Terror gegen Juden geht weiter


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Grenzpolizisten sichern die Jerusalemer Altstadt. Foto: Hadas Parush (Flash 90)

Messerattacken, Steine, Brandbomben – die Terroranschläge gegen die jüdische Bevölkerung Israels gehen in unverminderter Härte weiter. Nach einem blutigen Wochenende gab es am Montagmorgen ein weiteres Attentat: Beim Löwentor zur Jerusalemer Altstadt stach ein Terrorist auf einen Grenzpolizisten ein. Der blieb unverletzt, weil er eine kugelsichere West trug. Der Angreifer, ein 18-jähriger Araber aus Ostjerusalem, wurde von der Polizei erschossen.

Am Nachmittag gab es in Jerusalem zwei weitere Messerangriffe. Ein Grenzpolizist wurde von einer jungen Frau angegriffen, er schoss sie nieder. Im Stadtteil Pisgat Zeev wurden zwei jüdische Jugendliche niedergestochen. Einer davon ist ein 13-Jähriger, der mit dem Fahrrad unterwegs war. Er schwebt in akuter Lebensgefahr. Der andere Mann wurde schwer verletzt. Auf die beiden palästinensischen Angreifer wurde geschossen. Einer ist tot, der andere erheblich verletzt. Laut Fernsehberichten sind die beiden Messerstecher sehr jung, Reporter schätzen sie auf 14 bis 16 Jahre.

In akuter Lebensgefahr schwebt eine 19 Jahre alte israelische Soldatin, die am Sonntagabend in der Nähe der nordisraelischen Stadt Hadera Messerstiche in den Oberkörper erlitt. Drei weitere Israelis, darunter ein Mädchen (14), wurden zum Teil schwer verletzt. Der Terrorist, ein 20-jähriger Araber, wurde von der Polizei festgenommen. Er hatte vor dem Messerangriff versucht, die Soldatin mit seinem Auto zu überfahren.

Israelische Medien berichten heute, dass ein muslimischer Geistlicher in einer Moschee in Rafah (Gazastreifen) öffentlich dazu aufgerufen hat, Juden niederzustechen. Bei seiner Predigt schwang Scheich Muhammad Sallah selbst ein Messer, wie Videoaufnahmen belegen. Er rief die jungen Palästinenser in Ostjerusalem und im sogenannten Westjordanland dazu auf, die Angriffe „zu dritt oder zu viert“ auszuführen. Sie sollten Äxte und Fleischermesser verwenden, um die Opfer in Stücke zu schneiden.

Nachdem am Samstagabend erneut Raketen auf Israel abgefeuert wurden, flog die israelische Luftwaffe Vergeltungsangriffe auf zwei Waffenfabriken der radikal-islamischen Hamas. Dabei kamen nach Angaben aus Gaza eine schwangere Frau und deren Tochter ums Leben, als ihr Wohnhaus in Folge des Bombardements einstürzte. Mehrere Tote und verletzte Palästinenser gab es bei gewalttätigen Auseinandersetzungen am Grenzzaun zum Gazastreifen.

Die Regierung in Jerusalem hat nun Reservisten einberufen, die angesichts der angespannten Lage für mehr Sicherheit sorgen sollen. Regierungschef Benjamin Netanjahu gab einen Kabinettsbeschluss bekannt, wonach Steinewerfern künftig zehn Jahre Militärhaft drohen. Zudem möchte der Regierungschef, dass gegen die arabische Knessetabgeordnete Hanin Zoabi ermittelt wird. Die hatte die Palästinenser dazu aufgerufen, zu Hunderttausenden zur Al Aksa-Moschee auf den Jerusalemer Tempelberg zu kommen. Die Regierung sieht darin eine Anstiftung zum Aufstand.

Das folgende Video hat Israel schockiert: Es zeigt, wie ein Palästinenser am Damaskustor der Jerusalemer Altstadt von Grenzpolizisten kontrolliert wird. Plötzlich zieht er ein Messer und sticht auf den Polizisten ein. Dessen Kollegen eröffnen das Feuer. Der Terrorist wird getötet, die Kugeln treffen aber auch einen neben ihm stehenden Polizisten, der schwer verletzt wird. (ih)



Kategorien:Sicherheit

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