Weitere Terror-Attacken gegen Soldaten


.

Der bei dem Anschlag in der Nähe von Hebron schwere verletzte Grenzpolizist wird ins Shaare Medical Center in Jerusalem gebracht. Foto: Yonatan Sindel (Flash 90)

Zwei Palästinenser haben am heutigen Vormittag versucht, einen israelischen Soldaten zu erstechen. Der Vorfall ereignete sich an einer Tankstelle nahe der Gilboa/Jalame-Kontrollstation, an der Strasse 60 zwischen Jerusalem und Jenin. Ein Terrorist wurde erschossen, der andere verhaftet, teilte die Polizei mit. Der Anschlag an diesem Checkpoint war bereits der zweite innerhalb von drei Tagen. Am Samstag war dort ein palästinensischer Teenager erschossen worden, der ebenfalls mit einem Messer auf Soldaten losgegangen war.

Seit Wochen kommt es fast täglich zu Messerangriffen auf israelische Soldaten und Polizisten. Die meisten ereigneten sich in Jerusalem sowie in den Palästinensergebieten bei Hebron und Jenin.

Am Sonntag fuhr ein palästinensischer Terrorist in der Nähe von Hebron offenbar absichtlich in eine Gruppe von Grenzpolizisten. Ein Ordnungshüter wurde schwer verletzt, zwei Kollegen kamen mit leichten Verletzungen davon. Der Fahrer flüchtete, nach ihm wurde eine Grossfahndung eingeleitet. Einige Stunden nach dem Zwischenfall stellte sich der mutmassliche Terrorist den israelischen Behörden. Der Inlandsgeheimdienst Shin Bet ist nun damit befasst, die Hintergründe des Anschlags aufzuklären.

Zuvor hatten israelische Soldaten am Sonntag einen 29 Jahre alten Palästinenser erschossen, der sie nahe Hebron mit einem Messer attackiert hatte. Der Vorfall ereignete sich nach Armeeangaben während „gewalttätiger Unruhen“ in dem Gebiet.

Obwohl die anhaltende Attentatswelle das öffentliche Leben in Israel beeinträchtigt, steht die Angst vor Anschlägen in der Bevölkerung nicht an erster Stelle. Eine neue Umfrage der Behörde für Verkehrssicherheit ergab, dass 50 Prozent der Befragten fürchten, Familienangehörige könnten bei einem Verkehrsunfall verletzt werden. Rund 40 Prozent sorgen sich wegen Kriegen und Terroranschlägen, und 29 Prozent der Befragten äusserten Ängste wegen Krankheiten. (ih)



Kategorien:Sicherheit

Schlagwörter: ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: