Israelis reagieren auf Warnung, dass Saudis den Berg Sinai zerstören könnten


Die israelischen Medien haben am Dienstag die jüngste Behauptung von christlichen Forschern aufgegriffen, dass sich der wahre Berg Sinai in Saudi-Arabien befindet und dass die saudischen Behörden den heiligen Berg möglicherweise bald in Schutt und Asche legen, um das zu verhindern, was sie als „Götzenanbetung“ bezeichnen.

Die Doubting Thomas Research Foundation versucht seit Jahren zu beweisen, dass die Durchkreuzung des biblischen Roten Meeres zwischen der Sinai-Halbinsel und dem heutigen Saudi-Arabien stattfand und dass der echte Sinai-Berg im ölreichen Königreich an einem Ort liegt, der als Jabal al-Lawz bekannt ist.

In einem kürzlich veröffentlichten Video (siehe unten) sieht man den Direktor der Gruppe, Ryan Mauro, wie er heimlich den Ort Jabal al-Lawz besucht, bevor er von Einheimischen verjagt wird.

Mauro behauptet, dass das saudische Regime weiss, dass der fragliche Berg der biblische Berg Sinai ist, und alles dazu unternimmt, dass diese Tatsache nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Ein lokaler Dschihad, den er im Video interviewte, schien dem zuzustimmen.

„Als ich in der Dschihad-Welt war, wussten wir alle, dass sich der Berg Sinai in Saudi-Arabien befand“, sagt der Dschihadist mit verdecktem Gesicht und einer Stimmverzerrung. „Die Leute von außen hatten keine Ahnung, dass es dort war“, fügte er hinzu. „Wir Kämpfer wollten nicht, dass irgendjemand davon erfährt, und wir wussten, dass die saudische Regierung es versteckt und geschützt hat, und dem waren wir uns alle einig.“

Sollte dieser Versuch, den Ort zu beschützen, von dem er überzeugt ist, dass dies der Berg Sinai wirklich ist, scheitert, fürchtet Mauro, dass Saudi-Arabien einen der bekanntesten heiligen Stätten der Bibel zerstören könnte.

Reaktionen auf die Geschichte im israelischen Nachrichtenportal Walla reichten von Empörung darüber, dass diese Christen glaubten, sie wüssten es besser als jüdische Quellen, bis zur Verachtung all derer, die den Exodus als Aufnahme in die Bibel für real halten.

Eine Umfrage, die am Ende des Walla! – Artikels eingestellt wurde, zeigte, dass 83 Prozent der Befragten an den Exodus aus Ägypten glauben, obwohl sich einige nicht sicher sind, dass er sich so ereignet hat, wie es in der Bibel steht. Elf Prozent der Befragten gaben an, der Exodus sei ein Märchen. Dieser Ansicht war auch die die Mehrheit derer, die sich die Mühe gemacht hatten, einen Kommentar abzugeben.

 



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