Iron Dome im Grossraum Tel Aviv


View of an Iron Dome anti-missile battery in the Tel Aviv area, recently installed following developing tension with Syria, on January 24, 2019. Photo by Tomer Neuberg/Flash90 *** Local Caption *** ???? ????
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Auch wenn man in Israel nicht daran glaubt, dass Syrien seine Warnung wahr machen könnte und tatsächlich den Ben Gurion Flughafen angreifen werde, geht man kein Risiko ein. So wurde am Mittwoch eine Iron Dome Raketenabwehrbatterie im Grossraum von Tel Aviv aufgestellt, um Raketen, die in Richtung des Flughafens abgefeuert würden, abzufangen.

Der ehemalige Vorsitzende des nationalen Sicherheitsrats, Yaakov Amidor, sagte im einem Interview für “Arutz 7”, dass er nicht an einen syrischen Raketenangriff auf den Ben Gurion Flughafen glaube. “Die Syrer haben Raketen, die den Flughafen erreichen können. Sie haben Flugabwehrraketen, die Flugzeuge treffen können, die vom Ben Gurion Flughafen starten. Doch würde ein syrischer Angriffsversuch uns das Recht geben, so hart zurückzuschlagen, dass es mit dem syrischen Regime vorbei wäre. Daher glaube ich nicht, dass die Syrer dieses Risiko eingehen wollen”, sagte er.

Auch glaubt er nicht, dass Syrien Hilfe von den Iranern bekommen würde. “Normalerweise sprechen die Länder im Nahen Osten in hohen Tönen, aber wenn es darum geht, zu helfen, dann unterstützt niemand den anderen. Die Iraner in Syrien sind nicht in der Lage, die Syrer zu unterstützen. Das ist, wofür wir kämpfen und was wir verhindern wollen” erklärte er weiter.

Allerdings wird Israel nicht nur vom Norden aus bedroht. Auch im Süden befürchtete man eine weitere Eskalation der Gewalt nach den letzten Vorfällen, als unter anderem ein Terrorist am Grenzzaun zum Gazastreifen auf einen israelischen Offizier geschossen hatte, der durch seinen Helm, der die Kugel gestoppt hatte, unverletzt geblieben war. Die israelische Luftwaffe reagierte daraufhin mit Angriffen auf Ziele der Hamas im Gazastreifen. Gleichzeitig verhinderte Ministerpräsident Netanjahu die Überweisung von 15 Millionen Dollar aus Katar.

Katarische Dollar auf dem Weg in den Gazastreifen?

Nun scheint der Gazastreifen das Geld dennoch zu bekommen, nachdem sich herausstellte, dass die Schüsse nicht von einem Terroristen der Hamas, sondern von Islamischen Jihad abgegeben worden waren. Normalerweise hatte Israel immer nur die Hamas für die Ereignisse im Gazastreifen verantwortlich gemacht. Doch in diesem Falle verstand man, dass ein weiteres Einfrieren des katarischen Geldes die Situation im Gazastreifen nur verschlimmern und zu mehr Gewalt führen würde. So sollen die 15 Millionen Dollar vielleicht schon heute in den Gazastreifen überwiesen werden.

Sollten die 15 Millionen Dollar tatsächlich noch heute im Gazastreifen eintreffen, kann man darauf gespannt sein, wie der traditionelle “Marsch der Rückkehr” morgen aussehen wird, ob Geld tatsächlich Ruhe bringt. (ih)

Bild: Iron Dome im Großraum Tel Aviv, heute (Foto: Tomer Neuberg/Flash90)



Kategorien:Sicherheit

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