„Antisemitismus hauptsächlich in demokratischen Staaten“


anti150 Mio. Europäer sind der Meinung, dass Israel ein Apartheidstaat ist und selbst wie ein Nazisystem agiert. Diese Daten antisemitischer Meinungen über Israel wurden jetzt im Knessetausschuss für Einwanderung und Diaspora mit ausländischen Botschaftern zusammen ausgewertet und debattiert.

„Es handelt sich nicht nur um Antisemitismus, sondern um eine Judenphobie mit der Absicht, Israel zu dämonisieren“, erklärte der weltberühmte Professor Gustavo Daniel Perednik aus Argentinien. „Ausländische Regierungen, die von sich behaupten, den Antisemitismus in ihren Ländern zu bekämpfen, sind eigentlich Partner der Ritualmordlegende gegen Israel.“

Menschen, die in ihren Ländern Israel zur Seite stehen, erleben laut dem amerikanischen Juristen Abraham Foxman Angriffe, wie Israel delegitimiert wird. „Israel muss sich ständig mit Anfeindungen auseinandersetzen, die darauf zielen, das Recht seiner Existenz zu vernichten“, erklärte Foxman vor dem Knessetausschuss. Bis vor kurzem war er der Vorsitzende der Anti-Defamation League und engagierte sich gegen die Diskriminierung und Diffamierung von Juden.

„Das Phänomen hat besonders in Universitäten um sich gegriffen, 25 an der Zahl, selbst die protestantischen Kirchen unterstützen den Boykott und die Drohungen der Obama-Regierung, Israel nicht mehr zu unterstützen. Der Widerstand gegen Israel wird immer populärer und die stille Mehrheit wird immer stiller.“ Selbst die stellvertretende Botschafterin an der Deutschen Botschaft in Tel Aviv, Monika Iwersen, gab zu, dass in ihrem Land die antisemitischen Überfälle um 25% angestiegen sind. Dasselbe musste auch der britische stellvertretende Botschafter in Israel Rob Dixon gestehen, dass nämlich auch in seinem Land in den letzten zwei Jahren der Antisemitismus sehr gestiegen ist. „Dies schmerzt uns“ sagte Iwersen, die aber zu bedenken gab, dass die deutsche Regierung den Antisemitismus bekämpft, darunter Massnahmen wie die Bewachung von jüdischen Instituten, Aufklärung in Schulen und Polizeifahndungen gegen antisemitische Angreifer. „Die deutsche Regierung ist der Sicherheit des jüdischen Volkes und des Staates Israels verpflichtet“, so Iwersen.

Auch der stellvertretende Leiter der US-Botschaft in Tel Aviv, William Grant, machte deutlich, dass 50% aller aus Hass begangener Verbrechen in seinem Land gegen Juden gerichtet sind. Grant erklärte dem israelischen Knessetausschuss, wie die amerikanische Regierung den Antisemitismus bekämpft.

Der holländische Botschafter in Israel, Caspar Veldkamp, hat Israel gegenüber versprochen, dass sein Land gegen den internationalen Boykott gegen Israel ist. Das gleiche wiederholte auch der dänische Diplomat und EU-Botschafter in Israel, Lars Faaborg Andersen: „Die Europäische Union lehnt jeglichen Hass gegen Fremde und Rassismus in jeder Form ab, besonders den Antisemitismus. Wir sind verpflichtet, diesen zu bekämpfen“.

Gidon Bachar, der die Abteilung für die Bekämpfung des Antisemitismus im israelischen Aussenministerium leitet, machte darauf aufmerksam, dass der Antisemitismus hauptsächlich in den demokratischen Ländern zum Ausdruck kommt. „Die politischen Aussagen, den Antisemitismus zu bekämpfen, sind wichtig. Aber ohne Einsatz der jeweiligen Regierungen wird sich nichts ändern. Wir müssen eingreifen, denn die jüdischen Gemeinden in Europa haben ihr Vertrauen in die europäischen Regierungen verloren.“ (Yossi Aloni, ih)



Kategorien:Politik

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