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Arabische Zeitung: „Lasst Israel in Ruhe und kümmert euch um Syrien!“
Die englischsprachige arabische Tageszeitung Asharq Al-Awsat, die auf vier Kontinenten in 14 Städten für die weltweite Verbreitung gedruckt wird, veröffentlichte in ihrem Editorial, dass Syrien und Iran für die Eskalation im Gazastreifen verantwortlich seien.
„Syrien und Iran haben zuerst versucht, Israel auf den Golanhöhen, über die Sinai Halbinsel oder Hisbollah im Südlibanon in eine Auseinandersetzung hineinzudrängen, aber als dies nicht gelungen ist, wandten sie sich dem Gazastreifen zu“, so schreibt Redakteur Tariq Alhomayed.
Während die arabische Welt Israels aggressive, weltweit Schlagzeilen beherrschende „Operation Wolkensäule“ im Gazastreifen heftig kritisiert, wütet in Syrien seit 20 Monaten ein blutiger Krieg. Täglich kommen in Syrien seit Beginn dieser blutigen Aufstände gegen das Assad Regime zwischen 100 bis 200 Menschen ums Leben.
Die Wurzel dessen, was heute in Südisrael und im Gazastreifen geschehe, sei der Iran und Syrien, die laut Tariq Alhomayed die Weltöffentlichkeit von dem, was in Syrien geschieht, ablenken wollen. „Die Kriege in unserer Nachbarschaft sind leider zu einer Art Wettrennen geworden, jeder Krieg überschattet den nächsten Krieg“, so Alhomayed. „Was heute in Gaza abläuft, ist eine Flucht nach vorn, mit der Hoffnung, so Baschar el Assad zu verteidigen oder zu bewirken, dass somit der Preis von Assad Sturz teurer sein wird. Die prominenten Architekten dieser Taktik sind die Iraner.“
Laut Tariq Alhomayed hat Iran bereits versucht, mithilfe von Agenten die verschiedenen Grenzzonen um Israel um Assads willen anzuheizen… -
Operation Wolkensäule: Tag 6
Palästinensische Terroristen haben am Sonntag mehr als 75 Raketen auf Israel geschossen, um einiges weniger als der Durchschnitt der Tage zuvor, der bei rund 230 Raketen pro Tag lag. In Gaza ist bislang von 95 Toten die Rede, davon ein Drittel Zivilisten. Gestern hat eine israelische Rakete ein Wohnhaus in Gaza-Stadt getroffen, dabei wurden vier kleine Kinder und acht Zivilisten getötet. Israel hat diesen Vorfall ausdrücklich bedauert und leitete umgehend eine Untersuchung ein.
Israel setzt alles in seiner Macht stehende tut, um die palästinensische Zivilbevölkerung zu schützen. Die Hamas dagegen gefährdet nicht nur die eigene Bevölkerung, indem sie bevorzugt aus Wohngebieten schiesst, sondern richtet ihre Angriffe auch gezielt gegen die israelische Zivilbevölkerung… -
Araber gründet pro-israelische Partei
Würde Israel zerstört, wäre der Nahe Osten verloren“, sagte das arabische Knessetmitglied Aatef Karinaoui (Bild) in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Times of Israel und gab bekannt, dass seine neue Partei „El Amal Lat’gir“ (Arabisch für „Hoffnung auf Veränderung“) zu den Knessetwahlen am 22. Januar 2013 antreten werde.
Der 42‑Jährige aus der Beduinenstadt Rahat im Negev bezeichnet sich selbst als traditionellen, nichtreligiösen Muslim. Er sei überzeugt, dass die arabischen Knessetmitglieder den Konflikt willentlich anheizen.
In seinen Augen repräsentieren sie keineswegs die arabische Bevölkerung Israels.
Seine neue Partei sei Israel gegenüber loyal und konzentriere sich auf Soziales. Die arabische Vertretung in der Knesset habe versagt, so Karinaoui, denn sie kümmere sich nicht um die wahren Probleme der arabischen Bevölkerung Israels, nämlich Bildungsnotstand, Arbeitslosigkeit, Wohnsituation und Landfragen.
