Autoren-Archive

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  • Enkels eines SS-Mannes kämpft um Renten für die Überlebenden der Ghettos

    Uri Hanoch war 13, als seine Familie 1941 ins Ghetto Kauen (Kaunas) in Litauen gebracht wurde. Im Ghetto arbeitete er als Bote des deutschen Reichsarbeitsministeriums. Unter Einsatz seines Lebens stahl er Bescheinigungen, mit deren Hilfe es vielen Menschen gelang, aus dem Ghetto zu fliehen. Hanoch verlor seinen Vater, seine Mutter und seine Schwester, die ermordet wurden. Er selbst wurde durch eine weitere Arbeit gerettet, die ihm zugewiesen wurde – der Lagerkommandant beauftragte ihn mit der Reinigung seines Büros. 1945 wollte man ihn mit einem Zug ins Konzentrationslager Dachau deportieren, der auf dem Weg bombardiert wurde. Es gelang Hanoch, aus dem Zug zu springen und in den Wald zu fliehen, obwohl er beschossen wurde. Nach Kriegsende wanderte er mit seinem Bruder Dani ins damalige Britische Mandatsgebiet Palästina aus…

  • Zensur und die Rolle der Medien

    Israel hat bestätigt, dass in einem israelischen Gefängnis ein Häftling unter falscher Identität festgehalten wurde, der sowohl über die israelische als auch über eine ausländische Staatsbürgerschaft verfügt hat und der sich vor etwa zwei Jahren in seiner Zelle das Leben genommen hat. Nun diskutiert das Land darüber, warum diese Affäre so lange geheim gehalten wurde, und ob Zensur in solchen Ausnahmefällen noch zeitgemäss ist. Wir dokumentieren zwei Meinungen auf unserer Website…

  • Die Hisbollah ist die gefährlichste „Wohltätigkeitsorganisation“ der Welt

    Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, hat im UN-Sicherheitsrat eine Rede zum Thema „Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten“ gehalten. Darin sagte er unter anderem: „Acht Monate sind seit unserer letzten Debatte [zu diesem Thema] vergangen. Seitdem hat sich die Zahl der Todesopfer in Syrien vervierfacht – von 14.000 im Juni auf über 60.000 heute. Die Zivilisten, die im Fadenkreuz des Assad-Regimes gefangen sind, rufen weiterhin nach Schutz. Jeder dieser Schreie, der unbeantwortet bleibt, zeigt nur noch mehr unser Scheitern…

  • Tanzen gegen Gewalt

    Es müsse sich eine weltweite Stimme erheben, um der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu bereiten, sagte Eve Ensler, amerikanische Bühnenschriftstellerin und eine der Organisatorinnen der Aktion. Durch die weltweiten Tänze sollten die Menschen aufgerüttelt werden und den Willen und die Leidenschaft für Veränderung entwickeln, erläuterte sie laut der israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“. Daphna Ben-David, die Organisatorin der Veranstaltung in Tel Aviv, sagte: „Ziel ist es, Frauen zu stärken, zu ermutigen, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen und sie wissen zu lassen, dass sie nicht alleine sind.“…

  • Muslima: Juden vergewaltigen uns nicht, aber Muslime

    Eine muslimische Frau aus Nordisrael, die in die Welt der Politik eintreten möchte, hat am Dienstag andere arabische Frauen kritisiert. Ihrer Meinung nach machen diese keinen Unterschied zwischen Juden und Arabern. Auf der Facebook-Seite schrieb sie palästinensischen Frauen, die sich mit dem Thema auseinandersetzten und dazu kommentierten: „Wir sprechen hier über Vergewaltigungen von arabischen Frauen in Ägypten und anderen arabischen Staaten, und ihr versucht, Israel anzuprangern? Jüdische Männer vergewaltigen arabische Frauen und Mädchen nicht! Es sind arabische, muslimische Männer…

  • Der mysteriöse Mossad – Jerusalems Teil-Eingeständnis

    In den letzten Tagen sind die israelischen Medien mit einer mysteriösen Spionageaffäre beschäftigt. Laut ausländischen Angaben hat sich ein Mossad-Agent mit australischer Staatsangehörigkeit im Jahr 2010 im israelischen Hochsicherheitsgefängnis das Leben genommen. Nach einem Bericht des australischen Senders ABC handelte es sich um den australischen Juden Ben Zygier, der vor mehr als zehn Jahren nach Israel ausgewandert war. Der studierte Rechtsanwalt habe seinen Namen zu Ben Alon geändert und arbeitete für Israels Geheimdienst. Die meisten Einzelheiten der Affäre sind jedoch weiter unklar. Der unter höchster Geheimhaltung inhaftierte Mann war…

  • Shomrei ha-Saf gewinnt Cinema for Peace Award

    Der Film Shomrei ha-Saf (auf Deutsch unter „Töte zuerst – Der israelische Geheimdienst“) ist in Berlin mit dem Cinema for Peace Award als beste Dokumentation des Jahres ausgezeichnet worden. Der Preis ist unabhängig von der Berlinale, wird jedoch jährlich bei einer Gala während des Festivals vergeben. Das ist das erste Mal, dass einem israelischen Film diese Auszeichnung verliehen wird. Der Preis wurde 2001 nach den Anschlägen vom 11. September eingeführt…

  • „Ich wurde zum Judenhass erzogen“

    Nonie Darwisch wuchs in einer muslimischen Familie in Gaza auf und als sie acht Jahre alt war, wurde ihr Vater von israelischen Einheiten getötet, weil er in terroristische Aktivitäten gegen den Staat Israel involviert war. Er arbeitete mitunter für den ägyptischen Geheimdienst im Gazastreifen, wo die Familie seit 1950 lebte. „Ich habe die Schuld am Tod meines Vaters immer in Israel gesucht, so wurde es mir beigebracht….“ …

  • Junior Fellows Program in Hirnforschung – Fellows gesucht

    Wie bereits berichtet, haben die Max-Planck-Gesellschaft und die Hebräische Universität gemeinsam ein Zentrum für Sensory Processing of the Brain in Action gegründet, das die gemeinsame Forschung zwischen dem Lily Safra Zentrum für Gehirnforschung (ELSC) in Jerusalem und dem Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried unterstützen soll. Ziel des Zentrums ist es, das Verständnis für die neuralen Mechanismen der Sinnesverarbeitung in ihrem Verhaltenskontext zu vergrössern…

  • Ein fragwürdiger Vorschlag die Nationalhymne zu ändern

    Ruth Calderon, Abgeordnete der neuen zweitstärksten Partei in der Knesset Jesch Atid hat vorgeschlagen, die israelische Nationalhymne zu ändern. „ Mir tut es leid, dass die arabischen Knessetabgeordneten immer wieder den Saal verlassen, wenn die Hymne erklingt“, schrieb Calderon auf ihrer Facebookseite. Sie schrieb weiter: „Hat jemand eine Idee, wie man die Worte ändern könnte, so dass sich alle Bürger Israels angesprochen fühlen?“…