Israel in Zahlen


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Die aktuelle Statistik zeigt: Israels Bevölkerung wächst. (Foto: Yoninah | CC BY-SA 3.0)

Zu seinem 67. Unabhängigkeitstag zählt Israel 8.345.000 Einwohner. Damit hat sich Israels Bevölkerung seit der Staatsgründung 1948 verzehnfacht. Gemäss dem israelischen Zentralbüro für Statistik sind von den 6.251.000 Menschen jüdisch (75 Prozent). Die arabischen Staatsbürger Israels zählen 1.730.000 Personen (21 Prozent). 364.000 Bürger (4 Prozent) sind in Israel lebende Christen oder Andersgläubige.

Allein im letzten Jahr kamen 32.000 Neueinwanderer nach Israel. Seit der Staatsgründung Israels 1948 sind 3,5 Millionen Juden nach Israel eingewandert, was 42 Prozent der Gesamtbevölkerung Israels ausmacht. Ein Drittel der Einwanderer stammt aus Asien und Afrika und zwei Drittel aus Europa und Amerika, davon ist die Hälfte aus der ehemaligen Sowjetunion.

43 Prozent der israelischen Juden bezeichnen sich als säkular. 20 Prozent beschreiben sich als traditionell, aber nicht religiös, 15 Prozent als traditionell-religiös, 10 Prozent als religiös und 9 Prozent als orthodox. Somit hat die Religiosität der israelisch-jüdischen Bevölkerung in den letzten Jahren nicht zugenommen.

In den letzten 12 Monaten wurden in Israel 176.000 Babys geboren. Aus dem Jahresbericht geht hervor, dass die Fruchtbarkeit bei den jüdischen Frauen gestiegen und bei den moslemischen Frauen gesunken ist. Im Durchschnitt bekommt eine Frau in Israel drei Kinder, wobei unter der jüdischen Bevölkerung die jüdisch-orthodoxen Frauen am meisten Nachwuchs haben (Durchschnitt 6,5 Kinder), gefolgt von religiösen Familien (4,3 Kinder) und traditionellen, aber nicht religiösen und säkularen Familien (beide je zwei Kinder). Auf eine moslemische Mutter kommen im Durchschnitt 3,5 Kinder. In den 1980er Jahren waren es noch 7,8 Kinder. Die Geburtenrate der Beduinen liegt bei durchschnittlich 5,7 Kindern.

Am meisten Einwohner hat Jerusalem mit 815.000 Menschen (10 Prozent der Gesamtbevölkerung). Danach folgen Tel Aviv mit 414.600 Bewohnern, Haifa mit 272.200, Rischon LeZion mit 235.000, Aschdod mit 214.900 und Beer Scheva mit 197.300 Einwohnern.

1948 hatte nur die Stadt Tel Aviv über 100.000 Einwohner. Heute werden im Land über 14 Städte mit einer Einwohnerzahl von über 100.000 Menschen gezählt. Mit Ausnahme von Jerusalem, Petah Tikwa und Beer Scheva liegen all diese Städte an der Mittelmeerküste.

Trotz aller Gefahren wächst der Staat Israel. Dies aber geschieht im Schatten der Gefallenen: 23.320 Menschen haben seit Israels Staatsgründung ihr Leben zur Verteidigung des Landes gelassen oder wurden Opfer von Terroranschlägen; damit ist in den letzten 67 Jahren im Durchschnitt ein Mensch pro Tag umgekommen. (Aviel Schneider, ich)



Kategorien:Gesellschaft

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