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Hamas im Besitz von Chemiewaffen und Langstreckenraketen
Obwohl Israel eine Bodenoffensive im Gaza-Streifen nur widerwillig starten würden, steigt der Druck auf die Regierung. Neue Geheimdienst-Berichte deuten darauf hin, dass die Hamas nachweisslich über chemische Sprengstoffe und Langstreckenraketen aus iranischer Produktion verfügen.
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18 Raketen in einer Minute
Kurz nach 14:00 Uhr sind über 18 Raketen innerhalb von einer Minute auf Aschdod, Beerschewa, Ofakim und andere Ortschaften in der Region abgeschossen worden. 17 von ihnen konnten vom Iron Dome abgewehrt werden. Ein Wohnhaus mit zehn Wohnungen wurde zerstört. Vier Personen erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen, zahlreiche Menschen werden derzeit wegen Panikattacken von Rettungskräften behandelt. Insgesamt wurden seit dem heutigen Sonntagmorgen 70 Raketen auf Israel abgeschossen, von denen 52 vom Abwehrsystem neutralisiert werden konnten.
Israels Generalstabschef Benny Gantz befehligte die Luftwaffe, mit massiveren Angriffen auf die Raketenrampen in Gaza vorzugehen. Teilweise sind die Abschussanlagen im Boden versteckt und schwer ausfindig zu machen… -
Armeerabbi veröffentlicht Prophezeiungen für Soldaten
Während immer mehr Israelis zum Reservedienst eingezogen werden und eine Invasion des Gazastreifens immer wahrscheinlicher wird, schreibt der Oberrabbiner der israelischen Armee, Rafi Peretz, inspirierende Zitate aus der Bibel im Internetdienst Twitter.
Eines der Zitate, das der Rabbi am Wochenende „twitterte“, stammt aus Sacharia 12:10, einer Passage, die sich laut Christen und messianischen Juden auf den Messias bezieht: „Aber über das Haus David und über die Bürger zu Jerusalem will ich ausgiessen den Geist der Gnade und des Gebets.“
Wegen der beschränkten Wortzahl bei Twitter-Einträgen, endete die Nachricht des Rabbis hier. Der Vers geht aber noch weiter: „Und sie werden mich ansehen, welchen sie zerstochen haben, und werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um ein erstes Kind.“
Der Oberrabbiner hatte diesen Vers schon früher veröffentlicht, aber für viele scheint er jetzt besonders angebracht, da der Konflikt am Gazastreifen in vollem Gange ist und in der Welt gegen Israel gehetzt wird. Auch der Satz davor passt zur aktuellen Lage: „Und zu der Zeit werde ich gedenken, zu vertilgen alle Nationen, die wider Jerusalem gezogen sind.“
Die Nachricht des Rabbis erschien im Internet einen Tag nach dem Beschuss Jerusalems durch die Terroristen in Gaza. -
Hamas Träume und Lügen: „Unsere Raketen haben die Knesset zerstört“
Im Medienkrieg gegen Israel benutzt die radikale Hamasregierung Lügen, um die Bevölkerung in Gaza aufzuhetzen. So sendete das palästinensische Hamas-Fernsehen mehrmals falsche Meldungen, in denen behauptet wurde, strategische Ziele in Israel getroffen zu haben. Enthusiastisch wurde gemeldet, dass die Knesset in Jerusalem durch palästinensische Raketen zerstört wurde. Ein weiterer Report beinhaltete den erfolgreichen Abschuss einer Rakete, die nur 200 Meter von der amerikanischen Botschaft in Tel Aviv eingefallen sei und zahlreiche Israelis verletzte.
