein. Sie hat noch einen langen Weg der Erholung auf der Kinder-Intensivstation des Klinikums vor sich, aber immerhin können sich ihre Eltern jetzt mit ihr verständigen.

„Es ist nicht die Stimme meiner Tochter, sondern die Stimme einer Maschine – aber trotzdem ist es eine grosse Erleichterung, vor allem für Ayala“, erklärte die Mutter, Ruth. „Jetzt können wir sie verstehen, das ist ein gutes Gefühl. In erster Linie spricht sie über das Hier und Jetzt, denn das beschäftigt sie am meisten. Ausserdem spricht sie über ihre Schwestern: Sie will, dass ich sie grüsse und ihnen sage, dass sie sie liebt. Ich erzähle ihr dann immer von ihren jüngeren Schwestern, so dass sie weiss, dass sie immer noch Teil der Familie ist“, so Ruth weiter.

Ayalas Vater Avner erlitt leichte bis mässige Wunden durch den Anschlag und wurde ebenfalls in das Sheba-Klinikum eingeliefert. „Ich fühle mich schon besser, aber habe auch noch einen gewissen Heilungsprozess vor mir“, so Avner. „Ayala geht es zwar auch schon besser, aber ihr Heilungsprozess wird noch länger dauern als meiner. Sie sagt, dass sie grosse körperliche Schmerzen hat.“

Ayala muss sich noch einigen Behandlungen unterziehen, um sich von ihren Verletzungen gänzlich zu erholen. Voraussichtlich darf sie schon bald die Intensivstation verlassen. „Das sind sehr gute Nachrichten. Wir hoffen, dass sie bald nach Hause kommen kann“, freut sich ihre Mutter. (ih)



Kategorien:Sicherheit

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  1. Ban schreibt an israelisches Terror-Opfer | JNS – ISRASWISS

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