Volkswagen investiert 300 Millionen USD in israelischen Online-Fahrdienst Gett


Israel-Reisende werden die heranwinkende Silhouette auf den Taxis in Tel Aviv und andernorts bemerkt haben: Das Logo des israelischen Uber-Konkurrenten “Gett” (ehemals GetTaxi). Nun ist der Volkswagen-Konzern im Zuge seiner Modernisierungsstrategie eine strategische Partnerschaft mit der Firma eingegangen und hat 300 Millionen US-Dollar in den Fahrtendienst investiert.

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Laut Volkswagen bildet On-Demand-Mobilität die technologische Basis für die Entwicklung künftiger Mobilitäts-Geschäftsmodelle. Erklärtes Ziel des Volkswagen-Konzerns ist es, bis 2025 einen substanziellen Teil seines Umsatzes mit neuen Geschäftsmodellen zu erwirtschaften. Mit Blick darauf öffnet sich der Konzern für neue Partnerschaften und strategische Beteiligungen. Die gesamte Pressemitteilung hierzu finden Sie hier auf der Seite der Volkswagen AG.

Für die israelische Innovationswirtschaft öffnet sich das Tor zum deutschen Automobilmarkt somit immer weiter. Durch die veränderten Präferenzen der jüngeren Generation, für die der Besitz eines eigenen Autos zunehmend zweitrangig ist, passen sich die großen Automobilhersteller der Nachfrage nach innovativen Mobilitätskonzepten an. Diese Entwicklung geht mit der Digitalisierung von Mobilität einher, in der bekanntlich die Stärke vieler israelischer Firmen liegt.

Auch wir in den Wirtschafts- und Handelsabteilungen der israelischen Botschaft und des Generalkonsulats verzeichnen ein merklich gestiegenes Interesse der deutschen Autohersteller an Israel.

Erst vor wenigen Tagen haben Vertreter diverser Großkonzerne aus Deutschland denEcoMotion Main Event in Tel Aviv besucht. Am 21. September wird zum dritten Mal das deutsch-israelische Future Mobility Camp ausgerichtet, zudem Sie bei uns demnächst mehr erfahren werden. Außerdem wird im November wieder der Fuel Choices Summit in Tel Aviv stattfinden, zudem wir auch in diesem Jahr eine deutsche Delegation zusammenstellen werden. Wer Gett-Gründer Shahar Waiser persönlich treffen möchte, sollte sich für die NOAH-Konferenz in Berlin anmelden, wo er neben sechs anderen israelischen Sprechern und vielen hochrangigen Wirtschaftsvertretern auftreten wird.



Kategorien:Wirtschaft

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