Voller Freude schreit einer der palästinensischen Moderatoren „Allah hu Akbar“ („Allah ist grösser“) und ermutigt die Palästinenser, nicht aufzugeben. In einer weiteren Meldung wurde den palästinensischen Zuschauern vom Niedergang eines israelischen Kampfflugzeugs durch Hamas-Raketen berichtet. Danach kam die Meldung, dass nun die Überreste des Flugzeuges im Gazastreifen gesucht werden. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und so war auch davon die Rede, dass ein israelisches Kriegsschiff an der Küste des Gazastreifens getroffen wurde. Für die passenden Bilder wurde dann mithilfe von Fotobearbeitungsprogrammen gesorgt… -
„Iron Dome“, der eigentliche Star
Seit Beginn der israelischen Militäraktion «Operation Wolkensäule» gegen die Terroristen im Gazastreifen hat das zusammen mit den USA entwickelte Raketenabwehrsystem bis Samstagabend 267 feindliche Projektile in der Luft zerstört. Die Erfolgsrate des israelischen Systems liegt bei 88 Prozent. Von den total fast 750 gegnerischen Raketen landeten nur 33 in bebauten, dicht bevölkerten Zonen. Um eine einigermassen komplette Abdeckung des israelischen Territoriums zu erreichen, müssten bis zu 13 «Iron Dome»-Batterien eingesetzt werden können. Bis jetzt sind es erst deren fünf, was in erster Linie eine Kostenfrage ist. Bis jetzt hat Israel in die Entwicklung des Systems 2,2 Milliarden Schekel investiert…
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Anonymous sinkt auf Terroristenlevel – „zweite Front“ gegen Israel
Die israelische Regierung hat am Sonntag Massenangriffe von Hackern auf staatliche Internetseiten eingeräumt. Die Regierung führe angesichts der Cyber-Attacken einen Krieg an „zweiter Front“, sagte Finanzminister Yuval Steinitz vor einer Kabinettssitzung.
In den vergangenen vier Tagen habe es 44 Millionen Cyber-Angriffe auf Webseiten der Regierung und von Privatpersonen sowie gemeinnützigen Organisationen gegeben. Bis auf einen Angriff seien alle erfolgreich abgewehrt worden. Zuvor hatte die Hackergruppe Anonymous behauptet, wegen der israelischen Luftoffensive im Gazastreifen dutzende israelische Webseiten lahmgelegt zu haben.
In einer Erklärung der Hacker hiess es, „viel zu lang“ habe sich Anonymous darauf beschränkt, „verzweifelt die barbarische, brutale und verabscheuungswürdige Behandlung des palästinensischen Volkes“ durch Israel zu betrachten.
Der Protest richte sich auch gegen eine angeblich seitens Israel drohende Unterbrechung der Internet-Verbindungen im Gazastreifen. Sollte die israelische Regierung das Internet und andere Telekommunikationsverbindungen im Gazastreifen unterbrechen, werde „grenzenloser Zorn“ von Anonymous die Folge sein.
Mit diesen Aktionen lässt sich die Anonymous-Gruppe auf ein terroristisches Level hernieder und verspielt sich viele Sympathien, welche sie sich in der Vergangenheit erarbeitet hat. Diese Aktionen als Gehilfen von Terrorgruppen wurden auch von anderen Sicherheitsorganisationen zu Kenntnis genommen. Die Folgen hieraus sind absehbar und wurden bereits wie in den letzten Monaten mit Spezialeinheiten im Nahen Osten sowie arabischem Raum erfolgreich umgesetzt… -
US rät ab vom Einsatz von IDF-Bodentruppen
In der Nacht zum Sonntag haben hohe Beamte der US-Administration in Kontakten mit israelischen Stellen dringend von der von den zuständigen IDF-Offizieren zielstrebig vorbereiteten Invasion des Gazastreifens durch israelische Bodentruppen abgeraten. Ein solches Vorgehen würde in letzter Konsequenz nur der Hamas nützen, schreibt auch die «New York Times», und zudem die Zahl der Verluste dramatisch ansteigen lassen. – Heute Sonntag steht auf der Themenliste der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem die Genehmigung der Sonderrekrutierungen von bis zu 75000 IDF-Reservisten. Von diesen haben fast 20000 während des Samstags ihre Einheiten schon erreicht, und die Fernsehbilder von den unzähligen, an der Grenze zum Gazastreifen aufgefahrenen israelischen Tanks und anderen Armeefahrzeugen lassen erahnen, dass die israelische Führung möglicherweise zur Invasion entschlossen ist. Dies würde ein grosses Fragezeichen setzen hinter die logistische Durchführbarkeit der für in rund zwei Wochen geplanten Primärwahlen beim Likud und der Israelischen Arbeitspartei. Sollte die Militäroperation sich bis Ende 2012 erstrecken, müsste man sogar um das Abhalten der für den 22. Januar 2013 anberaumten Knessetwahlen fürchten.