Mit Pfefferspray und Nudelholz gegen Messerstecher


MagenDavidAdomWie verteidige ich mich gegen einen Terroristen, der mit einem Messer oder einer Axt auf mich zu stürmt? Diese Frage beschäftigt aktuell viele Israelis, besonders in Jerusalem, das zu einem Zentrum des palästinensischen Terrors geworden ist. Mittlerweile berichten viele Geschäfte, dass Pfefferspray ausverkauft ist. Selbstverteidigungskurse verzeichnen in den vergangenen zwei Wochen Rekord-Anmeldezahlen. Der Rettungsdienst „Magen David Adom“ hat ein Video veröffentlicht (Foto), wie Opfern von Messerattacken sachkundig geholfen werden kann.

Ausserdem hat der Rettungsdienst angesichts der Vielzahl von Verletzten zu Blutspenden aufgerufen. Am Montag und Dienstag hatte es in Israel jeweils vier Terroranschläge gegeben, am Mittwoch waren es zwei.

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat hat alle Waffenscheininhaber aufgefordert, ihre Waffen auch im Alltag bei sich zu tragen. Viele Terrorangriffe seien von Zivilisten beendet worden, meist ehemalige Armee-Angehörige.

Aber die Israelis sind durchaus erfinderisch, wenn es um die Abwehr von Angreifern geht. Das funktioniert auch ohne Schusswaffen. So wurde eine Jerusalemerin fotografiert, die aus diesem Grund eine Spraydose mit Ofenreiniger dabei hatte. Eine andere führte im Omnibus ein Nudelholz mit, ein männlicher Fahrgast trug eine Bratpfanne am Gürtel. (ih)



Kategorien:Sicherheit

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