Palästinenser sticht auf Busfahrgäste ein


.Ein 23 Jahre alter Palästinenser hat am Mittwoch in einem Tel Aviver Omnibus ein Blutbad angerichtet. Er stach mit einem Messer auf den Fahrer und auf die Passagiere ein. 13 Menschen wurden dadurch verletzt, vier von ihnen sind laut Polizei in kritischem Zustand. Als der Terrorist fliehen wollte, wurde er von einem Beamten der israelischen Justizverwaltung durch einen Schuss ins Bein gestoppt. Die Hamas-Terrororganisation begrüsste den Anschlag als „heldenhafte mutige Tat.“ Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschuldigte die Palästinensische Autonomiebehörde, sie bereite mit ihrer fortgesetzten Hetze gegen Juden den Boden für derartige Terrorakte.

Der Anschlag ereignete sich gegen 7:15 Uhr, mitten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit, in der die Busse besonders voll sind. Der Täter stieg in den Bus der Linie 40 und griff mit einem Messer den Fahrer an. Der wehrte sich mit Pfefferspray, es kam zu einer Rangelei. Der Täter stach dann auf die Fahrgäste ein und brachte vielen von ihnen sehr tiefe Stichwunden bei. Dann verliess er den Bus und wollte fliehen.

Im Bus spielten sich dramatische Szenen ab. Schwerverletzte, blutende Opfer riefen verzweifelt um Hilfe.

Etwa 400 Meter vom Tatort entfernt war die Flucht des Terroristen zu Ende. Justizbeamte hatten einen Gefangenen zu einer Vorführung bei Gericht begleitet. Sie beobachteten den Angriff, verfolgten den Täter und schossen ihm ins Bein, nachdem er trotz Warnschüssen nicht stehen blieb. Er wurde von der Polizei festgenommen und zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Nach offiziellen Angaben hatte sich der junge Mann illegal in Israel aufgehalten.

Fahrgäste lobten das mutige Verhalten des Busfahrers Herzl Biton (55), der – obwohl selbst schwer verletzt – versuchte, den Attentäter zu stoppen. Der Vater von zwei Kindern bekam zwei Stiche in den Oberkörper und in die Leber. Er musste sofort operiert werden. Sein Zustand ist ernst.

Ministerpräsident Netanjahu verurteilte scharf das Lob der Hamas für den Terroranschlag auf unschuldige Buspassagiere. „Das sind die Partner von Präsident Abbas in seiner Einheitsregierung“, erläuterte Netanjahu, „das ist dieselbe Hamas, die angekündigt hat, sie wolle Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof verklagen.“

Aussenminister Avigdor Liberman forderte, man müsse hart gegen all jene israelisch-arabischen Führungspersönlichkeiten vorgehen, „die ein gemeinsames Ziel haben: Juden zu töten und den Staat Israel zu vernichten.“ (ih)

Hier ein Handy-Video, das kurz nach dem Anschlag aufgenommen wurde und die Erstversorgung einiger Verletzter zeigt:



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